4A Games zieht für die Metro 2039 Collector’s Edition alle Register und packt einen echten, tragbaren Spartan-Helm in die Sammlerbox. Während Fans der düsteren Endzeit-Reihe der Rückkehr in die Moskauer Tunnel entgegenfiebern, heizt das Studio die Stimmung vor der Gamescom Opening Night Live kräftig an. Wer wissen will, welcher Albtraum im eisigen Ödland lauert, bekommt in Köln die ersten Antworten serviert.
Echte Spartan-Rüstung für daheim: Was in der Sammlerbox steckt
Die Collector’s Edition von Metro 2039 enthält als zentrales Prunkstück eine lebensgroße, voll tragbare Replika des Spartan-Helms der neuen Hauptfigur The Wanderer. Das Sammlerstück basiert direkt auf dem detaillierten Ingame-Modell und wird während der gesamten Messewoche auf der offiziellen Gamescom-Bühne ausgestellt. Vorbestellungen für die Standard- und Sammleredition sollen noch im Laufe dieses Jahres an den Start gehen.
Und mal ehrlich: Nach unzähligen billigen Plastik-Gimmicks der Konkurrenz ist ein echter Helm mit funktioneller Optik genau das Merchandise, das man sich ins Regal stellt. Wer sich damals durch die eisige Tundra von Exodus gekämpft hat, weiß, wie eng das eigene Überleben an funktionierenden Atemfiltern und intaktem Visierglas hängt. Dass die Entwickler dieses Gefühl der Beklemmung physisch greifbar machen, trifft den Nerv der Community punktgenau.
Die Vorfreude im Vorfeld kommt nicht von ungefähr. Bereits in den vergangenen Monaten zeigte sich, wie groß die Wartezeit auf den Untergrund geworden ist, nachdem über eine Million Spieler den Titel auf ihre Wunschlisten gesetzt hatten. Die aufwendige Sammleredition dürfte diesen Hype weiter anheizen.
Rückkehr in die Hölle von Moskau: Die Abrechnung mit The Hunter
Inhaltlich schlägt Metro 2039 ein radikal düsteres Kapitel auf und führt uns als The Wanderer zurück in die klaustrophobischen U-Bahn-Schächte von Moskau. Dort wartet eine persönliche Konfrontation mit der legendären Schlüsselfigur The Hunter, vor deren Schatten der Protagonist jahrelang geflohen ist. Statt weitläufiger Naturlandschaften wie im Vorgänger regieren wieder toxische Gase, knappe Munitionsvorräte und finsterer psychologischer Horror.
Dass die Story keine Gefangenen machen wird, hat System. Schließlich verspricht Buchautor Glukhovsky das finsterste Kapitel der gesamten Reihe, bei dem die menschlichen Abgründe der Tunnelgesellschaft schonungslos offengelegt werden. Das Studio besinnt sich damit auf die Tugenden der ersten beiden Serienteile und verzichtet auf weichgespülte Heldenepen.
Einen ersten Vorgeschmack auf die beklemmende Stimmung lieferte bereits das erste Gameplay zu Metro 2039, das dichte Partikeleffekte und eine überarbeitete Lichtstimmung in den verfallenen Stationen demonstrierte. Die Rückkehr in die Enge dürfte genau das sein, was Puristen seit Jahren fordern.
Release im Februar 2027: Warum 4A Games keine Kompromisse macht
Metro 2039 erscheint im Februar 2027 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S – flankiert von einem neuen Gameplay-Trailer auf der Gamescom Opening Night Live am 25. August. Das Studio nutzt die verbleibende Entwicklungszeit, um die hauseigene 4A Engine mit modernstem Raytracing und dynamischer Beleuchtung auf absolute Hochglanz-Immersion zu trimmen.
Der anvisierte Termin zwingt den Shooter zwar in ein hartes Marktumfeld, da zeitgleich andere Schwergewichte um die Gunst der Spielerschaft buhlen. Doch die Botschaft ist eindeutig: Statt ein unfertiges Projekt vorzeitig auf den Markt zu werfen, nimmt sich das Team die nötige Zeit für Feinschliff und dichte Soundkulissen. Ein technisch unsauberer Start würde die bedrückende Atmosphäre im Keim ersticken.
Das Ding ist: 4A Games weiß ganz genau, was die Community verlangt. Die Kombination aus kompromissloser Survival-Härte, storygetriebener Tunnel-Erkundung und handfestem Sammlerwert beweist, dass das Team seiner Linie treu bleibt. Wenn der neue Trailer auf der ONL hält, was die Ankündigung verspricht, steht uns im Februar 2027 ein echter atmosphärischer Volltreffer ins Haus.



