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Games

Phil Spencer und die verpassten Chancen: Wenn selbst Xbox-Chefs mal danebenliegen

Xbox-Chef Phil Spencer gibt offen zu, einige große Spieleentscheidungen verpasst zu haben, bleibt aber optimistisch und fokussiert auf die zukünftigen Erfolge von Xbox.

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Manuel Rössler
von Manuel Rössler
05.09.24
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Lesezeit: 2 Min.
Highlights
  • Fehleinschätzungen: Spencer gibt offen zu, einige der schlechtesten Spieleentscheidungen getroffen zu haben, darunter das anfängliche Missverständnis von Destiny.
  • Verpasste Gelegenheiten: Spencer lehnte einst Guitar Hero ab, fand die Idee von Plastikgitarren absurd – ein späterer Erfolg, den er mit Humor betrachtet.
  • Zukunftsorientiert: Trotz einiger Fehltritte und harter Entscheidungen bleibt Spencer optimistisch und fokussiert auf die Zukunft von Xbox.
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In einem offenen und humorvollen Interview auf der PAX West hat Xbox-Chef Phil Spencer zugegeben, dass auch er nicht immer den richtigen Riecher hatte, wenn es darum ging, Spiele für Xbox zu sichern. Besonders bemerkenswert: Spencer sprach über seine Fehleinschätzung bei Destiny, einem Spiel von Bungie, dem Studio, das zuvor an Microsofts Vorzeigefranchise Halo gearbeitet hatte.

Das steckt im Artikel
  • Destiny: Ein Spiel, das nicht sofort Klick gemacht hat
  • Guitar Hero: Die verpasste Gelegenheit mit Plastikgitarren
  • Keine Reue, aber harte Entscheidungen

Destiny: Ein Spiel, das nicht sofort Klick gemacht hat

Spencer gab zu, dass er das Gameplay des ersten Destiny-Spiels anfangs nicht wirklich verstanden hat. Es war erst mit der Erweiterung „House of Wolves“, dass bei ihm der Groschen gefallen ist. Er erklärte, dass er einige der schlechtesten Entscheidungen in der Spieleauswahl getroffen habe – ein ziemlich selbstkritisches Eingeständnis, das zeigt, dass auch große Bosse mal falsch liegen können.

Guitar Hero: Die verpasste Gelegenheit mit Plastikgitarren

Ein weiteres Beispiel, das Spencer erwähnte, war seine Entscheidung, Guitar Hero abzulehnen, als es ihm vorgestellt wurde. Die Idee, Plastikgitarren zu verkaufen, die man an Konsolen anschließt, fand er damals schlichtweg absurd. Rückblickend lachte er darüber, da Guitar Hero später auf der PS2 ein riesiger Erfolg wurde. Doch Spencer bleibt entspannt und meint, dass er kein Mensch ist, der lange über verpasste Gelegenheiten grübelt. Fehler passieren, aber das Leben geht weiter.

Keine Reue, aber harte Entscheidungen

Trotz dieser verpassten Chancen betont Spencer, dass er kein Typ für Reue ist. Stattdessen konzentriert er sich lieber auf die Zukunft und darauf, was Xbox in den kommenden Jahren erreichen kann. Allerdings räumte er ein, dass die Schließung einiger von Microsofts First-Party-Studios, wie Arkane Austin und Tango Gameworks, schwierige, aber notwendige Entscheidungen waren. Diese Studios waren für beliebte Spiele wie Prey, Hi-Fi Rush und die The Evil Within-Reihe bekannt.

Spencer sprach auch über seine Pläne, mehr Xbox-Spiele auf andere Plattformen zu bringen, inspiriert durch den Erfolg von Sea of Thieves und Hi-Fi Rush auf mehreren Plattformen.

TAGGED:DestinyGuitar HeroPhil SpencerXbox

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vonManuel Rössler
Ich bin ein Nerd aus Leidenschaft, spiele von Shooter bis hin zu Jump & Run Games und habe ein Herz für schönes Story-Telling. Kann den Hype um Spiele wie Battlefield und Co. nicht verstehen, konnte über ein ganzes Jahr Spielzeit in World of Warcraft erreichen bevor es seinen Reiz verlor. Momentan bin ich auf der Suche nach spannenden und herausfordernden Spielen welche es zu bezwingen gilt!
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