Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
  • GTA 6
  • Project Helix
  • Crimson Desert
  • Directive 8020
  • 007 First Light
  • Fable
Login
PixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
Suche
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
Hast du bereits einen Account? Sign In
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
Steam Deck OLED: White
Hardware

Valves Steam Deck OLED knackt die 900-Euro-Marke – und das ist erst der Anfang

Valves Steam Deck OLED kostet jetzt 779 Euro (512 GB) beziehungsweise 919 Euro (1 TB) – ein Sprung von bis zu 46 Prozent. Schuld sind explodierende Speicherpreise, aber die bittere Pille ist: Der günstige Einstieg ins Steam-Deck-Universum existiert nicht mehr.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
29.05.26
Teilen
Lesezeit: 4 Min.
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.

Valves Steam Deck OLED ist zurück auf Lager. Die Freude darüber dürfte sich bei den meisten Interessenten allerdings in Grenzen halten, sobald sie den neuen Preis sehen. Das 512-GB-Modell springt von 549 auf 789 US-Dollar (779 Euro), die 1-TB-Variante klettert von 649 auf satte 949 US-Dollar (919 Euro). Valve begründet den Aufschlag von 44 beziehungsweise 46 Prozent mit „steigenden Speicher- und SSD-Kosten“. Die Begründung ist auf dem Papier nachvollziehbar – doch für den Geldbeutel wird der tragbare PC damit zu einer völlig anderen Hausnummer.

Das steckt im Artikel
  • Die neuen Preise im Detail
  • Kein Blitz aus heiterem Himmel
  • Wenn Speicherchips den Markt sprengen
  • Wo bleibt die Konkurrenz?
  • Der Steam-Machine-Schatten

Die neuen Preise im Detail

Valve hat die Preise auf einen Schlag umgesetzt, nachdem beide OLED-Modelle monatelang kaum lieferbar waren. Wer jetzt zuschlägt, zahlt:

  • 512 GB OLED: 789 USD (779 Euro) – zuvor 549 USD – plus 240 Dollar / 44 Prozent
  • 1 TB OLED: 949 USD (919 Euro) – zuvor 649 USD – plus 300 Dollar / 46 Prozent

Das 1-TB-Modell kratzt damit an der psychologisch kritischen Tausend-Dollar-Marke. Zum Vergleich: Eine PlayStation 5 Pro liegt bei 799 Euro, ein Xbox ROG Ally X kostet regulär 599 Dollar. Der einstige Budget-Champion unter den Handheld-PCs ist damit preislich in einer Liga angekommen, in der er sich gegen leistungsstärkere Konkurrenz behaupten muss. Die von Valve offiziell kommunizierten Euro-Preise bestätigte das Unternehmen in seinem Steam-Community-Update und betonte lapidar: „Das Steam Deck selbst hat sich nicht verändert – die neuen Preise spiegeln die aktuelle Lage bei Speicher- und SSD-Komponenten wider.“

Kein Blitz aus heiterem Himmel

Dass Valve die Preise anhebt, ist keine plötzliche Entscheidung. Bereits im März 2026 hatte das Unternehmen die Steam-Deck-OLED-Preise in Japan, Südkorea und Taiwan um bis zu 100 Dollar erhöht – damals noch mit dem Verweis auf gestiegene Logistikkosten und regionale Marktbedingungen. Rückblickend war das der Vorbote für das, was jetzt den globalen Markt trifft.

Hinzu kommt: Valve hatte bereits zur Weihnachtssaison 2025 das günstigste 256-GB-LCD-Modell sang- und klanglos eingestellt und den Einstiegspreis damit faktisch um 150 Euro angehoben. Die Einstiegsdroge Steam Deck, jenes 399-Dollar-Gerät, das 2022 den Handheld-Markt aufmischte, existiert schlicht nicht mehr. Übrig bleibt ein Produktportfolio, das jetzt bei 779 Euro beginnt.

ZUM THEMA

Steam Deck 2: Valve arbeitet hart daran – aber die Geduld wird auf die Probe gestellt
Steam Deck 2 könnte 2028 erscheinen – doch Engpässe bei RAM und Speicher gefährden den Plan
Steam Deck OLED wird teurer: Preiserhöhungen in Asien zeigen, wie ernst die RAM-Krise wirklich ist

Wenn Speicherchips den Markt sprengen

Valves Verweis auf Komponentenpreise ist kein PR-Vorwand. Der globale Speichermarkt befindet sich 2026 in einer handfesten Krise: Laut Analysten von TrendForce stiegen die NAND-Flash-Preise im ersten Quartal 2026 um über 90 Prozent, für Q2 werden weitere 70 bis 75 Prozent Aufschlag prognostiziert. Bei DRAM sieht es ähnlich düster aus – hier meldeten Marktbeobachter Preissprünge von 105 bis 110 Prozent im selben Zeitraum.

