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Nvidias neuer GeForce-Hotfix: Ein Update, das du besser meiden solltest

Nvidia hat einen GeForce-Hotfix-Treiber zur Behebung von Blackscreens für ältere GPUs veröffentlicht, rät jedoch Kunden ohne Probleme, auf die nächste, offizielle WHQL-Version zu warten, um unnötige Komplikationen zu vermeiden.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
03.03.25
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Lesezeit: 2 Min.
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Highlights
  • Hotfix gegen Blackscreens: Der Treiber 572.65 richtet sich an Nutzer von RTX 3060, RTX 4090 und älteren GPUs, die Probleme mit Bildschirm-Ausfällen haben.
  • Betaversion mit Risiken: Der Hotfix hat keinen vollständigen Qualitätsprozess durchlaufen, weshalb Nvidia den meisten Kunden empfiehlt, die Installation zu vermeiden.
  • Warten lohnt sich: Die Fixes werden in der nächsten stabilen WHQL-Treiberversion enthalten sein, die Nvidia bald veröffentlichen möchte.
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Grafikkarten-Enthusiasten aufgepasst: Nvidia hat einen neuen GeForce-Hotfix-Treiber veröffentlicht. Klingt erstmal super, richtig? Aber Achtung – laut Nvidia solltest DU das Update besser nicht installieren, sofern du nicht akut betroffen bist. Warum? Das vorliegende Treiber-Update 572.65 soll zwar Blackscreen-Probleme bei älteren Modellen wie der RTX 3060 oder RTX 4090 beheben, bringt jedoch das Risiko mit, andere Stabilitätsprobleme zu verursachen. Bleibt also die Frage: Installieren oder Finger weg?

Das steckt im Artikel
  • Warum es diesen Hotfix überhaupt gibt
  • Besser warten als riskieren
  • Umständliche Verteilung: Warum es nicht jeder sehen soll
  • Ein Hauch von Trotz bei Nvidia

Warum es diesen Hotfix überhaupt gibt

Der Start der neuen RTX 50-Serie hat Nvidia einiges an Nerven (und vielleicht auch mal einen Stromanschluss) gekostet. Während Blackwell-GPUs ohnehin schwer verfügbar sind und mit lästigen Hardware-Problemen kämpfen, traten bei mehreren Grafikkarten-Besitzern unabhängig von der Generation Blackscreens auf. Ursache dafür war offenbar ein Bug im letzten Treiber-Update 572.16. Nvidia reagierte zunächst mit einem Patch (572.60), der jedoch nur RTX 50-Besitzern half. Und um tatsächlich alle anderen betroffenen Nutzer zu unterstützen, wurde nun der Hotfix nachgeschoben.

Besser warten als riskieren

Doch der kleine Helfer in Treiberform ist ein zweischneidiges Schwert. Laut Nvidia hat der Hotfix-Treiber kein vollständiges Qualitätsmanagement durchlaufen, sprich: Er ist nur eine Betaversion. Überraschungen im Stil von Performance-Drops oder Inkompatibilitäten könnten daher auftreten. Nvidia selbst rät daher ausdrücklich, auf die nächste WHQL-zertifizierte Treiberversion zu warten – diese soll die Fixes ohnehin enthalten, jedoch in sicherer und optimierterer Form.

Umständliche Verteilung: Warum es nicht jeder sehen soll

Noch ein interessanter Trick von Nvidia: Der Hotfix landet nicht wie üblich in der Nvidia-App oder anderen bekannten Kanälen, sondern wird einzig und allein über die Support-Webseite bereitgestellt. Dadurch stellt Nvidia sicher, dass nur jene, die sich aktiv damit befassen – aka geplagte Kunden mit Blackscreens –, den Treiber direkt aufspielen. Gewiefte Schadensbegrenzung oder nerviger Zusatzschritt? Entscheide selbst.

Ein Hauch von Trotz bei Nvidia

Wer von den Problemen betroffen ist, wird sich über den Hotfix wohl freuen, doch Nvidias Ton verschärft sich. Das Unternehmen betont, wie „unglaublich komplex“ ihre Treiberentwicklung sei und, dass Hotfix-Updates „eine Menge zusätzlicher Arbeit für die Ingenieurteams“ bedeuteten. Ein etwas seltsamer Kommentar, wenn man bedenkt, dass das Problem ja ursprünglich aus Nvidias eigener Feder stammt. Ganz so kundenfreundlich klingt das nicht, oder?

TAGGED:Game Ready TreiberGeforceGrafikkarteNvidia

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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