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Nvidia setzt Grenzen: Reflex nur für DLSS verfügbar – AMD bleibt außen vor

Nvidia macht Reflex Low Latency exklusiv für DLSS verfügbar, was AMDs FSR 3-Nutzern höhere Latenzen beschert – Modder könnten jedoch eine Lösung finden.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
08.02.25
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Lesezeit: 2 Min.
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Highlights
  • Reflex nur für DLSS: Nvidia begrenzt seine Latenz-Optimierung auf die eigene Technologie und schließt AMDs FSR 3 explizit aus.
  • Höhere Latenzen für FSR-Nutzer: Wer AMDs Frame-Generierung auf Nvidia-GPUs nutzt, muss mit spürbar schlechteren Eingabereaktionen rechnen.
  • Mods als Hoffnungsschimmer: Die Möglichkeit, Reflex mit FSR zu aktivieren, könnte durch Modder in Zukunft Realität werden.
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Nvidia hat es offiziell gemacht: Die beliebte Latenz-Optimierung „Reflex Low Latency“ funktioniert ausschließlich mit der hauseigenen DLSS-Technologie – und das sorgt für Gesprächsstoff. Wer hingegen AMDs FSR 3 oder andere Lösungen zur Frame-Generierung verwendet, schaut in die Röhre. Reflex wird hier automatisch deaktiviert, was höhere Eingabelatenzen für Nutzer bedeutet. Ein cleverer Schachzug von Nvidia oder schlicht unfair?

Das steckt im Artikel
  • Warum Reflex wichtig ist
  • AMD-Nutzer gucken in die Röhre
  • Mods könnten die Lösung sein

Warum Reflex wichtig ist

Frame-Generierungstechnologien wie DLSS 3, DLSS 4 oder AMDs FSR 3 können die Bildrate eines Spiels massiv erhöhen, indem sie Zwischenbilder GPU-seitig erzeugen. Das Problem? Diese künstlich erzeugten Frames bringen oft eine erhöhte Eingabelatenz mit sich, was besonders in schnellen Spielen wie Shootern oder Rennsimulationen spürbar wird. Nvidia hat mit Reflex eine Lösung entwickelt, die diese Latenzen minimiert – allerdings nur, wenn DLSS aktiv ist. AMD bietet mit Anti-Lag zwar eine Alternative, doch Reflex bleibt bei Nvidia-Nutzern die erste Wahl.

AMD-Nutzer gucken in die Röhre

Nvidias Entwicklerleitfaden wurde kürzlich angepasst und macht deutlich: Reflex Low Latency unterstützt keine anderen Frame-Generierungstechnologien wie AMDs FSR 3. Das bedeutet, dass Nutzer einer Nvidia-Grafikkarte, die FSR 3 bevorzugen, keine Möglichkeit haben, die Vorteile von Reflex zu nutzen. Stattdessen müssen sie mit einer höheren Eingabelatenz leben – eine klare Abgrenzung von Nvidia, die ihren Fokus auf proprietäre Lösungen legt.

Mods könnten die Lösung sein

Doch es gibt Hoffnung für experimentierfreudige Nutzer: Nvidia betont, dass Reflex bei Fremdsoftware „deaktiviert sein sollte“. Das lässt Raum für Spekulationen, ob findige Modder Reflex trotzdem aktivieren können. Sollte das gelingen, könnten Nvidia-Nutzer in Zukunft auch mit AMDs FSR 3 von niedrigen Latenzen profitieren. Ob und wann solche Mods auftauchen, bleibt allerdings abzuwarten.

TAGGED:DlssNvidia

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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