Bonfire Studios hat zehn Jahre auf diesen Moment hingearbeitet. Mit Arkheron öffnet das Studio seinen Turm zum ersten Mal für PC und Konsole gleichzeitig – nicht getrennt, nicht nacheinander, sondern im selben Match. Das ist mehr als ein Feature. Es ist die These, dass ein Wettstreit-Spiel ohne Plattformgrenzen besser ist als mit. Ab Freitag wird abgerechnet.
Drei Plattformen, ein Turm
Die Arkheron Crossplay Beta öffnet am Freitag, den 25. September, für Spieler in Europa, Nord- und Südamerika. Auf Xbox Series X|S, PlayStation 5 und PC via Steam können Teams erstmals plattformübergreifend gegeneinander antreten. Zwei Modi stehen bereit: der 3v3-Modus Spires läuft durchgehend, während der 45-Spieler-Modus Ascension abends regionale Fenster öffnet. Wer sich einloggt, erhält exklusive Belohnungen – darunter ein Skin und ein Banner.
Die Steuerung auf Konsole wurde speziell angepasst, um mit dem schnellen Spieltempo mitzuhalten. Auf der offiziellen Seite steht das Prinzip Items als Helden im Zentrum – jedes Item bringt eigene Fähigkeiten mit, und Kombinationen entscheiden über Sieg oder Niederlage. Das Studio hatte zuvor bereits zur Closed Beta geladen – mit Learning Spires seit dem Next Fest als zentraler Neuerung.
Vom Blizzard-Veteranen zum Turmarchitekten
Hinter Arkheron steht Bonfire Studios, gegründet von Rob Pardo – dem ehemaligen Blizzard-Designer. Das Studio existiert seit zehn Jahren, hat rund 80 Millionen Dollar eingesammelt und arbeitet an seinem ersten eigenen Spiel. Pardo beschreibt den Ansatz so: „Wir haben das Spiel ursprünglich mit Controller im Sinn entworfen“. Die Crossplay-Beta ist der erste Schritt, dieses Design Versprechen einzulösen.
Bereits vor der Crossplay-Beta zog das Studio eine Zwischenbilanz zur Closed Beta – der Spires-Test im Juli lieferte Daten, die nun in die Konsolensteuerung einfließen. Wer den Turm zum ersten Mal betritt, trifft auf ein Studio, das seit Monaten an genau diesem Moment arbeitet.
Was die Beta für Konsolenspieler wirklich ändert
Konsolenspieler betreten den Turm nicht als Anhängsel, sondern als vollwertige Fraktion. Angepasste Controller-Layouts, plattformübergreifende Warteschlangen und keine getrennten Playlists – die Crossplay-Beta behandelt alle gleich. Wer bislang nur auf dem PC unterwegs war, findet auf Konsole keine abgespeckte Version, sondern dasselbe Spiel mit anderem Eingabegerät.
Das Studio sprach im Vorfeld von einer neue Ära des Wettstreit-Genres – die Crossplay-Beta ist der nächste Schritt. Ob Arkheron dieses Versprechen einlöst, entscheidet sich zwischen Freitag und Sonntag. Der Turm steht offen. Die Frage ist nur, wie viele klettern.