Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
  • GTA 6
  • Project Helix
  • Crimson Desert
  • Directive 8020
  • 007 First Light
  • Fable
Login
PixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
Suche
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
    • Über uns
    • Redaktionelle Richtlinien
Hast du bereits einen Account? Sign In
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
Games

Vollpreis gezahlt, aber keine Rechte: Sony belehrt PlayStation-Käufer vor Gericht

Sonys Rechtsabteilung sorgt vor Gericht für Fassungslosigkeit. Im Zuge einer Sammelklage argumentieren die Anwälte des Konzerns ganz trocken, dass kein vernünftiger Käufer glauben könne, für sein Geld tatsächlich Eigentum an digitalen Spielen zu erwerben.

Playstation: DualSense Edge
Bildquelle: Sony
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.
Manuel Schmidt
von Manuel Schmidt
04.09.26
Keine Kommentare
Teilen
Lesezeit: 4 Min.
PixelCritics bei Google bevorzugen

Der Streit um digitale Besitzrechte erreicht eine neue Eskalationsstufe. Nachdem die Ankündigung, die Disc-Produktion ab Januar 2028 komplett einzustellen, bereits für wütende Proteste sorgte, wehrt sich der Konzern nun gegen eine Sammelklage in den USA. Die Anwälte hinter PlayStation stellen dabei unmissverständlich klar, was die Führungsetage von den Rechten ihrer Kundschaft hält. Wer im Store auf Kaufen klickt, erwirbt nach Firmenlesart lediglich eine flüchtige Nutzungserlaubnis.

Das steckt im Artikel
  • Vollpreis zahlen und rein gar nichts besitzen
  • Die absurde Logik der Konzernanwälte vor Gericht
  • Das kalkulierte Ende des Gebrauchtmarkts

Vollpreis zahlen und rein gar nichts besitzen

Der Auslöser für das juristische Scharmützel ist ein kalifornisches Verbraucherschutzgesetz aus dem vergangenen Jahr. Dieses verpflichtet Plattformbetreiber dazu, unmissverständlich und in einfacher Sprache darauf hinzuweisen, wenn ein digitaler Erwerb lediglich eine widerrufbare Lizenz darstellt. Zwei Kläger werfen dem Konsolenbauer vor, diese Vorgabe im hauseigenen Store systematisch zu unterlaufen und Spielern echtes Eigentum vorzugaukeln. Wer knapp achtzig Euro für eine Neuerscheinung überweist, geht schließlich nicht von einem befristeten Mietvertrag aus.

Wie der Branchendienst Game File aus den Gerichtsakten zitiert, kontert die Rechtsabteilung die Vorwürfe mit bemerkenswerter Arroganz. Käufer erhielten während des Bezahlvorgangs schließlich einen Link zur Produktlizenzvereinbarung. Darin stehe schwarz auf weiß, dass die Software lizenziert und nicht verkauft werde. Wer im digitalen Zeitalter lebe, könne schlichtweg nicht ernsthaft erwarten, einen Datensatz tatsächlich zu besitzen. Der Verweis auf das Kleingedruckte soll die gesetzlichen Transparenzpflichten mit einem Federstrich aushebeln.

Diese Haltung entlarvt die strategische Richtung, mit der das Unternehmen seit Monaten Käufer in den eigenen Store zwingt und physische Alternativen schrittweise abwürgt. Wer achtzig Euro überweist, erwirbt kein Spiel, sondern zahlt Eintritt für eine Party, von der Sony dich jederzeit kommentarlos vor die Tür setzen darf. Und vor der Tür gibt es ab 2028 nicht mal mehr das Laufwerk als Rettungsanker.

Die absurde Logik der Konzernanwälte vor Gericht

Um ihre Argumentation zu untermauern, driftet die Verteidigungsschrift endgültig in die Realsatire ab. Die Anwälte behaupten allen Ernstes, ein echter Besitzanspruch sei schon deshalb unplausibel, weil das System sonst kollabieren würde. Als absurdes Fallbeispiel führen sie die Kläger an, die sich Resident Evil Requiem zum Vollpreis von knapp siebzig Dollar holten. Hätte der erste Käufer tatsächlich Eigentum erworben, hätte der zweite Spieler den Titel gar nicht mehr kaufen können, weil das Spiel ja bereits vergeben gewesen wäre.

ZUM THEMA

GTA 6 bekommt einen eigenen DualSense: Sony startet den Vorverkauf für das Vice City-Design
Xbox PS5: Vergleich
Erst Hardware verteuern, dann Geld behalten: Sony und Microsoft verweigern jede Erstattung
PlayStation 5 Pro
Abzocke im Store statt Disc im Laufwerk: Wie Sony die PlayStation 5 zur Cashcow umbaut

Diese Verdrehung elementarer Software-Logik erinnert fatal an frühere Winkelzüge von Branchenkollegen. Als Ubisoft vor einiger Zeit die Server von The Crew abschaltete und den Titel kurzerhand aus den Konten der Spieler löschte, zückte die Rechtsabteilung exakt denselben Vorwand. Man habe ja schließlich nie ein Spiel erworben, sondern lediglich ein zeitlich begrenztes Ticket für eine Dienstleistung gebucht. Sobald der Publisher keine Lust mehr hat, fliegt der Kunde raus.

