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Games

Wenn Geralt zum Wischfinger wird: Reigns bringt den Hexer aufs Smartphone

Reigns: The Witcher vereint das bekannte Wisch-Spielprinzip der Reigns-Serie mit dem Hexer-Universum und erscheint am 25. Februar 2026 für PC und Mobile. Aus der Perspektive des Barden Rittersporn triffst Du Entscheidungen für Geralt, die seine Geschichte auf unterhaltsam-absurde Weise neu erzählen.

René Nikel
von René Nikel
28.01.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Stell Dir vor, Du könntest über das Schicksal des legendären Geralt von Riva entscheiden – nicht mit epischen Schwertgefechten oder stundenlangen Dialogbäumen, sondern mit einer simplen Fingerbewegung. Genau dieses ungewöhnliche Spielerlebnis verspricht Reigns: The Witcher, eine völlig neuartige Verschmelzung zweier Gaming-Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Ende Februar verwandelt sich das Abenteuer des Weißen Wolfs in ein kurzweiliges Wisch-Spektakel, bei dem jede Entscheidung zählt und Rittersporn höchstpersönlich die Fäden in der Hand hält.

Das steckt im Artikel
  • Wenn ein Barde zur Feder greift
  • Wischen mit Konsequenzen
  • Tausende Geschichten, ein Wisch
  • Ein frischer Wind für eine Legende
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Wenn ein Barde zur Feder greift

Was zunächst befremdlich klingen mag, entpuppt sich als geniale Idee: Nerial und Devolver Digital haben sich mit CD PROJEKT RED zusammengeschlossen, um das bewährte Spielprinzip der Reigns-Reihe ins Hexer-Universum zu katapultieren. Doch anders als in den gewaltigen Open-World-Abenteuern schlüpfst Du nicht direkt in Geralts zerrissene Lederstiefel. Vielmehr erlebst Du seine Heldentaten durch die dramatisch gefärbte Perspektive seines treuesten Gefährten – Rittersporn, dem Barden mit der blumigen Zunge und der Neigung zur künstlerischen Übertreibung. Jeder Auftrag wird zur bombastischen Ballade, jede Begegnung mit Ertrunkenen zum waghalsigen Epos. Diese narrative Verdrehung verleiht dem Ganzen eine herrlich absurde Note, die perfekt zur oft selbstironischen Atmosphäre des Hexer-Kosmos passt.

Wischen mit Konsequenzen

Das Spielprinzip bleibt dabei verblüffend unkompliziert: Links oder rechts wischen entscheidet über Aufträge, Allianzen und gefährliche Verstrickungen mit Zauberinnen, Adeligen oder missmutigen Dorfbewohnern. Doch Vorsicht – was harmlos beginnt, kann schnell in einem Schlamassel enden, der selbst einen erfahrenen Monsterjäger ins Schwitzen bringt. Zwischen den narrativen Verzweigungen lockern kampfbetonte Minispiele das Geschehen auf, bei denen Du Dich Ghulen, Aasfressern und anderen monströsen Widersachern stellst. Unterwegs triffst Du auf vertraute Gesichter wie Yennefer, Triss und Vesemir – allerdings durch Rittersporns kreative Linse betrachtet, was selbst die profanste Begegnung zu einem unvergesslichen Moment macht.

Tausende Geschichten, ein Wisch

Die wahre Stärke von Reigns: The Witcher liegt in seiner schieren Variabilität. Durch verzweigte Handlungsstränge und die unzähligen Kombinationsmöglichkeiten Deiner Entscheidungen entsteht bei jedem Durchgang eine neue Version von Geralts Legende. Du erweiterst Rittersporns Liedrepertoire, verwandelst bekannte Geschichten in frische Erzählungen und formst die Saga des Weißen Wolfs nach Deinen Vorstellungen – ob als erhabenes Heldenepos oder chaotische Farce. Am 25. Februar 2026 startet dieses ungewöhnliche Abenteuer für PC und mobile Plattformen zum Preis von 5,99 Euro – ein erschwinglicher Einstieg in eine völlig neue Facette des Hexer-Universums.

Ein frischer Wind für eine Legende

Ob Du nun ein eingefleischter Witcher-Fan bist oder einfach innovative Spielkonzepte schätzt: Diese Mischung aus Swipe-Mechanik, narrativer Tiefe und bardischem Humor bietet eine erfrischende Alternative zu den üblichen Monumentalwerken. Es braucht keine Hunderte Stunden Spielzeit, um in diese Welt einzutauchen – nur einen geschickten Finger, eine Prise Entscheidungsfreude und die Bereitschaft, Geralts Geschichte aus einem völlig unerwarteten Blickwinkel zu erleben.

TAGGED:Reigns: The Witcher

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vonRené Nikel
Seit Dino Wars oder North&South am Amiga hat sich in der Spieleindustrie so einiges verändert, aber meine Leidenschaft für Videospiele nicht! Mit dem Alter von 5 Jahren hatte ich zum ersten Mal einen Joystick in der Hand und seit diesem Moment war die virtuelle Welt wie ein zweites Zuhause für mich. Ich finde so ziemlich jedes Genre interessant, selbst wenn es sich um einen kleinen Indie-Titel handelt. Die aktuellste Nintendo Konsole und ein leistungsstarker PC gehören bei mir zu der Grundausstattung. Bei meiner Begeisterung für den Journalismus in Verbindung mit Videospielen gab es da nur eine logische Konsequenz. Redakteur bei PixelCritics werden, um mein Interesse beider Welten auszuleben.
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