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MindsEye: KeyArt
Games

MindsEye: Build a Rocket Boy enthüllt schockierend hohe Systemanforderungen

Build a Rocket Boy enthüllt außergewöhnlich hohe PC-Systemanforderungen für ihr narratives Open-World-Debüt MindsEye, das selbst für Minimaleinstellungen relativ neue Hardware wie einen i5-12400F und eine RTX 2060 verlangt.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
23.05.25
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Lesezeit: 4 Min.
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Die Vorfreude auf das mit Spannung erwartete Debüt von Build a Rocket Boy erhält einen ernüchternden Dämpfer für PC-Spieler. Der Entwickler, gegründet vom ehemaligen Rockstar-Veteranen Leslie Benzies, hat die offiziellen Systemanforderungen für sein narratives Open-World-Abenteuer MindsEye enthüllt – und die Messlatte liegt erschreckend hoch. Was sich auf der Steam-Seite des Spiels offenbart, dürfte so manchem Spieler Schweißperlen auf die Stirn treiben und möglicherweise ein ungeplantes Hardware-Upgrade erzwingen.

Das steckt im Artikel
  • Selbst Minimalanforderungen auf High-End-Niveau
  • Die empfohlene Konfiguration: Ein digitales Kraftwerk
  • Was steckt hinter den enormen Hardware-Anforderungen?
  • Vergleich mit anderen technischen Schwergewichten
  • Die Konsequenzen für PC-Spieler
  • Der Release steht unmittelbar bevor

Selbst Minimalanforderungen auf High-End-Niveau

Bereits die Mindestanforderungen, die normalerweise eine Basiserfahrung mit reduzierter Grafikpracht ermöglichen sollen, bewegen sich auf einem Niveau, das noch vor kurzem als gehobene Mittelklasse galt. Um MindsEye überhaupt zum Laufen zu bringen, verlangt Build a Rocket Boy:

  • Prozessor: Intel Core i5-12400F oder AMD Ryzen 5 5600X
  • Grafikkarte: NVIDIA GeForce RTX 2060 oder AMD Radeon RX 5600 XT mit mindestens 6 GB VRAM
  • Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
  • Speicherplatz: 70 GB freier Festplattenspeicher

Zum Vergleich: Der Intel i5-12400F wurde erst Ende 2021 veröffentlicht und gehört zur 12. Generation der Intel-Prozessoren – eine relativ junge CPU-Familie. Auch die geforderten Grafikkarten stellen bereits gehobene Modelle dar, die zwar nicht mehr zur neuesten Generation gehören, aber dennoch beachtliche Leistung bieten und vor wenigen Jahren noch als High-End galten.

Die empfohlene Konfiguration: Ein digitales Kraftwerk

Wer MindsEye mit den vom Entwickler empfohlenen Einstellungen genießen möchte, benötigt geradezu monströse Hardware:

  • Prozessor: Intel Core i7-13700K oder AMD Ryzen 7 7800X3D
  • Grafikkarte: NVIDIA GeForce RTX 4070 oder AMD Radeon RX 6800 XT mit 8 GB VRAM
  • Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
  • Speicherplatz: 70 GB freier Festplattenspeicher

Diese Anforderungen katapultieren MindsEye in die Liga der technisch anspruchsvollsten Spiele der Gegenwart. Der Intel i7-13700K gehört zur erst 2022 eingeführten 13. Generation, während der Ryzen 7 7800X3D mit seiner 3D V-Cache-Technologie zu den leistungsstärksten Gaming-CPUs zählt, die AMD derzeit im Angebot hat.

Besonders bemerkenswert: Die empfohlene NVIDIA RTX 4070 ist ein High-End-Modell der aktuellen Grafikkarten-Generation mit einem Straßenpreis, der sich selbst zwei Jahre nach Release noch jenseits der 500-Euro-Marke bewegt.

Was steckt hinter den enormen Hardware-Anforderungen?

Die schwindelerregenden Systemanforderungen werfen unweigerlich Fragen auf: Was macht MindsEye zu einem solchen Hardware-Fresser? Obwohl Build a Rocket Boy bislang mit konkreten technischen Details zurückhaltend war, lassen sich einige fundierte Vermutungen anstellen:

Die Open-World des Spiels scheint außergewöhnlich detailliert und dynamisch gestaltet zu sein, mit komplexen Beleuchtungssystemen und einer hohen Objektdichte. Hinzu kommen vermutlich aufwändige Physik-Simulationen und fortschrittliche KI-Routinen, die der CPU viel abverlangen.

Zudem deutet der vergleichsweise moderate Speicherplatzbedarf von 70 GB darauf hin, dass das Spiel möglicherweise mit hochkomprimierten Texturen arbeitet, deren Entpackung und Darstellung wiederum erhebliche GPU-Leistung erfordert.

Vergleich mit anderen technischen Schwergewichten

Um die Anforderungen in Relation zu setzen: Selbst notorische Ressourcenfresser wie Cyberpunk 2077 oder Microsoft Flight Simulator verlangen in ihren Mindestanforderungen weniger potente Hardware. Einzig aktuelle Titel mit Raytracing-Fokus wie Alan Wake 2 oder Stalker 2 bewegen sich in ähnlichen Regionen.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Mindestanforderungen von MindsEye über den empfohlenen Anforderungen vieler anderer aktueller AAA-Titel liegen – ein Indiz dafür, dass Build a Rocket Boy keinerlei Kompromisse bei ihrer technischen Vision eingehen wollte.

Die Konsequenzen für PC-Spieler

Die hohen Anforderungen stellen eine bedeutende Hürde für viele PC-Gamer dar. Laut aktueller Steam-Hardware-Umfrage verfügt nur ein Bruchteil der Nutzer über Systeme, die den empfohlenen Anforderungen entsprechen. Selbst die Mindestanforderungen dürften für viele eine Herausforderung darstellen.

Diese Exklusivität könnte zu einer gespaltenen Community führen: Einerseits eine kleine Gruppe von Spielern mit High-End-Systemen, die das volle Potenzial des Spiels ausschöpfen können, andererseits eine größere Gruppe, die mit reduzierten Einstellungen und potenziell unbefriedigender Performance vorliebnehmen muss.

Der Release steht unmittelbar bevor

Trotz der entmutigenden Hardware-Anforderungen bleibt die Vorfreude auf MindsEye groß. Das Spiel wird am 10. Juni 2025 nicht nur für PC, sondern auch für PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheinen. Interessanterweise scheint Build a Rocket Boy davon auszugehen, dass die mittlerweile viereinhalb Jahre alten Konsolen mit dem Spiel zurechtkommen – was Hoffnung gibt, dass auch weniger potente PC-Systeme das Spiel mit entsprechenden Einstellungen genießen können.

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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