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Games

Steam überarbeitet Geschenke und Wunschlisten – das ändert sich für euch

Steam führt den Gästekauf für Spiele ein, erlaubt Cross-Region-Gifting und überarbeitet die Wunschlisten. Die Neuerungen senken die Hürden für das Verschenken massiv – und kommen genau zum richtigen Zeitpunkt in der Debatte um digitalen Spielebesitz.

Maciej Ataman
von Maciej Ataman
24.07.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Wie oft hast du einem Freund ein Spiel schenken wollen und es dann aufgegeben, weil du seinen Steam-Namen nicht wusstest? Genau das soll jetzt vorbei sein. Steam führt eine Reihe von Neuerungen beim Verschenken ein: Gäste Checkout, regionenübergreifendes Verschenken und überarbeitete Wunschlisten. Und die größte Überraschung: Du brauchst nicht einmal einen Steam-Account, um jemandem ein Spiel zu kaufen.

Das steckt im Artikel
  • Der große Wurf: Gästekauf für Spiele
  • Regionenübergreifend verschenken – mit einer wichtigen Einschränkung
  • Warum jetzt? Vom Geschenk zur Besitzfrage

Der große Wurf: Gästekauf für Spiele

Bisher war es auf Steam eine kleine Wissenschaft, jemandem ein Spiel zu schenken. Du brauchtest entweder den genauen Steam-Namen des Empfängers oder musstest Umwege über Gift Cards gehen. Die größte Hürde: Wer kein Steam-Konto hatte, konnte zwar Hardware und Geschenkkarten kaufen, aber keine Spiele.

Das ändert sich jetzt. Steam führt den Gäste-Checkout auch für Spiele ein. Das bedeutet: Du kannst ein Spiel aus der Wunschliste eines Freundes kaufen, ohne selbst eingeloggt zu sein. Oder noch besser: Du schickst es per E-Mail – der Empfänger muss nur seine E-Mail-Adresse angeben, und Steam liefert alle Infos, die er braucht, um das Geschenk einzulösen.

Es gibt zwei Haken, die man kennen sollte. Erstens: Der Empfänger muss sich in demselben Land befinden wie der Käufer, sonst klappt die Transaktion nicht. Zweitens: Die Einlösefrist beträgt 30 Tage. Wer das Geschenk nicht innerhalb eines Monats annimmt, bekommt den Kaufpreis automatisch zurückerstattet.

Regionenübergreifend verschenken – mit einer wichtigen Einschränkung

Der zweite große Brocken ist das regionenübergreifende Verschenken. Bisher war das ein Albtraum: Unterschiedliche Preise, Region-Locks, und am Ende hast du Gift Cards gekauft, um die Differenz auszugleichen. Steam rechnet jetzt den endgültigen Preis an der Kasse aus – und zwar in der Währung des Käufers.

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Die wichtigste Einschränkung: Der Empfänger muss auf deiner Freundesliste stehen. Kein wildfremden Menschen in anderen Ländern ein Spiel schenken – nur Freunden. Das ist nachvollziehbar, denn genau darum geht es beim Verschenken: Leuten eine Freude machen, die man kennt.

Parallel dazu hat Steam die Wunschlisten überarbeitet. Du kannst jetzt gefilterte Wunschlisten erstellen und als Link teilen – ohne dass ihr befreundet sein müsst. Und wenn dir jemand ein Geschenk schickt, werden deine Daten automatisch in den Warenkorb eingetragen. Kein lästiges Eintippen der Account-Daten mehr.

Warum jetzt? Vom Geschenk zur Besitzfrage

Die Neuerungen kommen zu einer Zeit, in der viel über Spielebesitz diskutiert wird. Steam modernisiert sein Gifting-System in einer Phase, in der die Diskussion um digitalen Spielerbesitz hitziger wird denn je. Ubisoft, Sony und andere Publisher schließen Server oder entziehen Lizenzen. Immer mehr Spieler fragen sich, ob sie ihre Spiele wirklich „besitzen“. Dass Steam genau jetzt das Verschenken massiv vereinfacht, ist kein Zufall. Es ist ein Signal: „Schaut her, bei uns könnt ihr Spiele nicht nur kaufen, sondern auch verschenken – einfach, unkompliziert, ohne Account-Zwang.“

Valve setzt damit einen Kontrapunkt zu einer Branche, die Spieler zunehmend an eigene Ökosysteme ketten will. Der Gäste-Checkout senkt die Einstiegshürde für Neukunden. Wer ein geschenktes Spiel bekommt und kein Steam-Konto hat, muss sich nicht erst registrieren – er kriegt eine E-Mail und ist drin. Das ist klug: Es macht Steam zugänglicher und bindet neue Nutzer an die Plattform, ohne sie zu zwingen.

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vonMaciej Ataman
Mein “HOBBY” hat mit dem Gameboy und Tetris begonnen und amüsiert mich immer noch bis in die Morgenstunden. Meine Lieblingsspiele sind Strategie/Renn –und Actionspiele. Man probiert jedoch alles aus was Spaß macht. AustriaGaming bietet mir die Möglichkeit mein Hobby mit anderen zu teilen und gemeinsam Spaß zu haben. P.S: “We see us on the Battlefield!”
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