Entwickler Frontier Developments hat das vierte Video seiner „Feature Focus“-Reihe zu Planet Zoo 2 veröffentlicht und stellt darin die kreativen Baumöglichkeiten sowie neue Tierarten wie den Westlichen Flachlandgorilla, Erdmännchen und die Galapagos-Riesenschildkröte ins Rampenlicht. Statt euch in starre Raster zu zwingen, setzt die Zoo-Simulation auf ein modulares Stück für Stück System, mit dem ihr Gehege, Felsen und Pflanzen bis ins kleinste Detail manuell platziert. Doch hinter der grenzenlosen Gestaltungsfreiheit lauert für Gelegenheitsspieler die bekannte Einstiegshürde der Reihe: Wer nicht stundenlang Felsbrocken drehen will, muss sich komplett auf die Community-Vorlagen verlassen.
Stück für Stück Bausystem und nahtlose Workshop-Integration
Das Herzstück von Planet Zoo 2 bildet das ikonische Piece-by-piece-Bausystem – eine Konstruktionsmechanik, bei der ihr Gebäude und Barrieren aus tausenden Einzelelementen völlig frei von Rastervorgaben zusammensetzt.
Für schnelle Bauerfolge sorgen vorgefertigte Blueprints (Baupläne) – modulare Objekt- und Gehege-Vorlagen, die ihr mit einem einzigen Mausklick direkt in der Landschaft platziert.
Neu ist die tiefe Einbindung des Frontier Workshops über einen integrierten Ingame-Browser. Ihr ladet eure eigenen Kreationen direkt im Spielmenü hoch oder durchstöbert tausende Entwürfe anderer Zoodirektoren, ohne das Spiel für externe Webseiten verlassen zu müssen.
Bereits beim ersten ausführlichen Gameplay-Reveal demonstrierte Frontier die enorme optische Detailtiefe der Simulation. Technisch profitiert das Projekt von der weiterentwickelten Cobra Engine – Frontiers proprietärer Simulations-Engine für komplexe Tier-Verhaltensweisen, detaillierte Wegfindungs-Routinen und dynamische Geländeverformung.
Von knalligen Farbpaletten bis hin zu naturbelassenen Felsformationen und tropischen Pflanzen lässt euch der Editor alle Freiheiten, um biome-spezifische Lebensräume für jede Klimazone zu erschaffen.
Westlicher Flachlandgorilla und weltweite Artenschutzgebiete
Neben den Baumodulen bestätigt das Video neue Tierarten für das Hauptspiel, angeführt vom imposanten Westlichen Flachlandgorilla, geselligen Erdmännchen und der langlebigen Galapagos-Riesenschildkröte.
Eure Arbeit beschränkt sich nicht mehr auf klassische Stadt-Zoos. Ihr übernehmt globale Wildreservate in unterschiedlichen Geografien, an denen ihr bedrohte Arten aufzieht und auf spezifische Umweltbedingungen vorbereitet.
Wie Frontier im offiziellen Entwickler-Blog ausführt, fordern euch die Gehege-Anforderungen der Primaten echtes Fingerspitzengefühl ab. Gorillas verlangen komplexe Kletterstrukturen, Sichtschutz vor neugierigen Besuchermassen und weitläufige Rückzugsorte.
Zusammen mit den kürzlich enthüllten Groß-Aquarien und Volieren wächst das Management-Portfolio deutlich an. Ihr balanciert die Bedürfnisse anspruchsvoller Zootiere gegen die wirtschaftliche Rentabilität eures Parks aus.
Standard- und Deluxe-Editionen im direkten Preisvergleich
Planet Zoo 2 erscheint zeitgleich für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Für die Standard Edition ruft Frontier einen Preis von 49,99 Euro auf, während die inhaltsreichere Deluxe Edition mit 64,99 Euro zu Buche schlägt.
Die Preisgestaltung unterstreicht Frontiers Strategie, Konsolenspieler ab Tag eins auf Augenhöhe mit der PC-Community zu bedienen. Die nahtlose Workshop-Anbindung ist auf den Gamepad-Plattformen überlebenswichtig, um die Steuerungshürden des filigranen Editors auszugleichen.
Wenn das Entwicklerteam die Performance bei riesigen, vollgebauten Parks im Griff behält, liefert Frontier im Herbst das ultimative Kreativ-Werkzeug für simulationsbegeisterte Tierfreunde.
