Focus Entertainment und Entwickler Afterburner Studios haben ihr rasantes Action-Abenteuer Elta: Defy All Gods mit einem festen Starttermin versehen und überraschend eine weltweite Demo veröffentlicht. Der brachiale Mix aus fernöstlicher Martial-Arts-Akrobatik und Sci-Fi-Erkundung schickt Spieler an der Seite eines gefallenen Drachengottes in kompromisslose Nahkämpfe. Dieser kompromisslose Vorwärtsdrang diktiert auch den gesamten weiteren Fahrplan der kommenden Monate.
Schneller Probelauf und ein fester Termin im Kalender
Das fertige Spiel landet am 2. Februar 2027 zeitgleich auf dem PC via Steam, der PlayStation 5 sowie Xbox Series X|S im Handel. Wer nicht bis zum nächsten Jahr warten möchte, lädt sich ab sofort den kostenlosen spielbaren Prolog herunter. Die weltweiten Vorbestellungen für faire 29,99 Euro sind zeitgleich mit dem Demo-Start offiziell angelaufen.
Der rund einstündige Streifzug schickt Spieler als Kriegermönch Victus durch die ersten Passagen einer fremdartigen Welt. Neben akrobatischen Sprungeinlagen gipfelt der Ausflug in einem fordernden Duell mit dem Boss Kan Loas Auserwählter. Damit bereichert das Projekt den aktuellen Focus-Entertainment-Katalog um eine überraschend kantige Facette. Doch hinter den rasanten Schlagabtäuschen steckt ein weitaus vielschichtigeres spielerisches Fundament für anspruchsvolle Genre-Kenner.
Martial-Arts-Kombos und der Pakt mit dem Drachengott
Auf dem Bildschirm regiert das gnadenlose Gesetz des Momentums. Jeder Faustschlag, jeder Tritt und jede magische Entladung greifen nahtlos ineinander, während Victus leichtfüßig über tödliche Abgründe hinwegfegt. Die namensgebende Drachengottheit Elta erweitert das Repertoire im Gefecht um verheerende magische Flächenangriffe. Wer das Timing bei Ausweichmanövern verfehlt, spürt den wuchtigen Aufprall feindlicher Klingen sofort am eigenen Leib.
Verantwortlich dafür zeichnet Afterburner Studios, das mit dem gefeierten Dreamscaper-Debüt bereits dynamische Kampfabläufe meisterhaft inszenierte. In Elta durchstreifen Spieler drei verwinkelte Science-Fantasy-Welten, die stetig neue Bewegungsmuster einfordern. Statt auf bloße Effekthascherei zu setzen, belohnt das vertikale Leveldesign aufmerksame Entdecker und die präzise Verkettung aller freigeschalteten Kampf- und Akrobatikfähigkeiten.
Ein radikaler Gegenentwurf zum 80 Euro Standard
Mit einer straffen Spielzeit von 15 bis 20 Stunden erteilt das Entwicklerteam künstlich gestreckten Mammutprojekten eine bewusste Absage. Bei einem Vorbestellerpreis von 29,99 Euro ergibt das rechnerisch 1,71 Euro je Spielstunde im Kampagnen-Mittelwert. Frühentschlossene sichern sich zudem die zeremonielle Vanguard-Rüstung, deren düsteres Design schon während der Opening Night Live für spürbare Neugier in der Community sorgte.
Afterburner Studios beweist damit Mut zur Lücke und besetzt genau jene Nische, die von großen Publishern heute oft sträflich vernachlässigt wird. Der langfristige Erfolg wird letztlich nicht an hochglanzpoliertem Grafik-Bombast gemessen, sondern an der Griffigkeit der Kontrollen bei höchstem Kampftempo. Schnörkellose Substanz wiegt in einem übersättigten Markt am Ende deutlich schwerer als hundert Stunden belangloser Leerlauf.
