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Games

Konsolen-Kompromisse beerdigt: Metro 2039 zeigt der Konkurrenz endlich saubere 60 FPS samt Raytracing

4A Games bricht mit dem leidigen Konsolen-Kompromiss und spendiert Metro 2039 flüssige sechzig Bilder samt Raytracing direkt zum Start. Während draußen die postapokalyptische Kälte peitscht, brennen sich Schweißbrenner und dynamische Lichtstrahlen ohne Ruckler über den Bildschirm.

Bildquelle: 4A Games
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Alexander Liebe
von Alexander Liebe
05.09.26
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Lesezeit: 4 Min.
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Metro 2039 wagt auf den aktuellen Konsolen einen technischen Vorstoß, an dem sich die Konkurrenz seit Jahren regelmäßig die Zähne ausbeißt. Entwickler 4A Games liefert den kommenden Shooter nicht nur mit einer komplett umgekrempelten, düsteren Erzählung ab, sondern verspricht für PlayStation 5, PlayStation 5 Pro und Xbox Series X einen echten sechzig Bilder starken Performance-Modus inklusive aktiver Raytracing-Beleuchtung. Das bisher größte visuelle Zugpferd der Reihe verzichtet damit am Erstverkaufstag auf faule Kompromisse.

Das steckt im Artikel
  • Schluss mit der kriechenden Bildrate für hübsches Licht
  • Brennendes Metall statt sturem Schleichen
  • Ein Frontalangriff auf den vollgepackten Winter

Schluss mit der kriechenden Bildrate für hübsches Licht

Jahrelang galt auf den Konsolen ein ungeschriebenes Gesetz, das jedem Zocker vor dem Fernseher die Laune verhagelt hat. Wer hübsche Lichtstrahlen, spiegelnde Wasserpfützen und glaubhafte Schatten wollte, musste sich mit zähen dreißig Bildern pro Sekunde abfinden. Sobald ein Performance-Modus für flüssiges Zielen sorgte, schalteten die Studios komplexe Beleuchtungsmodelle kurzerhand ab. 4A Games bricht dieses ungeschriebene Diktat nun auf und beweist, wie viel Saft tatsächlich in der Hardware steckt.

Sowohl auf der regulären PlayStation 5 als auch auf der Xbox Series X und der PlayStation 5 Pro läuft die postapokalyptische Hatz mit vollen sechzig Bildern pro Sekunde samt aktiviertem Raytracing. Das Studio zieht damit mit Schwergewichten wie Insomniacs Wolverine gleich und zeigt, dass optimierter Code oft mehr bewirkt als bloße Rechenkraft.

Wer schon einmal versucht hat, eine heranrasende Nosalis-Brut mit einer bockigen 30 FPS-Zieloptik abzuwehren, weiß genau, wie wertvoll jedes einzelne Bildchen im Gefecht ist. Die präzise Bildrate verhindert, dass hektische Schwenks in zähen Pixelbrei ausarten, wenn die Schrotflinte im letzten Moment hochgerissen werden muss. Die Entwickler liefern damit exakt jenen knallharten Tunnel-Horror, der ohne jegliche Eingabeverzögerung direkt auf die Zwölf zielt und frustrierende Zielpatzer konsequent minimiert.

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Brennendes Metall statt sturem Schleichen

Spielerisch verabschiedet sich der Titel von der starren Schienenführung früherer Tage und wirft eine völlig neue Breaching-Mechanik in den Ring. Mit einem Schweißbrenner schneidet ihr euch an ausgewählten Punkten durch verriegelte Stahltüren oder rostige Schotten, was völlig neue Fluchtwege und taktische Flankenangriffe eröffnet. Plötzlich entscheidet ihr selbst, ob ihr lautlos durch Lüftungsschächte kriecht oder mit funkensprühender Gewalt eine Abkürzung direkt in das feindliche Lager schweißt.

Dazu kommt ein flexibles Waffen-Modding, das Anpassungen mitten im hitzigen Feuergefecht erlaubt, ohne euch in ein umständliches Pausenmenü zu verbannen. Wenn das Visier beschlägt, der Filter rasselt und die Rüstung unter Schrotkugeln splittert, schraubt ihr unter Panik den Schalldämpfer ab. Diese rohe Härte spiegelt auch die Story wider: Wegen des anhaltenden Kriegs gegen die Ukraine verwarf das Studio das ursprüngliche Skript und verspricht nun die finsterste Geschichte der Seriengeschichte.

Ein Frontalangriff auf den vollgepackten Winter

Mit dem festen Veröffentlichungsdatum am 4. Februar 2027 stürzt sich 4A Games ohne Umschweife in das dichteste Gedränge des Jahres. Anstatt vor großen Namen Reißaus zu nehmen, platziert der Publisher seinen Hoffnungsträger genau an der Schwelle zu einem heiß umkämpften Release-Fenster. Wer geglaubt hatte, das Studio würde nach jahrelangen Verschiebungen vorsichtig auf den Sommer ausweichen, sieht sich getäuscht. Hier wird nicht taktiert, sondern frontal geliefert.

Der Februar entwickelt sich damit zum Härtetest für jeden Geldbeutel, denn der Titel eröffnet den brutalsten Release-Monat seit Jahren mit geballter Wucht. Wie die Entwickler auf Steam klarstellen, sollen weitere Grafikmodi sowie exakte PC-Spezifikationen in den kommenden Monaten folgen. Wer auf dem Rechner antritt, darf sich schon jetzt auf schweißtreibende Benchmarks einstellen, während Konsolen-Besitzer endlich ohne Ruckel-Angst in die Moskauer Schächte hinabsteigen.

Am Ende steht ein technisches Ausrufezeichen eines Teams, das unter extremen Bedingungen abliefert und den ewigen Streit zwischen Grafikpracht und flüssiger Bildrate schlicht beilegt. Während andere Publisher ihre Spiele unfertig auf den Markt werfen und Patches versprechen, setzt 4A Games direkt zum Verkaufsstart auf saubere Performance. Wer die Tunnel liebt, bekommt genau die kompromisslose Shooter-Erfahrung, die dieses Franchise seit über einem Jahrzehnt definiert.

TAGGED:Metro 2039

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vonAlexander Liebe
Seitdem ich zum ersten Mal einen Controller in der Hand hielt wusste ich, dass dies eine Freundschaft fürs Leben wird. Bis heute ist der digitale Sport für mich fixer Bestandteil meiner Freizeit. Mit AustriaGaming ist er sogar zum Teil zur Berufung geworden. Favorisierte Spiele sind für mich aus dem Genre Horror, SciFi und RPG mit viel geschichtlichem Tiefgang. Gerade innovative und alternative Games ziehen mich öfters in den Bann.
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Plattformen
PCPlaystationXbox

METRO 2039

Release Datum: 2026
Genre: Action, RPG
Entwickler: 4A Games
Publisher: Deep Silver
Spielmodi: Einzelspieler
Plattformen
PCPlaystationXbox
PEGI 18
violencebad-language
METRO 2039 ist der nächste wegweisende Ego-Shooter von den gefeierten Geschichtenerzählern von 4A Games. Reise dabei ins dunkle Herz des postapokalyptischen Moskau und erlebe einen erschütternden Kampf um die Seele der Metro. Seit einem Vierteljahrhundert befinden sich die letzten Überlebenden eines Atomkriegs in einem erbitterten Machtkampf tief in den Metro-Tunneln unter der verseuchten Stadt Moskau. Nun haben sie sich endlich unter einem einzigen Anführer vereint, einem fanatischen Spartaner namens Hunter.
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