Dass solche Manöver das Misstrauen schüren, beweist die wachsende Debatte um restriktive DRM-Gängelungen auf der Konsole, die Bibliotheken bei Serverproblemen lahmlegen können. Die Botschaft der Industrie ist glasklar: Dein Geld nehmen wir mit Handkuss, aber die Ware gehört weiterhin uns. Wer diese Bedingungen nicht schluckt, bleibt vor verschlossenen Türen stehen. Mehr Dreistigkeit passt in keinen juristischen Schriftsatz.

Das kalkulierte Ende des Gebrauchtmarkts

Die Folgen dieser Firmenpolitik reichen weit über kalifornische Gerichtssäle hinaus. Weltweit formieren sich Kartellklagen, die das geplante Ende der physischen Datenträger ins Visier nehmen. Wenn ab Januar 2028 keine Spiele mehr gepresst werden, stirbt der Gebrauchtmarkt einen schnellen Tod. Niemand kann dann mehr eine alte Hülle an Freunde verleihen, auf Flohmärkten stöbern oder Fehlkäufe weiterverkaufen. Der Hersteller zementiert ein lückenloses Monopol, in dem Preise nach Belieben diktiert werden können.

Bislang fungierten gebrauchte Discs als wichtigste Preisbremse gegen überteuerte Store-Angebote. Fällt dieser Puffer weg, schrumpft die Wahlfreiheit der Community auf null. Wer einen Titel spielen will, muss die Bedingungen des Herstellers schlucken oder draußen bleiben. Die aktuelle Klageerwiderung zeigt schonungslos, wie die digitale Zukunft gedacht ist: maximale Gewinnspannen für den Plattformhalter, null Rechte für den zahlenden Kunden.

Ob die Richter dieser Argumentation folgen, entscheidet sich in den kommenden Monaten. Sollte das Gericht der Vorlage der Anwälte zustimmen, wäre das ein verheerendes Signal für den gesamten digitalen Konsum. Konsumenten würden offiziell zu rechtlosen Bittstellern degradiert, die für teures Geld nur noch digitale Luftschlösser mieten dürfen. Wer nach dieser Gerichtsakte noch an das Märchen vom fairen digitalen Ökosystem glaubt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

TAGGED:PlaystationSony

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonManuel Schmidt
Folgen
Das Thema Gaming begeistert mich schon seit meiner Kindheit. Als Gründer von PixelCritics habe ich die Möglichkeit mein Hobby zu vertiefen und eine Gaming-Community in Österreich aufzubauen. Neben Steak und Pommes habe ich auch gerne knackige Games auf dem Tablett serviert, die mich bis tief in die Nacht vor dem Bildschirm fesseln.
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

PixelCritics bei Google bevorzugen

Lesenswert

Tests

Die Genesis Thor 404 im Test: Eine Vollformat-Tastatur mit unerwartetem Biss

von Christian Schmidinger
17.04.26
Games

Crimson Desert: Patch 1.17.00 beseitigt Schritt-Sound-Bugs und Quick-Slot-Ärger – Pearl Abyss bleibt im Bugfix-Modus

von Michael Stadlbauer
08.08.26
Games

DokeV nimmt Fahrt auf: Pearl Abyss‘ Kernteam wechselt nach Crimson Desert das Projekt

von René Nikel
30.03.26
Games

Castlevania: Belmont’s Curse und acht Weltpremieren – Triple-i Initiative Showcase wird zum Indie-Highlight

von René Nikel
18.03.26
Eve Online: Revenant
Games

EVE Online eskaliert: Über 10.000 Spieler kämpfen und brechen den bisherigen Rekord deutlich

von Christian Schmidinger
22.04.26
Phantom Blade Zero: Screenshot
Games

Phantom Blade Zero: Vorbestellungen „weit übertroffen“ – im Schatten wartet Donnie Yen als Endboss

von Christian Schmidinger
19.08.26

Passend zum Thema

PlayStation 5 Pro
Hardware

PS5 Pro Enhanced: 40+ Spiele bieten dir zum Start das ultimative Erlebnis

11.09.24
Games

Resident Evil Requiem zeigt verbessertes PSSR – PS5-Pro-Update mit besserer Bildqualität startet im März

28.02.26
Resident Evil Requiem: Art
Games

Resident Evil Requiem: Ada Wong taucht wohl im Story-DLC auf – und das kam durch einen Fehler ans Licht

23.03.26
PlayStation 5 Pro
Hardware

Scalper-Krise bei der PlayStation 5 Pro: Ein Flop für die Weiterverkäufer?

11.11.24

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Google Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
  • Über uns
  • Redaktionelle Richtlinien
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren