Mit der vivo X500 Pro-Serie und dem Flaggschiff-Modell vivo X500 Pro Max greift der Hersteller im europäischen Smartphone-Markt frontal die etablierte Oberklasse an. Unter der Haube debütiert der gemeinsam entwickelte MediaTek Dimensity 9600 Pro im N2P-2-nm-Verfahren, flankiert von einem ZEISS-Kamerasystem mit bis zu 200 Megapixeln und extremem Tele-Fokus. vivo zeigt mit dieser Doppelspitze unmissverständlich, dass High-End-Sensoren und professionelle Video-Codecs längst das neue Schlachtfeld für ambitionierte Mobile-Gamer und Content-Schaffende sind.
200 Megapixel und 2-Nanometer-Feuerkraft am Limit
Bisher bedeutete mobiles Fotografieren auf Messen, Konzerten oder E-Sport-Turnieren fast immer denselben frustrierenden Kompromiss: Wer aus den hinteren Rängen abdrückte, erntete matschige Artefakte und digital zerrissene Pixelblöcke. Das vivo X500 Pro Max wischt diese Ernüchterung mit einer optischen Wucht vom Tisch, die Smartphones bisher schlicht verwehrt blieb. Herzstück ist eine 200-Megapixel-Telekamera mit ZEISS-APO-Zertifizierung und einem mächtigen 1/1,4-Zoll-Sensor, der chromatische Bildfehler physisch eliminiert, anstatt sie nachträglich wegzurechnen.
Diese Glas-Konstruktion liefert eine native Brennweite von 85 Millimetern und lässt sich über den neuen Telephoto Extender Gen 2 Ultra auf stolze 400 Millimeter erweitern. Wer das kompaktere Schwestermodell bevorzugt, greift zum regulären X500 Pro, das auf einen 64-Megapixel-Sensor von Sony setzt und mit einem 200-Millimeter-Extender arbeitet. Damit knüpft vivo an den Launch der X300-Reihe an, schraubt die Lichtausbeute aber nochmals drastisch nach oben.
Angetrieben wird das Gespann vom MediaTek Dimensity 9600 Pro, der weltweit erstmals in TSMCs moderner N2P-2-nm-Architektur gefertigt wird. Diese Rechenleistung ist bitter nötig, denn vivo verlässt sich nicht auf starre Schnappschüsse. Eine eigens entwickelte Snapshot-Engine ermöglicht Autofokus-Tracking mit 60 Bildern pro Sekunde im Foto-Modus, während ein dreistufiger Gimbal-Stabilisator selbst hastige Schwenks aus der Hand butterweich ausgleicht.
17 Blendenstufen Dynamik und kinoreife Bildraten im Hosentaschenformat
Die schiere Rechenpower des 2-Nanometer-Siliziums schlägt vor allem im Videobereich ein wie eine Bombe. Die ZEISS TrueDynamic Hauptkamera nimmt nicht nur reguläre Clips auf, sondern zeichnet natives 4K-Material mit atemberaubenden 240 Bildern pro Sekunde auf. Damit lassen sich hochdynamische Szenen in verlustfreier Zeitlupe zerlegen, ohne dass feine Texturen im Bildrauschen untergehen.
Für anspruchsvolle Postproduktion integriert vivo ein spezielles Log-Farbprofil mit einem Dynamikumfang von 17 Blendenstufen. Auf dem Launch-Event in Teneriffa unterstrich das Hardware-Team den eigenen Anspruch mit einer klaren Ansage: „Wir wollen Kreativen Werkzeuge an die Hand geben, die bisher schwerem Kamera-Equipment vorbehalten waren – von optischer 400-mm-Reichweite bis zum verlustfreien Log-Workflow mit vollen 17 Blendenstufen Dynamik.“ Dieser cineastische Ansatz spiegelt sich auch im 2,4:1-Filmformat und authentischen Körnungseffekten wider.
Gesteuert wird das Ganze über das neue OriginOS 7, das mit Multitasking-Fenstern und einer reaktionsschnellen System-Engine aufwartet. Inhalte wandern direkt auf das 6,85 Zoll große 2K-Display des Max-Modells, das mit adaptiven 144 Hz taktet und eine Spitzenhelligkeit von brachialen 4.400 Nits erreicht. Während der Vorgänger vivo X300 Ultra vor allem auf reine Megapixel-Zahlen setzte, verbindet die neue Generation diese Auflösung nun mit kompromissloser Framerate.
Gleichzeitig verlässt vivo das reine Smartphone-Terrain und baut sein IoT-Ökosystem in Europa spürbar aus. Mit den vivo Buds Ultra schickt der Hersteller kabellose In-Ears mit aktiver 60-dB-Geräuschunterdrückung und Hi-Fi-Wandler ins Rennen. Ergänzt wird das Line-up durch die federleichten vivo Buds Clip für offenes Hören sowie die ohrumschließenden Headphones Studio, die mit satten 75 Stunden Akkulaufzeit punkten.
Kampfansage an die Oberklasse mit massiver Akku-Garantie
Statt die europäischen Kunden mit abgespeckten Varianten abzuspeisen, packt der Hersteller gewaltige Silizium-Kohlenstoff-Akkus in die Chassis. Das X500 Pro Max bringt einen 6.750-mAh-Energieriegel mit, während das kompakte 6,36-Zoll-Modell mit 6.510 mAh ebenfalls die gesamte westliche Konkurrenz deklassiert. Geladen wird kabelgebunden mit flotten 90 Watt oder drahtlos mit 40 Watt.
Beide Geräte sind nach IP68 sowie IP69 gegen Staub und heißes Hochdruckwasser versiegelt. Beim Gehäusedesign verabschiedet sich vivo von scharfkantigen Kamerainseln und setzt auf eine geschwungene Glasrückseite, die den riesigen Sensor optisch im Rahmen verschwinden lässt.
Der Verkaufsstart erfolgt ab sofort über den offiziellen Online-Store sowie Amazon. Bis zum 30. November legt vivo Frühkäufern wahlweise den Kamera-Grip oder die neuen Studio-Kopfhörer kostenlos bei. Mit einer fünfjährigen Akku-Garantie, dreijähriger Gerätegarantie und einer Preisgarantie für die anstehende Black-Friday-Woche schnürt vivo ein Gesamtpaket, das etablierten Platzhirschen wie Apple und Samsung gehörig Marktanteile abjagen dürfte.