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Games

Dragon’s Dogma 2 bekommt sein Dark Arisen und die Switch 2 ihren härtesten Performance-Test

Dragon's Dogma 2 Dark Arisen erscheint am 9. Oktober mit neuer Schneeregion, 12 Dungeons und dem Fallen Dragon. Switch 2 bekommt endlich ihren Port – die Performance-Frage bleibt der große Test.

Michael Stadlbauer
von Michael Stadlbauer
10.06.26
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Lesezeit: 4 Min.
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Zwei Jahre nach Release tut Capcom endlich das, worauf Fans seit Tag eins warten: Dragon’s Dogma 2 bekommt ein Dark Arisen. Das ist eine Erweiterung, kein einfacher DLC – genau wie beim ersten Teil. Am 9. Oktober erscheint das Paket für PC, PS5, Xbox Series X/S und erstmals auch für die Switch 2. Und genau da liegt der Haken, den jeder im Hinterkopf hat, der DD2 beim Launch gespielt hat.

Das steckt im Artikel
  • Was das Dark Arisen zu Dragon’s Dogma 2 alles mitbringt
  • Die Performance-Frage: Kann die Switch 2 das überhaupt stemmen?
  • Preis, Itsuno-Lücke und was das für die Serie bedeutet
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Was das Dark Arisen zu Dragon’s Dogma 2 alles mitbringt

Das Herzstück heißt Norgan – eine verschneite Nordregion, die Fans schon im versteckten DLC-Hinweis im Jubiläums-Artwork vor einem Jahr erahnen konnten. Hier schließt sich der Erweckte mit der rätselhaften Eir zusammen, um dem unsterblichen Gefallenen Drachen seine Geheimnisse zu entreißen. Das klingt nach einer klassischen Dark Arisen Struktur: neue Story, neue Region, neue Bosse.

Das Beutesystem setzt auf Appraisal: Ihr findet vergessene Relikte, lasst sie bewerten und schaltet damit Waffen, Rüstungen und Fertigkeiten frei. Die 12 Prüfungen der verlorenen Riten sind eigenständige Dungeon-Herausforderungen, die der Pfadfinder als Trainingslager für den Erweckten konzipiert hat. Wer sie meistert, kriegt legendäre Ausrüstung früherer Erweckter.

Dazu kommen neue Frisuren und Tattoos für die Charakter-Erstellung. Kein Game-Changer, aber ein Signal, dass Capcom an den Rändern nachlegt.

Der Trailer zeigt all das in der gewohnt dynamischen DD2-Optik: Kämpfe gegen große Monster, magische Entladungen, das Zusammenspiel mit den Vasallen. Kein Story-Bombast à la Kingdom Hearts, sondern ein klares Versprechen: mehr von dem, was DD2 gut gemacht hat – nur diesmal hoffentlich ohne die Probleme.

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Die Performance-Frage: Kann die Switch 2 das überhaupt stemmen?

Und damit zum bereits erwähnten Haken. Dragon’s Dogma 2 war beim Launch 2024 ein technisches Desaster. In Städten brach die Bildrate ein, NPCs fraßen CPU-Leistung ohne Ende, und auf dem PC half auch die dickste Grafikkarte nur bedingt. Capcom hat über Monate hinweg nachgebessert – 4 Millionen Verkäufe konnten die Fan-Wut nicht besänftigen, aber wenigstens lief das Spiel irgendwann akzeptabel.

Dass Capcom DD2 jetzt auf die Switch 2 bringt, ist deshalb eine echte Ansage – und ein Risiko. In der offizielle Ankündigung von Capcom steht kein Wort zur technischen Umsetzung. Kein „60 FPS Modus“, kein „dynamische Auflösung“, kein „optimiert für Switch 2″. Das muss nichts heißen – Capcom hat mit Monster Hunter Wilds und Onimusha ebenfalls Switch-2-Ports im Programm und die laufen nach ersten Eindrücken solide.

Trotzdem: DD2 ist ein anderes Kaliber. Die RE Engine hat in offenen Welten mit vielen gleichzeitigen NPCs historisch geschwitzt. Das kommende Update für Ende August, das die Bildrate verbessern und mehr Speicherplätze bringen soll, könnte genau die Basis sein, auf der der Switch 2 Port aufbaut.

Apropos Updates: Der erste Patch ist bereits live. Capcom spendiert allen Spielern den Ewigen Reisestein für schnelles Reisen und bessert an diversen Quality of Life Baustellen nach. Das Basis-Spiel bekommt ab dem 24. Juni eine permanente Preissenkung, und bestimmte DLC-Gegenstände – vermutlich die stark kritisierten Konsumgüter-Pakete – werden eingestellt. Capcom räumt auf.

Preis, Itsuno-Lücke und was das für die Serie bedeutet

Das Dark Arisen DLC kostet 29,99€ für Besitzer des Basis-Spiels. Die komplette Dragons Dogma 2 Dark Arisen Fassung liegt bei 49,99 Euro. Nintendos Produktseite listet das Spiel bereits, allerdings noch ohne lokale Preisangabe.

Was diese Ankündigung von der des ersten Dark Arisen unterscheidet: Hideaki Itsuno, der Director beider Dragon’s Dogma Teile, hat Capcom verlassen und arbeitet an einem neuen Projekt. Dark Arisen entsteht also ohne den kreativen Kopf der Serie. Das erste Dark Arisen mit Bitterblack Isle war mehr als nur ein Addon – es hat das gesamte Spiel verwandelt. Ob die neue Mannschaft diesen Standard hält, ist offen.

Trotzdem ist die Richtung richtig. Capcom beerdigt die Konsumgüter-Monetarisierung, liefert mit dem Eternal Ferrystone ein Feature, das schon im ersten Dark Arisen selbstverständlich war, und bringt DD2 auf die Plattform, die Fans seit Jahren fordern. Wer unseren Test zu Dragon’s Dogma 2 gelesen hat, weiß: Das Fundament stimmt. Jetzt muss Capcom nur beweisen, dass sie die technische Schuld von 2024 begleichen können.

TAGGED:Dragons DogmaDragons Dogma 2

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vonMichael Stadlbauer
Gaming befindet sich in einem ständigen Wandel, und ich bin hier, um ihn einzuordnen. Bei pixelcritics.com hinterfrage ich Trends, analysiere Design-Entscheidungen und suche das Besondere in der Flut an Neuerscheinungen. Meine Vorliebe gilt dabei oft dem Unkonventionellen: Wenn ein Spiel abseits ausgetretener Pfade neue narrative oder spielerische Wege geht, hat es meine volle Aufmerksamkeit.
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