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Hardware

MOZA Racing revolutioniert Sim-Racing: KI-Coach, Bewegungsplattform und smarte Feedback-Software auf der GDC 2026

MOZA Racing präsentiert auf der GDC 2026 mit Racing Lab, dem HMA150 und dem Motion Manager drei Innovationen, die KI-Coaching, Bewegungshardware und spielunabhängiges Feedback vereinen. Sim-Racing wird damit ein ganzes Stück realer.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
11.03.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Wer schon immer wissen wollte, wie sich Rennsport auf Profiniveau wirklich anfühlt, bekommt gerade eine Antwort – und die kommt aus einer eher unerwarteten Richtung. MOZA Racing hat auf der GDC 2026 gleich drei Neuerungen vorgestellt, die das Simulator-Erlebnis von Grund auf neu denken. Was dahintersteckt und warum selbst erfahrene Sim-Racer aufhorchen sollten, ist bemerkenswert vielschichtig.

Das steckt im Artikel
  • Racing Lab: Ein KI-Trainer, der buchstäblich die Hand führt
  • Der MOZA HMA150: Bewegungsplattform mit Präzision auf Industrieniveau
  • MOZA Motion Manager: Immersives Feedback auch abseits von Rennspielen
  • Ein Ökosystem, das zusammenwächst

Racing Lab: Ein KI-Trainer, der buchstäblich die Hand führt

Das Herzstück der Ankündigungen ist Racing Lab, ein KI-gestütztes Coaching-System, das sich fundamental von bisherigen Analysewerkzeugen unterscheidet. Während die meisten vergleichbaren Lösungen auf nachträgliche Telemetrieauswertung setzen, greift Racing Lab direkt in die Hardware ein: Das System übernimmt aktiv die Steuerung von Lenkrad und Pedalen, sodass Fahrer buchstäblich am eigenen Körper spüren, wie Lenkeinschläge und Bremsmanöver auf Expertenniveau aussehen. Die zugrunde liegende KI wurde mittels sogenanntem Verstärkendem Lernen trainiert und erreicht Rundenzeiten, die mit denen professioneller Fahrer vergleichbar sind – in manchen Fällen sogar darüber hinausgehen. Das macht Racing Lab nicht nur für Einsteiger interessant, sondern ausdrücklich auch für ambitionierte Fahrer, die an den letzten Zehntelsekunden feilen wollen. Ein strukturiertes Trainingssystem begleitet dabei den Fortschritt vom Anfänger bis auf fortgeschrittenes Niveau.

Der MOZA HMA150: Bewegungsplattform mit Präzision auf Industrieniveau

Parallel dazu hat MOZA den HMA150 Haptic Motion Actuator vorgestellt – eine Bewegungsplattform, die das Unternehmen als erste vollständig hausinternen Entwicklung dieser Art bezeichnet. Das System arbeitet mit vier Achsen und drei Freiheitsgraden, liefert präzise Nick-, Roll- und Hubbewegungen mit 150 Millimeter Hub, einer Geschwindigkeit von 300 mm/s und einer Spitzenbeschleunigung von über 1g. Besonders hervorzuheben ist die Vibrationsfrequenz von 150 Hz, die die 100-Hz-Marke gängiger Konkurrenzprodukte merklich übertrifft. Angetrieben wird das System mit einem sicheren 48-Volt-Gleichstromsystem, was es sowohl für kommerzielle Simulationsumgebungen als auch für gehobene Heimanwendungen tauglich macht. Durch die Integration aller Steuerkomponenten direkt ins Gehäuse entfallen unhandliche Industrieschaltschränke – ein klarer Vorteil für alle, die professionelle Simulation in den eigenen vier Wänden betreiben wollen.

MOZA Motion Manager: Immersives Feedback auch abseits von Rennspielen

Die dritte Neuerung ist konzeptuell vielleicht die überraschendste: Der MOZA Motion Manager bringt haptisches Bewegungsfeedback in Spiele, die gar keine offizielle Telemetrieunterstützung bieten. Anstatt auf Spielentwickler angewiesen zu sein, analysiert das System Bild- und Tonsignale in Echtzeit, erkennt Spielereignisse wie Aufpralle, Umgebungseffekte oder Fahrzeugbewegungen und übersetzt diese in synchronisierte Bewegungs- und Tastreize. Das Resultat: Spiele wie Grand Theft Auto, Red Dead Redemption oder Cyberpunk 2077 lassen sich plötzlich mit physischem Feedback erleben – eine Erweiterung, die das Anwendungsfeld der MOZA-Hardware erheblich vergrößert und die Plattform weit über klassische Rennsimulationen hinausführt.

Ein Ökosystem, das zusammenwächst

Was MOZA Racing mit diesen drei Produkten auf der GDC 2026 skizziert, ist mehr als eine Ansammlung einzelner Gadgets – es ist der Entwurf eines kohärenten Simulations-Ökosystems. KI-Coaching, Bewegungshardware und eine spielunabhängige Feedback-Software greifen ineinander und adressieren dabei unterschiedliche Bedürfnisse: das Lernen, das Erleben und das Ausreizen technischer Grenzen. Ob für den Wochenend-Hobbyisten oder den ambitionierten Sim-Racer, der den nächsten Schritt in Richtung realer Rennerfahrung sucht – MOZA zeigt, in welche Richtung sich der Markt bewegt.

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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