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Valve: Steam Machine
Hardware

Der größte Hype-Killer des Jahres? Insider verraten den Preis der neuen Steam Machine – und er ist schockierend!

Gerüchten zufolge, die auf Aussagen des YouTubers Linus Tech Tips basieren, wird die neue Steam Machine preislich eher wie ein PC und nicht wie eine traditionelle, subventionierte Konsole angesiedelt sein, was auf eine leistungsstarke Hardware hindeutet, aber die Hoffnungen auf einen Niedrigpreis-Einstieg dämpft.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
22.11.25
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Lesezeit: 3 Min.
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Die Spekulationen um Valves neuestes Hardware-Meisterstück, die Steam Machine, haben das Gaming-Universum seit der offiziellen Enthüllung am 12. November in Atem gehalten. Nachdem Valve mit dem Steam Deck den Handheld-Markt revolutioniert hat, sind die Erwartungen an das stationäre System astronomisch hoch. Viele Spieler träumten von einer Kampfansage an Xbox Series X und PlayStation 5, die preislich weit unterhalb der aktuellen Konsolengeneration angesiedelt sein würde. Jener enthusiastische Traum scheint nun jedoch wie eine Seifenblase zu zerplatzen.

Das steckt im Artikel
  • Der Preis als Spiegelbild der Hardware-Philosophie
  • Die Gratwanderung zwischen Ambition und Zugänglichkeit
  • Zwei Türen zur Einstiegsdroge

Neueste Gerüchte, gestützt auf Aussagen eines prominenten Technik-YouTubers, deuten darauf hin, dass die Preisgestaltung der Steam Machine eher der eines vollwertigen PCs entsprechen wird als der eines subventionierten Konsolensystems. Wer auf ein Budget-Wunder unterhalb der 500-Euro-Marke gehofft hat, muss sich wohl auf eine jähe Ernüchterung gefasst machen.

Der Preis als Spiegelbild der Hardware-Philosophie

Popularität genießt die Analyse von Linus Tech Tips. Der bekannte YouTuber äußerte in einem Video, Valve habe ihm mitgeteilt, dass die Steam Machine preislich „sehr wettbewerbsfähig mit einem PC“ sein werde. Diese Formulierung muss man genau analysieren. Wie Linus erklärt, verkaufen Konsolenhersteller ihre Hardware traditionell mit Verlust oder knapper Marge. Sie subventionieren die Kosten durch den späteren Verkauf von Spielen und Services. Bei einem PC ist das anders: Der Preis spiegelt direkt die verbauten Komponenten wider.

YouTube Video

Diese Preisgestaltung deutet darauf hin, dass Valve die Hardware nicht quersubventioniert, was den Preis notwendigerweise höher ansiedelt als den einer klassischen Konsole. Die Aussage von Valve-Ingenieur Yazan Aldehayyat bestärkt diese These. Er ließ verlauten, dass die Steam Machine leistungstechnisch besser als die Spezifikationen von 70 Prozent der Steam-Nutzer sei. Wenn man bedenkt, dass die beliebteste Grafikkarte auf Steam immer noch die vier Jahre alte RTX 3060 ist, liegt die Vermutung nahe, dass das neue System eine beachtliche Menge an Rechenleistung mitbringen wird. Hochwertige Komponenten kosten nun einmal einen stolzen Preis.

Die Gratwanderung zwischen Ambition und Zugänglichkeit

Die Botschaft aus den Valve-Büros ist allerdings gespalten. Einerseits die PC-orientierte Preisgestaltung, andererseits das Versprechen der Zugänglichkeit. Aldehayyat betonte in einem Gespräch mit IGN, dass Valve sicherstellen möchte, dass die Steam Machine so „zugänglich, so erschwinglich wie möglich“ bleibe und für viele Menschen erreichbar sein werde.

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Diese gegensätzlichen Kommentare lassen Raum für Interpretationen. Das System wird sich vermutlich preislich irgendwo zwischen einer aktuellen Highend-Konsole und einem Mittelklasse-Gaming-PC ansiedeln. Das ist eine kluge Positionierung. Valves Konkurrent Xbox spielt ebenfalls hoch. Microsofts Präsidentin Sarah Bond sprach davon, dass die nächste Xbox ein „sehr High-End“-Erlebnis bieten wird, was bei vielen Spielern Befürchtungen hinsichtlich eines extrem hohen Kaufpreises auslöste.

Zwei Türen zur Einstiegsdroge

Glücklicherweise gibt es ein Licht am Ende des Tunnels der Preis-Spekulationen. Valve wird das System in mindestens zwei verschiedenen Versionen auf den Markt bringen. Bestätigt sind Modelle mit einer 512-Gigabyte-SSD und einer 2-Terabyte-SSD. Dieser signifikante Unterschied beim Speicherplatz bietet Valve eine effektive Stellschraube, um eine günstigere Einstiegsvariante anbieten zu können.

Die Version mit dem kleineren 512-GB-Speicher könnte somit das Ziel der „Erschwinglichkeit“ bedienen und eine breitere Käuferschicht erreichen, während das 2-TB-Modell die High-End-Fraktion bedient. Dennoch: Ohne eine offizielle Preisbekanntgabe bleiben wir alle im Reich der Mutmaßungen. Klar ist jedoch: Der Traum von einer extrem günstigen Konkurrenz zur Xbox und PS5 ist ausgeträumt. Wir bekommen einen vollwertigen, leistungsstarken Gaming-PC im Konsolen-Gewand.

Wie entscheidend ist für dich persönlich der Preis einer neuen Hardware-Plattform im Vergleich zur reinen Leistung? Würdest du 1000 Euro für eine Steam Machine ausgeben, die leistungsstärker ist als deine aktuelle PS5? Schreib es uns in die Kommentare!

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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