Die Ursachen sind vielschichtig: Samsung hatte im März 2025 die Produktion von MLC-NAND-Flash eingestellt, parallel verschlingt der KI-Boom gewaltige Speicherkapazitäten für Rechenzentren. Ein Steam Deck OLED verbaut LPDDR5-RAM und NVMe-SSDs – exakt die Komponenten, die aktuell am stärksten von der Verknappung betroffen sind. Valves Preisaufschlag von 44 bis 46 Prozent liegt damit sogar noch unter dem, was der Spotmarkt für Speicherchips hergibt. Anders formuliert: Die Kalkulation des Unternehmens ist nicht gierig, sondern spiegelt eine Lieferkette wider, die an mehreren Stellen gleichzeitig brennt.

Wo bleibt die Konkurrenz?

Der Preissprung verschiebt das Wettbewerbsgefüge im Handheld-Markt grundlegend. Ein Xbox ROG Ally X liegt aktuell bei 599 Dollar – und bietet mit dem Z1-Extreme-Chip mehr Rohleistung als Valves Custom-APU. Das Steam Deck OLED rechtfertigt seinen Preis durch das hervorragende HDR-OLED-Panel, die nahtlose SteamOS-Integration und die im Vergleich zur Windows-Konkurrenz deutlich bessere Akkulaufzeit. Doch bei fast 950 Dollar für die 1-TB-Variante stellt sich unweigerlich die Frage: Ist dir ein OLED-Display 350 Dollar Aufpreis wert?

Auch Lenovo und MSI stehen mit Legion Go 2 und Claw 8 AI+ in den Startlöchern. Deren Preise dürften durch dieselben Komponentenengpässe ebenfalls steigen – die Frage ist nur, ob sie Valves radikalen Schritt in dieser Höhe mitgehen. Noch hat keiner der Konkurrenten offizielle Preisanpassungen kommuniziert. Sollten ASUS, Lenovo und MSI ihre Preise stabil halten, wandert das Steam Deck OLED vom Preisleistungs-König zum Nischenprodukt für OLED-Enthusiasten.

Der Steam-Machine-Schatten

Die Preiserhöhung beim Steam Deck OLED wirft einen langen Schatten auf Valves nächstes Hardware-Projekt. Die Steam Machine, die Valve trotz massiver Speicherengpässe noch 2026 auf den Markt bringen will, wird von denselben Komponentenpreisen getroffen. Insider berichten bereits von Preisen, die „in schwindelerregende Höhen“ klettern.

Die Logik ist simpel: Wenn schon ein Handheld mit 7,4-Zoll-Display und moderater APU 919 Euro kostet – was wird dann erst ein stationäres Wohnzimmer-System mit potenterer Hardware verschlingen? Valves Hardware-Offensive, die mit Steam Deck, Steam Machine, Steam Frame und dem neuen Steam Controller ein ganzes Ökosystem aufspannen soll, läuft Gefahr, noch vor dem flächendeckenden Rollout an den Komponentenpreisen zu ersticken. Das Steam Deck 2, das laut Leaks frühestens 2028 erscheint und ebenfalls unter RAM- und NAND-Engpässen leidet, rückt damit in noch weitere Ferne.

TAGGED:Steam Deck

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Lesenswert

Games

Castlevania: Belmont’s Curse und acht Weltpremieren – Triple-i Initiative Showcase wird zum Indie-Highlight

von René Nikel
18.03.26
Hardware

Steam Deck: OLED Version weltweit ausverkauft – RAM-Krise legt Valves Handheld lahm

von Christian Schmidinger
21.02.26
Prince of Persia: The Sands of Time Remake - Art
Games

Prince of Persia-Schöpfer Jordan Mechner trauert um Sands of Time Remake und gestrandete Entwicklerträume

von Alexander Liebe
10.02.26
Hardware

Project Helix: Neue Gerüchte zu Leistung und Preis – Die nächste Xbox könnte bis zu 1.100 Euro kosten

von Christian Schmidinger
06.03.26
Subnautica 2: Early Access KeyArt
Games

Subnautica 2: Neuer Trailer zeigt Mehrspieler-Potenzial, Koop-Tauchen mit Cross-Play

von Christian Schmidinger
11.02.26
MindsEye: KeyArt
Games

Völlig absurd! MindsEye Studio wirbt weiter trotz katastrophaler Spielerzahlen und Massenentlassungen

von René Nikel
19.01.26
  1. Home
  2. Hardware
  3. Valves Steam Deck OLED knackt die 900-Euro-Marke – und das ist erst der Anfang

Passend zum Thema

Hardware

Steam Deck 2 lässt auf sich warten: Valve lehnt Mittelmaß kategorisch ab

14.11.25
Valve: Logo
Games

Valve: Steam Deck und SteamVR weisen den Weg in die Hardware-Zukunft

15.03.25
Hardware

Steam Deck: Valve Patent deutet auf großes Upgrade hin

12.08.24
Hardware

Preisschock zu Weihnachten: Warum das Steam Deck plötzlich zum Luxusgut wird

22.12.25

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Youtube Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren