Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
  • GTA 6
  • Project Helix
  • Crimson Desert
  • Directive 8020
  • 007 First Light
  • Fable
Login
PixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
Suche
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
Hast du bereits einen Account? Sign In
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
Games

Capcom schwört auf menschliche Kunst – doch hinter den Kulissen brummen schon die KI-Server

Capcom sagt öffentlich Nein zu KI-Art, nutzt aber längst Google Gemini und eigene Tools für QA und Tests. Die defensive Haltung ist auch eine Reaktion auf die DLSS-5-Kontroverse mit Nvidia.

Maciej Ataman
von Maciej Ataman
23.05.26
Teilen
Lesezeit: 4 Min.
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.

Ein Statement, das wie eine Kampfansage klingt: Capcom werde niemals generative KI für Art Assets nutzen, sagt VP Shinichi Inoue im Interview mit 4Gamer. Die Nachricht sorgte in der Branche für Aufsehen – schließlich steht kaum ein japanischer Publisher so sehr für handgemachte Qualität wie der Resident Evil- und Monster Hunter-Entwickler. Doch wer genauer hinhört, erkennt: Capcom fährt eine raffinierte Doppelstrategie zwischen öffentlicher Kunst-Romantik und stiller Automatisierung.

Das steckt im Artikel
  • „Top-Tier-AI kann unsere Künstler nicht ersetzen“ – was Inoue wirklich sagt
  • Der Elefant im Raum: Warum die DLSS-5-Kontroverse Capcoms Kurs bestimmt
  • Zwischen Handarbeit und Automatisierung: Capcoms schmaler Grat
  • Auf den Pixel gefühlt…

„Top-Tier-AI kann unsere Künstler nicht ersetzen“ – was Inoue wirklich sagt

Das Kernzitat von Shinichi Inoue, Vice President of Game Development Platform and AI Solutions, ist bewusst pointiert formuliert: „What we in the entertainment industry consider extremely important in contrast to artificial intelligence is human sensibility. Even top-tier AI still cannot match our creators when it comes to sensibility.“ Übersetzt: Capcoms Künstler bleiben das Maß aller Dinge – und das wird auch so kommuniziert.

Doch der zweite Teil des Interviews offenbart ein differenzierteres Bild. Capcom setzt längst KI-Tools ein – nur eben nicht sichtbar für die Spieler. Konkret nennt Inoue:

  • Google Gemini wird für QA-Testing genutzt, zusammen mit einem selbst entwickelten Inhouse-Tool
  • Das System arbeitet autonom, während die Menschen schlafen – und prüft Abweichungen vom kreativen Konzept des Game Directors
  • In den Bereichen Grafik, Sound und Programmierung laufen weiterhin Tests, um KI sinnvoll zu integrieren

Das klingt weniger nach „Anti-AI“ und mehr nach einer taktisch klugen Kommunikationsstrategie. Inoue selbst räumt ein, dass der Einsatz von KI für „routine work“ (Routineaufgaben) sinnvoll sei – und genau diese Definition ist der entscheidende Spielraum.

ZUM THEMA

Tekken 8: Wallpaper
Bandai Namco geht auf Nummer sicher: KI-Tools optimieren die Entwicklung – ersetzen aber keine Kreativität
Square Enix: Logo
Square Enix will Tempo machen: Neue Hauptableger von Final Fantasy und Dragon Quest sollen künftig häufiger erscheinen
Naughty Dog: Logo
Naughty Dog & Co.: PlayStation setzt jetzt offiziell auf KI – Das steckt hinter „Mockingbird“

Der Elefant im Raum: Warum die DLSS-5-Kontroverse Capcoms Kurs bestimmt

Wer Capcoms defensive Haltung verstehen will, muss zurückblicken zum DLSS-5-Showcase von Nvidia Anfang 2025. Damals zeigte Nvidia ohne Absprache mit Capcom „Resident Evil Requiem“ als technische Demo für KI-generierte Zwischensequenzen. Laut Berichten waren Capcom-Mitarbeiter „quite shocked“ über die Nutzung ihres Franchise für KI-Inhalte – und intern wuchs die Sorge, dass das Management doch noch auf den KI-Zug aufspringen könnte.

Das erklärt, warum Inoue jetzt so deutlich formuliert. Capcom muss zwei Fronten bedienen: Den Investoren zeigen, dass man modern und effizient arbeitet (daher die Gemini-Integration). Und der kreativen Belegschaft sowie der Community beweisen, dass handgemachte Kunst nicht geopfert wird. Ein Drahtseilakt, den auch die offizielle Stellungnahme aus der Investor-Q&A unterstreicht: „Our company will not be implementing any AI-generated assets into our video game content.“ Klipp und klar – aber nur für den Content, nicht für die Produktionsprozesse.

