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Games

Saudi-Arabiens EGDC stockt Capcom-Anteile auf – und das ist längst nicht der einzige Gaming-Deal des Königreichs

Die saudische EGDC hat ihren Capcom-Anteil auf 6,04 Prozent erhöht und hält damit über 32 Millionen Aktien des japanischen Entwicklers. Parallel dazu läuft die milliardenschwere Übernahme von Electronic Arts durch den saudischen Staatsfonds PIF – der größte Gaming-Deal der Geschichte.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
07.04.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Saudi-Arabien kauft sich weiter in die Spielebranche ein – diesmal tritt die Electronic Gaming Development Company, kurz EGDC, noch entschlossener auf. Wer geglaubt hatte, die Ambitionen des Golfstaats in Sachen Videospiele seien nach den letzten Großdeals gedeckelt, sieht sich eines Besseren belehrt. Capcom ist dabei nur ein Baustein in einem sehr viel größeren Bild.

Das steckt im Artikel
  • EGDC erhöht Capcom-Beteiligung auf über sechs Prozent
  • Der spektakulärste Move: Die Übernahme von Electronic Arts
  • Eine Branche unter neuem Einfluss

EGDC erhöht Capcom-Beteiligung auf über sechs Prozent

Wie aus einer Offenlegung gegenüber dem Kanto Local Finance Bureau hervorgeht, hat die EGDC ihren Anteil am Street-Fighter- und Resident-Evil-Entwickler Capcom von 5,03 auf 6,04 Prozent ausgebaut. Konkret hält die Investmentgesellschaft damit nun 32,18 Millionen Capcom-Aktien – eine Beteiligung, die die EGDC ausdrücklich als „reine Investition“ einordnet. Es geht also um finanzielle Beteiligung, nicht um operativen Einfluss, zumindest vorerst.

Capcom ist dabei nicht das erste japanische Unternehmen im Portfolio der EGDC. Den Anfang machte SNK, der Entwickler hinter der Fatal-Fury-Reihe: Bereits im November 2020 sicherte sich die EGDC eine Mehrheitsbeteiligung an dem traditionsreichen japanischen Studio – ein Deal, der damals die Branche aufhorchen ließ und als Startschuss für eine weit größere Expansionsstrategie gilt.

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Der spektakulärste Move: Die Übernahme von Electronic Arts

All das verblasst jedoch gegenüber dem wohl größten Schachzug Saudi-Arabiens im Spielesektor: der Übernahme von Electronic Arts. Über seinen staatlichen Sovereign-Wealth-Fonds PIF (Public Investment Fund) und in Partnerschaft mit den Investmentfirmen Silver Lake und Affinity Partners soll EA für rund 50 Milliarden Euro vollständig aufgekauft werden – ein Komplettbuyout, bei dem die aktuellen Aktionäre rund 196 Euro je Aktie in bar erhalten. EA-Chef Andrew Wilson äußerte sich enthusiastisch: „Unsere kreativen und leidenschaftlichen Teams bei EA haben außergewöhnliche Erlebnisse für Hunderte Millionen Spieler geschaffen, einige der ikonischsten Marken der Welt aufgebaut und enormen Wert für unser Unternehmen generiert.“ Er kündigte an, gemeinsam mit den neuen Partnern die Grenzen von Unterhaltung, Sport und Technologie weiter verschieben zu wollen.

Silver-Lake-Chef Egon Durban lobte seinerseits EAs Leistung unter Wilson ausdrücklich und sprach von einem Unternehmen, das seinen Umsatz verdoppelt, das Betriebsergebnis beinahe verdreifacht und seinen Börsenwert verfünffacht habe. Trotz der positiven Töne ist der Deal noch nicht in trockenen Tüchern: Mitglieder des US-Kongresses haben die Handelsbehörde FTC aufgefordert, die Transaktion eingehend zu prüfen. Die Abgeordneten äußern Bedenken hinsichtlich fairer Arbeitsmärkte, amerikanischer Jobs und der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der US-amerikanischen Spieleindustrie.

Eine Branche unter neuem Einfluss

Was sich hier abzeichnet, ist ein struktureller Wandel. Saudi-Arabien positioniert sich mit strategischer Konsequenz als einer der einflussreichsten Akteure im globalen Spielemarkt – von Minderheitsbeteiligungen bei Capcom bis hin zum Vollkauf eines der größten Publisher der Welt. Ob das langfristig gut für die kreative Unabhängigkeit der Studios ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Klar ist: Die Zeiten, in denen Gaming als Nischenbranche galt, sind endgültig vorbei.

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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