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The Elder Scrolls 6: Art
Games

The Elder Scrolls 6: Die Community ist gespalten – Fans diskutieren über Schiffe im Open World Epos

Elder Scrolls 6 spaltet die Community mit der Debatte um Segelschiffe. Nach Starfields gemischtem Empfang fordern Fans entweder Innovation oder eine Rückbesinnung auf handgefertigte Welten.

Max Wollersberger
von Max Wollersberger
20.04.26
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Lesezeit: 2 Min.
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Elder Scrolls 6 ist noch Lichtjahre entfernt, doch die Gerüchteküche brodelt. Jetzt spaltet ein potenzielles Feature die Hardcore-Community: Segeln. Nach dem durchwachsenen Start von Starfield schaut jeder genau hin, welche Fehler Bethesda beim nächsten Rollenspiel-Epos vermeiden muss. Ein heißes Eisen, das die Fans in zwei Lager teilt.

Das steckt im Artikel
  • Das Starfield-Trauma: Warum Skepsis am Horizont lauert
  • Segel setzen oder Anker lichten? Der Community-Graben um Schiffe
  • Eine Welle der Veränderung oder alter Wein in neuen Schläuchen?

Das Starfield-Trauma: Warum Skepsis am Horizont lauert

Starfield hat bei vielen von uns einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Das größte Problem? Die prozedurale Generierung, die sich oft wie eine leere Hülle anfühlte. Für eine Bethesda-Sandbox, die von Handarbeit und detailverliebter Weltgestaltung lebt, war das ein Schock. Erinnerst du dich an Daggerfall? Auch dort gab es prozedurale Maps, aber das war 1996! Seit Morrowind, Oblivion und dem Überflieger Skyrim wissen wir, dass ein handgefertigtes, dichtes Open-World-Erlebnis das ist, was ein Elder Scrolls ausmacht. Die Angst ist groß, dass TES6 die gleichen Fehler wiederholt und wir am Ende ein Skyrim mit besserer Grafik, aber ohne Seele bekommen.

Segel setzen oder Anker lichten? Der Community-Graben um Schiffe

Die Diskussion im Elder Scrolls 6-Subreddit zeigt eine tiefe Spaltung. JollyMuppet hat sie mit der Frage nach Segeln und Schiffsbau im Stil von Starfield losgetreten. Ein Teil der Fans winkt ab: Das wäre verlorene Entwicklungszeit. Ein zwanghaftes Schiff würde Rollenspiel-Potential und Immersion torpedieren. Wer will schon gezwungen sein, ein Schiff zu besitzen, wenn er doch zu Fuß durch Tamriel streifen will, wie es die Tradition gebietet?

Andere sehen es anders. Bethesda hat viel in Starfields Schiffsbau investiert – es wäre doch dumm, das Feature einfach verstauben zu lassen. Warum nicht die Grenzen der Serie erweitern? Wenn TES6, wie spekuliert, in Hammerfell und Hochfels spielt, könnte eine verpflichtende Seereise jedoch aufgesetzt wirken.

Eine Welle der Veränderung oder alter Wein in neuen Schläuchen?

Die Fraktion, die für das Segeln ist, argumentiert: Ein Skyrim mit besserer Grafik ist eben nur ein Skyrim mit modernen Mods. Elder Scrolls 6 muss Neuland betreten, um nicht als „nur besser aussehend“ abgestempelt zu werden. Warum nicht Schiffe als Erweiterung der Freiheit sehen, als eine neue Art der Erkundung? Ein Kompromiss, der immer wieder aufkommt, ist die Unterwasser-Erkundung. Das Framework dafür gibt es dank Alterationszaubern schon in der Serie. Oblivion Remastered hat uns erst kürzlich gezeigt, wie viel Tiefe Unterwassergebiete Dungeons, Höhlen oder sogar ganze Quests hinzufügen können. Todd Howard hat übrigens bestätigt, dass der Großteil des Teams an TES6 arbeitet, ein Release vor 2027 ist aber unwahrscheinlich. Die Frage bleibt: Geht Bethesda einen gewagten neuen Weg oder besinnt man sich auf die bewährten Stärken?

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vonMax Wollersberger
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Heavy Music, schnelle Bikes und Sport sowieso – da ich auch im Jahre des Herren 1986 geboren wurde und da auch der NES in Europa das Licht erblickte, war die Konsequenz des Zockens logisch. Da ich auch an verbaler Inkontinenz leide, sind PixelCritics sowie earshot.at perfekte Orte um mein Interesse am Journalismus auszuleben.
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