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Games

Capcom setzt auf dicke Hardware: Rund die Hälfte aller Spielverkäufe entfällt auf den PC

Capcom hat bestätigt, dass rund die Hälfte seiner Spielverkäufe auf den PC entfällt – Tendenz steigend. Das Studio will seine PC-Entwicklung gezielt ausbauen und dabei von den Erfahrungen mit Monster Hunter Wilds profitieren.

Max Wollersberger
von Max Wollersberger
05.03.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Capcom ist ein Studio, das seine Zahlen kennt – und die sprechen eine unmissverständliche Sprache. Im Rahmen eines Finanzberichts hat das Unternehmen eine Entwicklung bestätigt, die zwar viele schon erahnten, aber in dieser Deutlichkeit dann doch überrascht. Der PC ist für Capcom längst kein Nebenschauplatz mehr, sondern ein strategisches Schwergewicht. Und das hat Konsequenzen für alles, was noch kommen soll.

Das steckt im Artikel
  • PC macht rund die Hälfte aller Verkäufe aus
  • Arbeitsspeicher-Engpässe im Blick, aber kein akuter Handlungsbedarf
  • Resident Evil Requiem, Pragmata und ein prall gefüllter Ausblick

PC macht rund die Hälfte aller Verkäufe aus

Im Rahmen der Fragen-und-Antworten-Runde zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025 hat Capcom offengelegt, dass PC-Verkäufe inzwischen rund 50 Prozent der gesamten verkauften Einheiten ausmachen. Das Unternehmen rechnet damit, dass dieser Anteil weiter steigen wird, und hat angekündigt, seine PC-Entwicklungsinfrastruktur gezielt auszubauen. Als konkretes Beispiel nannte Capcom das technische Know-how, das beim aufwendigen Optimierungsprozess von Monster Hunter Wilds gewonnen wurde. Das Rollenspiel hatte nach seinem Launch mit erheblichen Performanceproblemen auf dem PC zu kämpfen, woraufhin das Studio erhebliche Ressourcen in einen Korrekturpatch investierte. Das Februar-Update brachte tiefgreifende Anpassungen mit sich – darunter zusätzliche Detailstufen für dreidimensionale Modelle sowie optimierte Verarbeitungsprozesse für Gegner und Wildtiere, die CPU und GPU spürbar entlasten. Diese Erkenntnisse sollen künftig direkt in die Entwicklung neuer Titel einfließen.

Arbeitsspeicher-Engpässe im Blick, aber kein akuter Handlungsbedarf

Auf die Frage, ob die weltweiten Arbeitsspeicher-Engpässe, die zu einem deutlichen Preisanstieg bei RAM geführt haben, Capcoms Geschäft beeinflussen könnten, zeigte sich das Unternehmen nüchtern-abwartend. Bislang seien keine wesentlichen Auswirkungen spürbar, man werde die Lage jedoch im Hinblick auf mittel- und langfristige Effekte weiter beobachten. Eine solide, sachliche Haltung – ohne Dramatisierung, aber auch ohne vorschnelle Entwarnung.

Resident Evil Requiem, Pragmata und ein prall gefüllter Ausblick

Zum Zeitpunkt der Ankündigung hatte Capcom mit Resident Evil Requiem gerade seinen ersten großen Release des Jahres vorgelegt – für PC, PS5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Der Titel wurde von der Presse überaus positiv aufgenommen und verzeichnete am Erscheinungstag über 300.000 gleichzeitige Spieler allein auf Steam – ein beachtlicher Wert, der die Relevanz der PC-Plattform für das Studio einmal mehr unterstreicht. Im hauseigenen Capcom Spotlight-Showcase am 5. März rückte das Unternehmen gleich mehrere kommende Projekte ins Rampenlicht: Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection erscheint am 13. März für PC, PS5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Die Mega Man Star Force Legacy Collection folgt am 27. März für PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S und Nintendo Switch. Den Abschluss des Quartals bildet Pragmata, das am 24. April für PC, PS5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2 erscheint. Für Capcom ist 2026 damit eines der dichtesten Releasejahre der jüngeren Unternehmensgeschichte – getragen von einer Plattformstrategie, bei der der PC mittlerweile ganz oben steht.

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vonMax Wollersberger
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Heavy Music, schnelle Bikes und Sport sowieso – da ich auch im Jahre des Herren 1986 geboren wurde und da auch der NES in Europa das Licht erblickte, war die Konsequenz des Zockens logisch. Da ich auch an verbaler Inkontinenz leide, sind PixelCritics sowie earshot.at perfekte Orte um mein Interesse am Journalismus auszuleben.
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