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Hardware

Steam Deck: OLED Version weltweit ausverkauft – RAM-Krise legt Valves Handheld lahm

Steam Deck OLED ist inzwischen in den USA, Kanada, Japan und großen Teilen Europas ausverkauft – schuld daran ist ein globaler RAM- und SSD-Engpass. Auch Valves kommende Produkte wie die Steam Machine sind von der Krise betroffen und lassen auf sich warten.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
23.02.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Das Steam Deck hat seit seinem Erscheinen Millionen von Spielern begeistert und dem PC-Gaming auf der Couch – oder unterwegs – eine völlig neue Dimension verliehen. Doch wer sich heute entscheidet, eines zu kaufen, steht vor einem wachsenden Problem: In immer mehr Teilen der Welt ist das beliebte Handgerät schlicht nicht mehr erhältlich. Und die Ursache dahinter reicht weit über Valve hinaus.

Das steckt im Artikel
  • Verkaufte Regale – von den USA bis Europa
  • Der eigentliche Schuldige: Der globale RAM-Engpass
  • Auch Steam Machine und Steam Controller im Strudel der Krise

Verkaufte Regale – von den USA bis Europa

Was zunächst als regionale Knappheit in den Vereinigten Staaten begann, hat sich inzwischen zu einem weltweiten Lieferengpass ausgewachsen. Das Steam Deck OLED ist mittlerweile in den USA, Kanada, Japan und großen Teilen der Europäischen Union – darunter etwa Polen – vergriffen. Das LCD-Modell, das Valve im Dezember 2025 offiziell eingestellt hat, ist ohnehin bereits vollständig vom Markt verschwunden. Wer noch Glück hat, kann in Großbritannien direkt über Valve fündig werden – ebenso in Südkorea, Hongkong und Taiwan über den Vertriebspartner Komodo. Japan könnte laut Komodo-Schätzungen in begrenzten Stückzahlen gegen Ende Februar wieder beliefert werden. Wer sich also für einen Kauf interessiert, sollte keine Zeit verlieren – und wer vorerst leer ausgeht, kann das Gerät auf die Wunschliste setzen, um bei Verfügbarkeit benachrichtigt zu werden.

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Der eigentliche Schuldige: Der globale RAM-Engpass

Valve hat sich offiziell zur Ursache der Lieferschwierigkeiten geäußert und dabei klar auf eine branchenweite Rohstoffkrise hingewiesen: Arbeitsspeicher und Festspeicher – also RAM und SSDs – sind weltweit knapp und teuer wie selten zuvor. Der Grund liegt in einem kaum für möglich gehaltenen Ansturm auf diese Bauteile durch Technologiekonzerne, die in großem Maßstab Rechenzentren für künstliche Intelligenz aufbauen. Die Folgen sind bereits im Alltag spürbar: DDR5-RAM kostet inzwischen mehr als das Vierfache des ursprünglichen Richtpreises, und Grafikkarten mit mehr als 12 Gigabyte Videospeicher – wie die Nvidia GeForce RTX 5070 Ti – überschreiten die Marke von umgerechnet 1.000 Euro. Zwar haben sich die Preise Ende Februar leicht stabilisiert, doch selbst günstige Arbeitsspeicher-Kits bewegen sich noch in Bereichen, die vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären.

Auch Steam Machine und Steam Controller im Strudel der Krise

Der Steam Deck ist dabei nicht das einzige Valve-Produkt, das unter dem Engpass leidet. Die für die erste Jahreshälfte 2026 angekündigte Steam Machine – Valves Antwort auf eine stationäre Spielekonsole – hat ebenfalls noch keinen festen Verkaufspreis und keinen verbindlichen Starttermin erhalten. Valve selbst begründet das offen mit den gestiegenen Kosten für Speicherbausteine. Gleiches gilt für das Steam Frame und den neuen Steam Controller, deren Markteinführungen sich ebenfalls verzögern. Einige Nutzer haben daraufhin vorgeschlagen, zumindest den Steam Controller vorzuziehen, da dieser keine der begehrten Komponenten benötigt – ein nachvollziehbarer Gedanke, über den Valve bislang jedoch schweigt. Wie lange die Lage angespannt bleibt, ist ungewiss – und damit auch, wann der Steam Deck wieder zuverlässig verfügbar sein wird.

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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