Zwischen Handarbeit und Automatisierung: Capcoms schmaler Grat

Der japanische Markt ist in dieser Frage gespalten. Während Square Enix offen davon spricht, bis zu 70 Prozent der QA-Arbeit durch KI automatisieren zu wollen, hält Capcom öffentlich die Kunst-Fahne hoch. Dabei tun beide faktisch dasselbe: Sie nutzen KI, um Entwicklungsprozesse zu beschleunigen.

Dass Capcom dabei besonders vorsichtig taktiert, hat gute Gründe. Der Publisher hat in den letzten Jahren mit Resident Evil 4 Remake, Street Fighter 6 und Monster Hunter Wilds gezeigt, dass handgemachte Qualität sein Alleinstellungsmerkmal ist. Gleichzeitig steckte ein Projekt wie Pragmata in einer tiefen Entwicklungskrise mit mehrfachen Verschiebungen. Ob hier der strikte „Anti-AI“-Kurs vielleicht sogar hinderlich ist, bleibt eine offene Frage.

Was am Ende zählt: Capcom wird KIs nicht aus Prinzip ablehnen. Sie werden sie nur nicht zeigen. Und das ist vielleicht der klügere Schachzug – denn während die Konkurrenz mit KI-Assets hausieren geht, verkauft Capcom weiterhin den Traum von der perfekten menschlichen Handarbeit. Bis zu dem Punkt, an dem der Markt keine Unterscheidung mehr zulässt.

Auf den Pixel gefühlt…

Kurz, präzise, unbestechlich

Capcom redet KI-kritisch, handelt aber pragmatisch. Google Gemini im QA-Bereich und Tests in Grafik, Sound und Programmierung zeigen: Die „Anti-AI“-Haltung ist vor allem PR. Die DLSS-5-Kontroverse hat Capcom gezwungen, besonders deutlich Stellung zu beziehen. Faktisch nutzt Capcom KI aber genau wie Square Enix oder Ubisoft – nur leiser. Die spannende Frage ist, ob die internen KI-Tests in Grafik und Sound tatsächlich nur „Routine“ bleiben oder ob Capcom in 2-3 Jahren leise die Sprachregelung anpasst.
TAGGED:CapcomKI

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonMaciej Ataman
Mein “HOBBY” hat mit dem Gameboy und Tetris begonnen und amüsiert mich immer noch bis in die Morgenstunden. Meine Lieblingsspiele sind Strategie/Renn –und Actionspiele. Man probiert jedoch alles aus was Spaß macht. AustriaGaming bietet mir die Möglichkeit mein Hobby mit anderen zu teilen und gemeinsam Spaß zu haben. P.S: “We see us on the Battlefield!”
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Lesenswert

Pragmata: Screenshot
Games

Pragmata geht gold: Capcoms rätselhafter Sci-Fi-Shooter macht sich für den Release bereit

von Maciej Ataman
31.03.26
Kingdom Come: Deliverance 2 - Screenshot
Games

Kingdom Come: Deliverance 2 – Warhorse Studios ignorierte Playtest-Kritik für die ultimative Immersion

von Alexander Liebe
16.12.25
The Witcher 3: Wallpaper
Games

Wie der Bloody Baron entstand: The Witcher 3 Lead Quest Designer packt über die legendärste Quest aus

von Christian Schmidinger
20.05.26
007 First Light: Art
Games

Peinlich! IOI gesteht Fehler ein und senkt RAM-Anforderungen für 007 First Light drastisch

von René Nikel
15.01.26
Games

God of War Schöpfer fordert Xbox auf, Bluepoint Games zu retten bevor ein legendäres Studio für immer zersplittert

von Maciej Ataman
20.02.26
Movies

Universum im Umbruch: Paramount kündigt mysteriösen Sonic-Event-Film für 2028 an

von Max Wollersberger
02.12.25
  1. Home
  2. Games
  3. Capcom schwört auf menschliche Kunst – doch hinter den Kulissen brummen schon die KI-Server

Passend zum Thema

Google Gemini: Logo
Tellerrand

Gemini entfesselt die Bildbearbeitung der Zukunft: Fotorealismus trifft auf KI-Magie

27.08.25
Games

Microsoft und die Zukunft des Xbox-Gamings: Wie KI die Spielewelt revolutionieren oder gefährden könnte

24.02.25
Square Enix: Logo
Games

Square Enix: KI soll Qualitätssicherung revolutionieren, 70 % Automatisierung bis 2027

07.11.25
Google Gemini: Logo
Tellerrand

Hacker vs. KI: Warum Googles Gemini plötzlich zum Liebling der Cyberkriminellen wird

04.02.25

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Youtube Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren