Die Würfel sind gefallen, und Square Enix fackelt beim großen Finale nicht lange: Final Fantasy 7 Revelation erscheint am 8. April 2027 – und zwar zeitgleich auf PlayStation 5, Xbox Series X/S, PC und Nintendo Switch 2. Nach jahrelangem Warten liefert der frische Gameplay-Trailer nicht nur den ersehnten Schlusspunkt einer monumentalen Reise, sondern bricht endgültig mit Sonys bisheriger Exklusiv-Kette.
Reitkampf und Klassenwechsel im vollen Galopp
Cloud muss für herannahende Shinra-Patrouillen ab sofort nicht einmal mehr die Stiefel in den Dreck setzen. Euer Chocobo Piko dient nicht länger nur als bequemes Reittier für weite Strecken, sondern teilt auf Knopfdruck selbst kräftige Tritte im Gefecht aus. Wenn der Chocobo im vollen Galopp zutritt und ihr mitten im Sprung die Beschwörung zündet, fühlt sich das Kampfsystem direkt dreimal dynamischer an als im Vorgänger. Wer trotzdem lieber zu Fuß aufräumt, springt nahtlos aus dem Sattel, während der Vogel als KI-Partner einfach weiter mitmischt.
Zusätzlich verpasst das neue FITS-System dem Action-Gewitter eine willkommene Prise Rollenspiel-Taktik. Über spezielle Kampfanzüge wechselt ihr die Spezialisierung eurer Truppe mitten in der Schlacht: Cid schluckt als schwer gepanzerter Ritter den gegnerischen Schaden, während Vincent als Beschwörer Kreaturen wie Ifrit herbeiruft, um die Arena in Flammen zu ertränken. Wer hier ohne Plan planlos die Angriffstaste hämmert, sieht gegen die neuen Bosse kein Land.
Selbst bei den Nebenaufträgen bricht das Finale mit alten Gewohnheiten. Cloud muss nicht mehr zwingend als Anführer an der Spitze der Karawane stehen. Überlasst ihr stattdessen Tifa oder Vincent das Kommando, reagieren NPCs in den Ortschaften mit völlig anderen Dialogen und eröffnen euch alternative Lösungswege. Ein Feature, das schon jetzt Lust darauf macht, nach dem Abspann sofort einen zweiten Spieldurchgang anzuhängen.
Mit dem Enterhaken durch Wutai und ein Wiedersehen mit Cissnei
Das einst hermetisch abgeriegelte Krieger-Reich Wutai entpuppt sich im Trailer als gigantischer vertikaler Spielplatz. Statt stur nach Treppenaufgängen zu suchen, greift ihr zur neuen Enterhaken-Pistole und katapultiert euch binnen Sekunden auf Pagoden-Dächer, um feindliche Wachposten aus dem Hinterhalt zu zerlegen. Dazwischen verstecken sich natürlich wieder typische Square-Enix-Ablenkungen wie die Jagd nach streunenden Katzen für ein lokales Foto-Album.
Richtig nostalgisch wird es allerdings abseits der Dächer: Square Enix holt mit Cissnei eine echte Fan-Favoritin aus Crisis Core zurück, die in Gongaga und Wutai eine tragende Rolle übernimmt. Und wer dachte, nach Rebirth endlich vom Kartenspiel Queen’s Blood losgekommen zu sein, hat die Rechnung ohne Red XIII gemacht. Der vierbeinige Krieger bekommt seine eigene Story-Kampagne am Spieltisch spendiert, bei der euch gnadenlose KI-Gegner jeden Stellungsfehler um die Ohren hauen.
Schluss mit Konsolen-Käfigen: Der 8. April 2027 gehört allen
Die eigentliche Bombe platzt jedoch beim Blick auf die Plattform-Liste. Final Fantasy 7: Revelation enthüllt den Schlusspunkt eines Mammutprojekts, pfeift am 8. April 2027 aber endgültig auf PlayStation-Exklusivität und schmeißt das Finale gleichzeitig auf Xbox, PC, Switch 2 und PS5 auf den Tisch. Kein monatelanges Warten, keine Zeitexklusivitäts-Klauseln – die gesamte Spielerschaft darf am selben Tag loslegen.
Dieser aggressive Multiplattform-Schritt kommt mit Ansage: Square Enix hat längst schwarz auf weiß gesehen, wie sehr FF7 Rebirth auf Switch 2 und Xbox die Kassen klingeln lässt. Wer die Saga bisher komplett verpasst hat, kann sich ab sofort mit der Trilogy Edition eindecken und Remake sowie Rebirth direkt vorab durchzocken.
Der finale Vorhang für Sephiroth fällt damit deutlich früher und vor allem unkomplizierter als viele Skeptiker befürchtet hatten. Wie Square Enix im offiziellen PlayStation Blog bestätigte, starten die Vorbestellungen inklusive Vorabzugang ab sofort. Cloud packt das Panzerschwert ein letztes Mal ein – und im kommenden Frühjahr sind endlich alle Konsolenbesitzer ohne Ausnahme von Minute eins an dabei.

