Wer hätte das gedacht: Sieben Jahre nach dem Release bekommt World War Z noch einmal ein Update, das sich gewaschen hat. Saber Interactive schickt mit dem Limitless Strain Update sechs neue Mutatoren, sieben Waffenperks und tägliche Herausforderungen für den Horde Modus ins Rennen – und das alles gratis. Dazu kommen Xbox Play Anywhere und zwei optionale Waffenpakete für alle, die ihre Lieblingswaffe in bunten Farben sehen wollen. Der Kooperationsshooter lebt einfach weiter.
Sechs Mutatoren, die alles durcheinanderwirbeln
Die neuen Mutatoren sind das Herzstück des Updates und drehen an den Stellschrauben des Spiels, wo es wehtut. Lethal Fumes etwa lässt Booster nach ihrem Tod giftige Wolken hinterlassen. Still Alive (nur in privaten Lobbys) macht Zombies ausschließlich durch Kopfschüsse verwundbar. Deafening Scream verstärkt den Schrei des Screamers über jede Distanz, während Power Cut die elektrischen Zäune während der Welle abschaltet. Overheat bringt das stationäre Maschinengewehr zum Überhitzen, und Copycat sorgt dafür, dass in einer Welle nur ein einziger spezieller Zombietyp erscheint.
Besonders Still Alive und Copycat dürften für Diskussionen sorgen. Der eine belohnt Präzision, der andere zwingt zur Spezialisierung auf genau eine Gegnerart. Saber Interactive hat hier sechs Varianten zusammengestellt, die den Horde Modus merklich verändern – und das ohne einen einzigen Euro zu verlangen.
Tägliche Herausforderungen und neue Anreize
Neu im Limitless Strain Update sind außerdem sieben tägliche Herausforderungen für den Horde Modus. Saber Interactive reagiert damit auf ein wiederkehrendes Problem des Spiels: Nach dem Freischalten aller Waffen und Klassen fehlte es an täglichen Zielen. Die Challenges liefern genau das – und belohnen mit drei neuen anpassbaren Rahmen, die besondere Meilensteine sichtbar machen.
Ergänzt wird das Paket durch sieben neue Waffenperks, die bestehende Loadouts erweitern. Für wen das noch nicht reicht: Saber bietet ab sofort zwei optionale Waffenpakete an. Das Chibi Bunko Paket und das Chibi Daniela Paket kosten jeweils 4,99 Euro und verpassen insgesamt zehn Waffen einen knalligen, vom Spielcharakter inspirierten Look. Wer Saber Interactive kennt, weiß, dass das Studio mit optionalen Kosmetikpaketen bisher einen fairen Weg gefunden hat – keine Lootboxen, keine Battle-Pass-Zwänge.
Ein kooperativer Dauerbrenner – was das Update wirklich bedeutet
Ein Feature, das im Schatten der Mutatoren fast untergeht: World War Z unterstützt ab sofort Xbox Play Anywhere. Wer das Spiel digital über den Microsoft Store besitzt, bekommt die Xbox- und PC-Version in einem Kauf – inklusive geräteübergreifender Speicherstände und Erfolge. Ein cleverer Schachzug, der die Spielerbasis weiter zusammenführt, zumal das Spiel bereits volles plattformübergreifendes Spielen zwischen PC und Konsolen unterstützt. Mehr Infos gibt es auf der offiziellen Website zu World War Z.
Saber Interactive hat mit diesem Update einmal mehr bewiesen, dass das Studio versteht, wie man einen Kooperationsshooter über Jahre relevant hält. Wo andere Titel nach zwei, drei Jahren den Stecker ziehen, bekommt World War Z auch 2026 noch substanziellen, kostenlosen Content. Der Launch Trailer zum Update zeigt, wie ernst es dem Studio mit dem Support ist. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Saber parallel an John Wick, Jurassic Park Survival und Space Marine 2 arbeitet – und trotzdem Zeit für ein kostenloses Update eines sieben Jahre alten Titels findet.
Wer damals zugeschlagen hat, als World War Z: Aftermath vor einem Jahr gratis im Epic Games Store stand, bekommt jetzt den gesamten Support der letzten Monate nachgeliefert. Und für alle, die sich fragen, ob sich der Einstieg lohnt: Im Vergleich zu Genrekollegen wie Aliens: Fireteam Elite hält Sabers Zombieshooter das Niveau erstaunlich stabil.
