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The Order: 1886 - Art
Games

Warum „The Order: 1886“ kein Sequel bekam – und was Ready at Dawn das Genick brach

The Order: 1886 scheiterte an Kritiker-Bewertungen und Zeitdruck, was die Chance auf ein Sequel zunichtemachte – und das einst gefeierte Studio Ready at Dawn zugrunde richtete.

Alexander Liebe
von Alexander Liebe
12.02.25
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Lesezeit: 2 Min.
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Highlights
  • Kritik als Killer: Negative Bewertungen verhinderten ein mögliches Sequel von The Order: 1886, trotz solider Verkaufszahlen.
  • Kürzungen unter Zeitdruck: Entwicklungsprobleme und fehlende Zeit führten dazu, dass viel Potenzial des Spiels unausgeschöpft blieb.
  • Das Ende von Ready at Dawn: Nach der Übernahme durch Meta endete 2023 das Kapitel eines kreativen Studios – und die endgültige Hoffnung auf eine Fortsetzung.

2015 war die Bühne gesetzt: The Order: 1886 wollte die Gaming-Welt mit seiner beispiellosen Grafik und dem cineastischen Ansatz überzeugen. Doch am Ende blieb nicht viel mehr als Ernüchterung – und eine Fortsetzung kam nie. Aber warum hat Sony die Tür zur düsteren Steampunk-Welt zugeschlagen? Und was wurde eigentlich aus Ready at Dawn, dem Studio hinter dem Titel? Die Antworten, gepaart mit ein paar pikanten Insights, gibt’s hier.

Das steckt im Artikel
  • Ein Spiel mit Ambitionen und einem unausweichlichen Fall
  • Warum Sony das zweite Kapitel abgelehnt hat
  • Zeitdruck: Der stille Feind der Entwickler
  • Das Ende einer Ära und das Aus für Ready at Dawn

Ein Spiel mit Ambitionen und einem unausweichlichen Fall

Als The Order: 1886 2015 erschien, war es vor allem grafisch eine Sensation. Die dichten Londoner Nebel und die filmischen Sequenzen ließen die Herzen höher schlagen. Doch als die Euphorie verflogen war, setzte die Ernüchterung ein: Zu linear, zu wenig Spieltiefe und dazu eine Erzählstruktur, die mehr Hollywood als interaktives Gaming war. Metacritic strafte mit einer Wertung von 63 Punkten gnadenlos ab – und das reichte nicht, um Sony für ein Sequel zu überzeugen.

Warum Sony das zweite Kapitel abgelehnt hat

Laut Andrea Pessino, Mitbegründer von Ready at Dawn, war die Kritik der entscheidende Sargnagel. „Die Verkaufszahlen waren es nicht“, erklärte er, „es waren die Bewertungen.“ Ein Sequel hätte laut Pessino wohl das Licht der Welt erblickt, wäre die Punktzahl in den 70ern gelandet. Doch der Score lag zu tief, um Sonys Ruf als Qualitätsgarant nicht zu beschädigen. Schade, denn die Fans hätten den Entwicklern wohl gerne eine zweite Chance gegeben.

Zeitdruck: Der stille Feind der Entwickler

Pessino sprach im Interview auch über die problematische Entwicklungsgeschichte des Spiels. Die knappe Zeit bis zum Release bedeutete Kürzungen über Kürzungen. Ganze Erzählabschnitte fielen der Schere zum Opfer, interaktive Szenen wurden in Filme verwandelt, und von langer Optimierungszeit konnte nur geträumt werden. Wie Pessino es perfekt zusammenfasste: „Wir brauchten ein Jahr mehr. Genau das ist die Realität.“

Das Ende einer Ära und das Aus für Ready at Dawn

Nach dem mäßigen Erfolg von The Order: 1886 wandte sich Ready at Dawn Virtual-Reality-Spielen zu – mit einigen Achtungserfolgen wie Lone Echo. Doch dann kam Meta, das Studio wurde übernommen und schließlich 2023 geschlossen. Damit endete auch jede leise Hoffnung auf ein mögliches Sequel.

TAGGED:Ready at DawnThe Order: 1886

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vonAlexander Liebe
Seitdem ich zum ersten Mal einen Controller in der Hand hielt wusste ich, dass dies eine Freundschaft fürs Leben wird. Bis heute ist der digitale Sport für mich fixer Bestandteil meiner Freizeit. Mit AustriaGaming ist er sogar zum Teil zur Berufung geworden. Favorisierte Spiele sind für mich aus dem Genre Horror, SciFi und RPG mit viel geschichtlichem Tiefgang. Gerade innovative und alternative Games ziehen mich öfters in den Bann.
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