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Hardware

PS5 Pro und PlayStation Portal: Überraschende Verkaufserfolge in den USA

Die PS5 Pro erreichte 2025 einen Anteil von 13 Prozent an allen PS5-Verkäufen in den USA, während das PlayStation Portal eine sieben Prozent Attach-Rate erzielte, was etwa zwei Millionen verkauften Einheiten entspricht. Diese überraschend starken Verkaufszahlen widerlegen frühe Skepsis und unterstreichen Sonys erfolgreiche Hardware-Strategie.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
27.01.26
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Lesezeit: 4 Min.
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Skeptiker wurden eines Besseren belehrt – sowohl die hochpreisige PS5 Pro als auch das oft belächelte PlayStation Portal haben sich 2025 in den USA deutlich besser verkauft als viele prognostiziert hatten. Laut Circana-Analyst Mat Piscatella machte die PS5 Pro satte 13 Prozent aller PS5-Verkäufe im vergangenen Jahr aus, während das PlayStation Portal eine beachtliche Attach-Rate von sieben Prozent erreichte. Bei geschätzten 27 Millionen verkauften PS5-Konsolen in den USA entspräche dies rund zwei Millionen verkauften Portal-Einheiten – und das wohlgemerkt nur auf dem amerikanischen Markt, ohne globale Zahlen einzuberechnen. Diese Statistiken zeichnen ein Bild, das den anfänglichen Zweifeln an beiden Produkten deutlich widerspricht und Sonys Strategie im Hardware-Segment bemerkenswert rechtfertigt.

Das steckt im Artikel
  • Die PS5 Pro trotzt ihrer Preispolitik
  • PlayStation Portal als unerwarteter Bestseller
  • Was bedeutet das für die PlayStation-Zukunft?
  • Ein Zeichen für nachhaltige Konsolenstärke

Die PS5 Pro trotzt ihrer Preispolitik

Mit einem Startpreis von 699 Dollar ohne Disc-Laufwerk erntete die PS5 Pro bei ihrer Ankündigung erhebliche Kritik. Viele Kommentatoren prophezeiten ein Nischendasein, ähnlich wie bei früheren Mid-Gen-Upgrades. Doch die Realität spricht eine andere Sprache: 13 Prozent Marktanteil für ein Premium-Produkt, das deutlich teurer als das Standardmodell ist, entspricht einem sehr respektablen Ergebnis. Zum Vergleich: Die PS4 Pro erreichte in ihrer Lebenszeit ähnliche Anteile, was zeigt, dass es einen stabilen Markt für leistungsgesteigerte Konsolen gibt. Besonders interessant ist die Tatsache, dass 49 Prozent aller PS5-Verkäufe 2025 Modelle ohne physisches Laufwerk betrafen – ein deutliches Signal für den fortschreitenden Wandel hin zur digitalen Distribution. Die PS5 Pro profitiert offenbar von einer kaufkräftigen Zielgruppe, die bereit ist, für verbesserte Grafik, höhere Frameraten und zusätzliche Features tiefer in die Tasche zu greifen.

PlayStation Portal als unerwarteter Bestseller

Noch erstaunlicher als der Pro-Erfolg erscheint die Performance des PlayStation Portal. Das Streaming-Handheld, das keine eigenständigen Spiele ausführt, sondern lediglich PS5-Inhalte über Remote Play streamt, wurde bei seiner Ankündigung vielfach als überflüssiges Gimmick abgetan. Doch die sieben Prozent Attach-Rate erzählen eine völlig andere Geschichte – besonders wenn man bedenkt, dass dieser Wert im Oktober 2025 noch bei etwas über fünf Prozent lag. Das bedeutet eine kontinuierliche Steigerung der Verkaufszahlen, selbst Monate nach dem Launch. Bereits 2024 führte das Portal die US-Accessory-Charts an, was Hiromi Wakai, Vice President of Product Management bei PlayStation, dazu veranlasste, einzugestehen, dass die Nachfrage Sonys Erwartungen übertroffen habe. Offenbar existiert ein substanzieller Markt für Menschen, die ihre PS5-Erfahrung mobil machen möchten, ohne auf eine vollwertige Handheld-Konsole angewiesen zu sein.

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Was bedeutet das für die PlayStation-Zukunft?

Diese Verkaufszahlen könnten weitreichende Implikationen für Sonys Hardware-Strategie haben. Gerüchten zufolge arbeitet das Unternehmen bereits an einem Handheld-SDK für die PlayStation 6, das PS5-Titel durch Power-Saver-Mode-Unterstützung ausführen könne. Sony hat dies zwar nicht offiziell bestätigt, doch der überwältigende Erfolg des Portal demonstriert eindeutig, dass Interesse an portablen PlayStation-Erlebnissen besteht. Die Frage bleibt, ob Sony mit der PS6 ein echtes Handheld-Gerät auf den Markt bringt, das nativ Spiele ausführt, oder ob man weiterhin auf Streaming-Lösungen setzt. Der Markt scheint jedenfalls reif für eine ernsthafte Konkurrenz zur Nintendo Switch und zum Steam Deck. Mit 27 Millionen verkauften PS5-Konsolen allein in den USA liegt Sony weiterhin deutlich vor der Xbox Series X/S, auch wenn das globale Ziel von 90 Millionen Einheiten bis Ende 2025 möglicherweise verfehlt wurde.

Ein Zeichen für nachhaltige Konsolenstärke

Während viele Analysten das Ende der Konsolen-Ära prophezeien und den Aufstieg von Cloud-Gaming und PC-Plattformen beschwören, beweisen die PS5-Verkaufszahlen das Gegenteil. Die Bereitschaft der Konsumenten, sowohl für Premium-Hardware wie die PS5 Pro als auch für spezialisierte Accessoires wie das Portal zu zahlen, demonstriert die anhaltende Relevanz des geschlossenen Ökosystems. Sony hat offenbar die richtige Balance gefunden zwischen Innovation und Marktnachfrage. Die PS6 mag noch Jahre entfernt sein – manche Insider sprechen von 2028 oder später –, doch die aktuelle Generation zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen. Im Gegenteil: Mit exklusiven Blockbustern am Horizont und kontinuierlicher Hardware-Innovation bleibt PlayStation die dominierende Kraft im Konsolenmarkt. Die kommenden Monate dürften zeigen, ob Sony diese Dynamik beibehalten oder sogar noch verstärken kann.

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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