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Games

Nvidia: CEO Jensen Huang erklärt, warum DLSS 5 kein KI-Einheitsbrei ist und betont die 3D-Grundlage der Technologie

Nvidia-CEO Jensen Huang verteidigt DLSS 5 erneut und betont, dass die Technologie dreidimensional geführt sei und die künstlerische Kontrolle der Entwickler unangetastet lasse. Die Kritik an sichtbaren Charakterveränderungen bleibt dabei jedoch weiterhin unbeantwortet.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
26.03.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Die Kritik an Nvidias DLSS 5 ist seit der umstrittenen Präsentation nicht abgeklungen – und Unternehmenschef Jensen Huang wäre nicht Jensen Huang, würde er schweigend abwarten. In einem neuen Interview hat er sich erneut zu Wort gemeldet und dabei eine Formulierung gewählt, die aufhorchen lässt: Auch er selbst möge keinen sogenannten KI-Einheitsbrei. Gleichzeitig betonte er, dass DLSS 5 grundlegend anders funktioniere als das, was Kritiker befürchten – und untermauerte das mit technischen Argumenten, die die Diskussion weiter anheizen.

Das steckt im Artikel
  • „Ich mag KI-Einheitsbrei selbst nicht“
  • DLSS 5 sei „3D-konditioniert, 3D-geführt“
  • Die Lücke zwischen Theorie und Praxis bleibt
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„Ich mag KI-Einheitsbrei selbst nicht“

Huang äußerte sich in einem Gespräch mit dem Podcaster Lex Fridman und zeigte dabei ungewöhnliche Empathie gegenüber seinen Kritikern. Er verstehe deren Perspektive, sagte er – denn KI-generierte Inhalte sähen zunehmend ähnlich aus, egal wie ästhetisch ansprechend sie einzeln betrachtet seien. Diese Homogenisierung, dieser Verlust an gestalterischer Eigenheit, ist genau das, was viele Entwickler und Journalisten an DLSS 5 bemängeln. Huang räumte ein, dieses Unbehagen zu teilen – um dann direkt zu betonen, dass DLSS 5 eben nicht in diese Kategorie falle.

DLSS 5 sei „3D-konditioniert, 3D-geführt“

Der Kern von Huangs Argumentation ist technischer Natur. DLSS 5, so erklärte er, arbeite nicht wie ein generisches KI-Bildbearbeitungssystem, das ein fertiges Bild nachbearbeitet. Stattdessen werde die Technologie durch dreidimensionale Geometriedaten des jeweiligen Spiels geleitet – was bedeute, dass die von Entwicklern und Designern festgelegte räumliche Struktur einer Szene stets die Grundlage bilde. Künstler behielten die vollständige Kontrolle über Geometrie und Texturen; DLSS 5 erzeuge seine Ausgabe nicht losgelöst davon, sondern verankert darin.

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Huang verwendete den Begriff „Neural Rendering“ als Abgrenzung zu klassischer Nachbearbeitung: Es sei kein Eingriff auf Frame-Ebene, sondern eine generative Steuerung auf Geometrie-Ebene. Entwickler könnten den Stil ihrer Spiele bis hin zu ungewöhnlichen Entscheidungen wie einem Cel-Shading-Look oder einer vollständig glasartigen Welt beibehalten – und DLSS 5 füge sich in diese Vorgaben ein, anstatt sie zu überschreiben.

Die Lücke zwischen Theorie und Praxis bleibt

Was Huangs Ausführungen jedoch nicht vollständig auflösen, sind die konkreten Beispiele aus dem ursprünglichen Showcase. Der veränderte Haaransatz in Starfield und das hinzugefügte Make-up bei Grace Ashcroft in Resident Evil Requiem stehen in einem spürbaren Spannungsverhältnis zu der Aussage, die Geometrie bleibe stets unangetastet. Nvidia-Evangelist Jacob Freeman hatte zuvor lediglich erklärt, die zugrunde liegende Geometrie sei unverändert – ohne auf die sichtbaren Veränderungen an Oberflächenmerkmalen einzugehen. Diese Lücke bleibt offen, und Huang hat sie in seinem neuen Interview nicht geschlossen.

Die Debatte um DLSS 5 ist damit noch lange nicht beendet. Huang hat seine Position klar formuliert und verteidigt sie mit Nachdruck – doch ob seine Erklärungen Entwickler, Journalisten und Spieler überzeugen werden, steht auf einem anderen Blatt.

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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