Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
PixelCriticsPixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
SchriftgrößeAa
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
    • Über uns
    • Redaktionelle Richtlinien
Hast du bereits einen Account? Login
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
Xbox Series X/S: Neue Modelle
Hardware

Xbox blutet: 150 Dollar Verlust PRO Konsole – und die Preiserhöhung hilft nicht

Microsoft verliert angeblich 150 Dollar pro Xbox Series X/S – selbst die August-Preiserhöhung rettet nicht. Ein internes Dokument zeigt zudem, dass Xbox-Nutzer ohne Konsole kaum Spiele im Microsoft-Store kaufen, was das Geschäftsmodell der nächsten Generation infrage stellt.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
30.07.26
Keine Kommentare
Teilen
Lesezeit: 3 Min.
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.
PixelCritics bei Google bevorzugen

Microsoft verliert mit jeder verkauften Xbox Series X und Series S rund 150 Dollar – und die Preiserhöhung ab August wird daran nichts ändern. Die Zahlen stammen aus dem Umfeld von Windows Central-Redakteur Jez Corden, der die Kostenstruktur der laufenden Generation offenlegt. Die bittere Pointe: Es ist das erste Mal in der Konsolengeschichte, dass eine Generation im Laufe ihrer Lebenszeit teurer, aber nicht profitabler wird.

Das steckt im Artikel
  • 150 Dollar Verlust – und die Preiserhöhung repariert es nicht
  • Was die Xbox-Ally-Zahlen über das eigentliche Problem verraten
  • Was Project Helix über die Zukunft des Konsolenmodells verrät

150 Dollar Verlust – und die Preiserhöhung repariert es nicht

Die Rechnung ist brutal einfach: Die Herstellung einer Xbox Series X kostet Microsoft mehr, als der Verkaufspreis einbringt. Selbst nachdem die Preise ab August 2026 noch einmal drastisch steigen – die Series X kostet dann 799,99 statt 649,99 Dollar – bleibt ein Minus von rund 150 Dollar pro Gerät. Cordens Quelle zufolge frisst vor allem der Speichermarkt die Margen auf: Der KI-Boom hat die Preise für Hochleistungs-SRAM und GDDR-Speicher explodieren lassen, und Konsolenhersteller stehen in der Lieferkette ganz hinten an.

Während Nvidia und AMD ihre Fertigungskapazitäten an Rechenzentren verkaufen, bleiben für Microsoft nur die teuren Restkontingente. Die Preiserhöhung ab dem 1. August ist also kein Zeichen von Stärke, sondern das Eingeständnis, dass das klassische Razor-and-Blades-Modell – Konsole günstig verkaufen, Geld mit Spielen verdienen – unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr funktioniert.

Was die Xbox-Ally-Zahlen über das eigentliche Problem verraten

Dass die Preiserhöhung nicht ausreicht, liegt nicht nur an hohen Komponentenkosten. Ein internes Xbox-Dokument zeigt ein zweites, mindestens ebenso fundamentales Problem: Xbox kann offenbar nicht mehr genug Geld mit den Spielen verdienen, die auf der eigenen Plattform laufen. Der indirekte Beweis dafür liefern die Nutzerzahlen des Xbox Ally.

ZUM THEMA

Microsoft lässt Spieler abstimmen: Sollen Fallout, Elder Scrolls und Minecraft Xbox-exklusiv werden?
Xbox: Microsoft kündigt mit dem Nano Controller das kleinste Pad der Firmengeschichte an
Xbox Elite Series 2 Controller
Xbox will neue IPs – und hat vorher ausgerechnet die gekündigt, die sie erfinden sollen

75 Prozent der Besitzer von Microsofts Handheld haben ein Game Pass Ultimate- oder PC Game Pass-Abo – auf den ersten Blick ein Traumwert. Aber der Teufel steckt im Detail: Bei jenen Ally-Nutzern, die keine Xbox-Konsole besitzen, liegt die Attach-Rate für das Xbox-Ökosystem bei mageren zwei Prozent. Der Game Pass bindet nur diejenigen, die bereits im Xbox-Kosmos leben – Neueinsteiger landen auf Steam. Das ist kein Zufall, sondern der Beleg dafür, dass Microsofts Plattform-Magie außerhalb des eigenen Hardware-Gartens verpufft.

