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Diablo 4: Wallpaper
Games

Diablo 4: Season 13 entlarvt den Paladin als schwächste Klasse und die Community hat die Beweise

In Diablo 4 Season 13 ist der Paladin die einzige Klasse, die The Pit auf Stufe 150 nicht abschließen kann – das belegen die Helltides-Ranglisten. Der Absturz von der stärksten zur schwächsten Klasse innerhalb einer Season zeigt, dass Blizzards Balancing nach der Erweiterung Lord of Hatred massive Ausschläge produziert.

Maciej Ataman
von Maciej Ataman
15.06.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Wenn eine Klasse in Diablo 4 innerhalb einer Season vom König der Meta zum einsamen Schlusslicht abstürzt, ist etwas gründlich schiefgelaufen. Genau das ist dem Paladin in Season 13 passiert: Als einzige Klasse scheitert er an The Pit auf Stufe 150. Die Ranglisten von Helltides lassen keinen Raum für Ausreden.

Das steckt im Artikel
  • Die Ranglisten von Helltides geben dem Paladin in Diablo 4 Season 13 keine Chance
  • Vom dominanten Pick zum Nachzügler in einer einzigen Season
  • Was Season 14 für den Paladin bringen muss

Die Ranglisten von Helltides geben dem Paladin in Diablo 4 Season 13 keine Chance

Auf der von der Community betriebenen Seite Helltides ist der Paladin die einzige Klasse ohne einen registrierten Abschluss auf Stufe 150. Sieben von acht Klassen haben die maximale Schwierigkeit gemeistert – der Paladin nicht. Der beste dokumentierte Lauf endete auf Stufe 146 mit einer Zeit von 13 Minuten und 29 Sekunden. Zur Einordnung: Jede andere Klasse hat Stufe 150 nicht nur erreicht, sondern schneller abgeschlossen als der aktuelle Rekord des Paladins.

The Pit gilt als einer der härtesten Tests für Builds im Endgame von Diablo 4. Ein kompletter Dungeon unter Zeitdruck, ein Boss am Ende, und das Ganze über 150 eskalierende Schwierigkeitsgrade. Dass der Paladin als einzige Klasse scheitert, während alle anderen sieben durchkommen, ist ein Armutszeugnis für das Balancing der Erweiterung Lord of Hatred.

Vom dominanten Pick zum Nachzügler in einer einzigen Season

Was diesen Absturz so bemerkenswert macht: In den Seasons 11 und 12 war der Paladin noch die stärkste Klasse im Spiel. Neue Klassen sind bei Blizzard traditionell überdimensioniert – das ist kein Geheimnis. Dass eine Klasse aber innerhalb einer Season vom Thron gestoßen und direkt ans Ende der Nahrungskette durchgereicht wird, sprengt den Rahmen üblicher Anpassungen der Balance.

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Dabei geht es nicht darum, dass der Paladin unspielbar wäre. Für den normalen Betrieb im Endgame, für Gruppen oder moderate Ziele in The Pit reicht die Klasse weiterhin aus. Aber Stufe 150 ist die Messlatte – und wer sie als einzige Klasse nicht reißt, dessen Builds haben ein strukturelles Skalierungsproblem. PlayCentral hat die Daten ebenfalls analysiert und kommt zum gleichen Schluss.

Vor Season 13 hatte übrigens seit Season 7 keine Klasse mehr Stufe 150 geschafft. Dass jetzt gleich sieben Klassen durchkommen, zeigt, wie stark das allgemeine Leistungsniveau durch die Erweiterung Lord of Hatred gestiegen ist – Blizzard hat mit der Überarbeitung des Leveldesigns bereits bewiesen, dass fundamentale Anpassungen möglich sind. Umso deutlicher sticht der Paladin als einsamer Ausreißer nach unten hervor.

Was Season 14 für den Paladin bringen muss

Season 14 startet am 30. Juni 2026 und bringt eine Rückkehr zu klassischen saisonalen Mechaniken. Während Season 13 als Season der Erweiterung ohne zentrale Kernmechanik auskam, sollen die Pandemonium Ruptures in Season 14 wieder einen klaren Rahmen setzen. Der jüngste PTR hat allerdings in der Community für Unruhe gesorgt – viele Spieler sind skeptisch, ob Blizzard die Balance bis zum Launch in den Griff bekommt.

Dass ausgerechnet der Paladin so weit abgeschlagen ist, während der Rest des Feldes auf dem maximalen Niveau von The Pit angekommen ist, macht den Druck auf das Studio nicht kleiner. Blizzard muss in Season 14 beweisen, dass der Paladin einen echten Mittelweg bekommen kann – statt erneut zwischen zwei Extremen zu pendeln.

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vonMaciej Ataman
Mein “HOBBY” hat mit dem Gameboy und Tetris begonnen und amüsiert mich immer noch bis in die Morgenstunden. Meine Lieblingsspiele sind Strategie/Renn –und Actionspiele. Man probiert jedoch alles aus was Spaß macht. AustriaGaming bietet mir die Möglichkeit mein Hobby mit anderen zu teilen und gemeinsam Spaß zu haben. P.S: “We see us on the Battlefield!”
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