MIMESIS geht zum ersten Early-Access-Jubiläum mit dem zweiten großen Inhalts-Update „Off the Rails“ in die Vollen und hebt den psychologischen Druck auf ein neues Level. Entwickler ReLU Games und Publisher KRAFTON erweitern den Koop-Hit um ein System, das die Sinne der Spieler gezielt manipuliert und das Vertrauen innerhalb der Gruppe systematisch untergräbt. Wer hier überleben will, muss nicht mehr nur vor Monstern fliehen, sondern die eigene Wahrnehmung hinterfragen.
Gezielter Wahnsinn zerreißt das Vertrauen der Vierergruppe
Ein Jahr lang funktionierte MIMESIS nach einem klaren, fast schon beruhigenden Prinzip: Vier Spieler kooperieren, einer ist die Kreatur, und wer aufmerksam kommuniziert, kann den Betrüger enttarnen. Das Jubiläums-Update „Off the Rails“ reißt ab 27.10.2026 dieses letzte Sicherheitsnetz nun endgültig in Stücke. Im Zentrum steht das neu eingeführte Paranoia-System, das direkt an den individuellen Kontaminationsgrad einer Spielfigur gekoppelt ist. Steigt dieser Wert durch unvorsichtigen Kontakt mit der Spielwelt, beginnt das Programm, dem betroffenen Spieler gezielt falsche Tatsachen vorzugaukeln.
Während ein Teammitglied völlig unbedrängt durch verlassene Hallen schleicht, sieht der kontaminierte Partner plötzlich eine Mimesis lauern, die für alle anderen unsichtbar bleibt. Schlimmer noch: Das System speist gefälschte Stimmen in das Headset ein, die kein anderer Mitspieler hört. Nachdem bereits das erste große Update starre Bewegungsmuster der KI eliminierte, zwingt der neue Wahnsinn nun zu permanenter Rücksprache.
Plötzlich ist der eigene Teampartner die größte Bedrohung im Raum.
Die Entwickler von ReLU Games bringen den Kern dieser Design-Entscheidung auf den Punkt: „Das Paranoia-System soll die Kommunikation und das gegenseitige Vertrauen auf eine noch härtere Probe stellen, indem die Spieler gezwungen werden, zwischen realen Bedrohungen und reinen Wahnvorstellungen zu unterscheiden.“ Um die Täuschung perfekt zu machen, lernt die Kreatur selbst nun noch feinfühliger aus den Bewegungsgewohnheiten der Gruppe. Sie kopiert Laufwege geschmeidiger, imitiert menschliches Zögern und schlägt genau dann zu, wenn sich das Team in Scheinsicherheit wiegt.
Das Filmstudio beendet die Flucht in sichere Ladezonen
Genau hier setzt die neue Karte an, die ein verlassenes Filmstudio zum Zentrum des Geschehens macht. Bisherige Areale trennten Innen- und Außenbereiche oft durch klare Schleusen oder Türen, an denen sich Spieler kurz sammeln konnten. Das Filmstudio bricht mit dieser Konvention und liefert eine nahtlos ineinandergreifende Kulisse, in der Requisiten, Kulissenwände und Außenbereiche ohne Unterbrechung verschmelzen.
Der Einstieg setzt den Tonfall der neuen Map gnadenlos: Das Team startet nach einer Bruchlandung der gemeinsamen Straßenbahn mitten im Chaos. Von dort aus gilt es, Schrott zu bergen, Treibstoff an Tankstellen zu sichern und neue Ausrüstungsgegenstände zu nutzen. Frische Gadgets erweitern die Inventarkapazität oder erleichtern die Kommunikation über Distanzen, während taktische Fallen aufgestellt werden können, um Verfolger zu bremsen. Flankiert wird der Trip von überarbeiteten Menüs, die Inventarverwaltung und Statuswerte im Eifer des Gefechts schneller lesbar machen.
Zwei Millionen Verkäufe und ein Branchenpreis aus Japan
Dass ReLU Games und KRAFTON derart aggressiv an den Mechaniken feilen, kommt nicht von ungefähr. MIMESIS hat sich auf dem PC via Steam längst von einem experimentellen Nischenprojekt zum absoluten Schwergewicht gemausert. Erst im vergangenen Sommer knackte der Titel die Marke von zwei Millionen Verkäufen und sicherte sich bei den renommierten CEDEC Awards 2026 in Japan als erstes koreanisches Spiel überhaupt einen Excellence Award in der Kategorie Game Design. Die Steam-Reviews stehen bis heute stabil auf „Sehr positiv“.
Zum einjährigen Jubiläum bedankt sich das Studio mit handfesten Aktionen bei der Community. Neben einem persönlichen Überlebensbericht auf Basis des eigenen Spielverlaufs und einem Jubiläums-Skin schraubt KRAFTON im Rahmen des „Steam Scream V“-Events massiv am Preisschild: Ab sofort bis zum 3. November ist der Titel mit einem Nachlass von 60 Prozent erhältlich – dem bisher höchsten Rabatt überhaupt. Wer bislang gezögert hat, bekommt jetzt den idealen Einstieg in einen Koop-Trip, der Freundschaften verlässlich auf die Zerreißprobe stellt.
