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Xbox Game Pass: Art
Games

Microsoft senkt Game Pass Preise, streicht aber Call of Duty – Day One Releases

Microsoft senkt die monatlichen Kosten für den Game Pass, streicht aber gleichzeitig den Day-One-Release von Call of Duty. Dieser radikale Strategiewechsel rettet zwar den Geldbeutel, beendet aber das Versprechen einer vollständigen Sofort-Bibliothek für Flaggschiff-Titel.

Alexander Liebe
von Alexander Liebe
22.04.26
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Lesezeit: 2 Min.
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Xbox Game Pass schlägt einen neuen Kurs ein, der sowohl den Geldbeutel schont als auch die Erwartungshaltung der Abonnenten radikal korrigiert. Während die monatlichen Gebühren für Ultimate und PC spürbar sinken, endet gleichzeitig eine Ära der prestigeträchtigen Day-One-Releases für die größte Shooter-Marke der Welt. Microsoft ordnet sein wichtigstes Standbein völlig neu und setzt dabei alles auf eine riskante Karte.

Das steckt im Artikel
  • Game Pass Ultimate senkt die monatliche Gebühr drastisch
  • Microsoft verbannt Call of Duty vom Day-One-Thron
  • Neue Tarifmodelle zersplittern die bisherige Abo-Struktur

Game Pass Ultimate senkt die monatliche Gebühr drastisch

Game Pass Ultimate kostet künftig nur noch 22,99 Euro statt der bisherigen 29,99 Euro. Auch beim PC Game Pass schraubt Microsoft an den Zahlen: Abonnenten zahlen hier nur noch 13,99 Euro. Die Führungsetage beugt sich damit dem massiven Zorn der Community. Offensichtlich verprellten die unverschämten Preiserhöhungen des Vorjahres zu viele treue Kunden. Asha Sharma, CEO von Microsoft Gaming, akzeptiert nun die finanzielle Schmerzgrenze der Basis. Der Konzern liefert eine spürbare Entlastung für monatliche Budgets. Trotzdem schmeckt dieser Rabatt verdächtig nach einer Entschädigung für den herben Verlust an exklusiven Inhalten. Wer bisher brav seine 30 Euro abdrückte, spart zwar ordentlich Asche, verliert aber das wichtigste Privileg des Services.

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Microsoft verbannt Call of Duty vom Day-One-Thron

Die Hiobsbotschaft trifft die Shooter-Fans mitten ins Mark. Call of Duty erscheint künftig nicht mehr zum Release im Abonnement. Wer Modern Warfare 4 im Oktober spielen möchte, legt den vollen Kaufpreis auf den Ladentisch. Erst zwölf Monate später wandern die jährlichen Ballerbuden in die digitale Bibliothek. Microsoft opfert sein wertvollstes Zugpferd auf dem Altar der Hardware-Umsätze und Store-Verkäufe. Zehn einsame Seelen zocken zwar weiterhin Black Ops 7, doch die Zukunft findet hinter einer starren Bezahlschranke statt. Dieser Rückzug markiert das endgültige Scheitern des ursprünglichen Versprechens einer lückenlosen First-Party-Versorgung. Strategisch ergibt das Sinn, da die Verkaufszahlen der Reihe traditionell durch die Decke gehen und man diese Erlöse nicht länger verschenken will.

Neue Tarifmodelle zersplittern die bisherige Abo-Struktur

Hinter verschlossenen Türen kochen Gerüchte über zusätzliche Einschnitte hoch. Ein reiner Tarif für First-Party-Titel ohne externe Highlights steht wohl kurz vor der Ankündigung. Parallel dazu plant Microsoft anscheinend eine Cloud-Option mit begrenzter Spielzeit. Diese unnötige Komplexität gefährdet die Übersichtlichkeit, die den Dienst einst so attraktiv machte. Man beobachtet förmlich, wie die Strategen händeringend nach Profitabilität suchen. Der Fokus rückt weg vom sorglosen All-you-can-play-Konzept hin zu einem fragmentierten Baukasten. Hardcore-Zocker wägen nun genau ab, ob die Ersparnis den massiven Verzicht auf Aktualität rechtfertigt. Die goldene Ära der Rundum-sorglos-Abos endet hier und macht Platz für kalte Kalkulation.

TAGGED:Call of DutyXbox Game Pass

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vonAlexander Liebe
Seitdem ich zum ersten Mal einen Controller in der Hand hielt wusste ich, dass dies eine Freundschaft fürs Leben wird. Bis heute ist der digitale Sport für mich fixer Bestandteil meiner Freizeit. Mit AustriaGaming ist er sogar zum Teil zur Berufung geworden. Favorisierte Spiele sind für mich aus dem Genre Horror, SciFi und RPG mit viel geschichtlichem Tiefgang. Gerade innovative und alternative Games ziehen mich öfters in den Bann.
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