Genau hier liegt das strukturelle Dilemma: Wenn Käufer der Hardware nicht in die hauseigene Spielplattform investieren, bricht die zweite Hälfte des Razor-and-Blades-Modells weg. Die Konsole kostet Microsoft Geld, aber die Spieleverkäufe füllen die Kasse nicht mehr. Dass Microsoft parallel Massnahmen wie die Einstellung von Copilot for Consoles und die Rücknahme der Game-Pass-Preiserhöhung eingeleitet hat, zeigt, wie tief die Verunsicherung in Redmond sitzt.

Was Project Helix über die Zukunft des Konsolenmodells verrät

Die eigentliche Frage ist, was diese Verluste für die nächste Generation bedeuten. Project Helix, Microsofts Next-Gen-Konsole, ist Gerüchten zufolge als offene Plattform konzipiert – mit Unterstützung für Steam, Battle.net und andere Stores. Das klingt nach Spielerfreundlichkeit, ist aber vor allem eine Notwendigkeit: Wenn Microsoft keine exklusive Plattform-Bindung mehr erzwingen kann, muss die Hardware selbst Geld verdienen. Die Analyse zum direkten Vergleich mit der PS6 zeigt, dass Project Helix auf einem massiven Chip mit über 400 Quadratmillimetern basiert – teuer in der Fertigung, schwer zu subventionieren.

Die Parallele zum Xbox Ally ist dabei kein Zufall. Dessen Preis von 999,99 Dollar begründete Corden mit genau derselben Logik: Wer keine eigene Storefront hat, über die er die Hardware querfinanzieren kann, muss den vollen Preis verlangen. Genau das droht Project Helix. Xbox-Chefstratege Matthew Ball spricht öffentlich davon, „das Konsolenmodell neu zu denken“ – und die Plattform-unabhängige Strategie, die Microsoft mit Positron und den PC-Ports alter Xbox-Spiele seit Monaten vorbereitet, deutet in dieselbe Richtung. Die nächste Xbox wird wahrscheinlich teurer, offener – und ein ganz anderes Produkt als alles, was wir bisher unter „Konsole“ verstanden haben.

TAGGED:Xbox

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

PixelCritics bei Google bevorzugen

Lesenswert

Games

Curse of the Crimson Stag: Neuer Gameplay-Trailer zeigt Brits Ermittlungen im Whiteroot Hotel

von Michael Stadlbauer
19.08.26
Games

Crimson Desert: So werden die scheuen Kätzchen vom Jijeong-Tempel zu deinen treuen Begleitern

von Mischa Schumacher
26.04.26
Games

Helldivers 2 legt nach: DLSS 4.5, FSR und VRR kommen endlich – aber warum erst jetzt?

von Max Wollersberger
21.05.26
Warhammer 40K: Dark Heresy - Art
Games

Warhammer 40,000: Dark Heresy startet die Closed Beta und zeigt ein CRPG, das Ermittlungen über Massenschlachten stellt

von Max Wollersberger
19.06.26
The Midnight Walkers: Art
Games

The Midnight Walkers liefert mit neuem Hardcore-Modus und Gratis-Event massenhaft frisches Futter für Zombie-Jäger

von Christian Schmidinger
30.04.26
Grand Theft Auto 6: Screenshot
Games

Sturmgewehr gegen Controller tauschen: Wie ein US-Bataillon mit GTA 6 auf Soldatenjagd geht

von Michael Stadlbauer
24.08.26

Passend zum Thema

Games

Kein Scherz! Xbox-Produzent empfiehlt Gekündigten KI – und erntet einen Shitstorm

05.07.25
Indiana Jones und der Große Kreis: Screenshot
Games

Microsoft räumt ab: 465 Millionen Dollar durch Call of Duty und Indiana Jones im Dezember 24!

30.01.25
Windows 11: Logo
Games

Microsoft startet Xbox Mode: Windows 11 wird endlich zur Gaming-Konsole

06.05.26
Games

Microsofts Xbox-Chefkommunikator geht in die Offensive: „Die Entlassungen hatten nichts mit H-1B-Visa zu tun“

14.07.26

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Google Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
  • Über uns
  • Redaktionelle Richtlinien
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren