Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
  • GTA 6
  • Project Helix
  • Crimson Desert
  • Directive 8020
  • 007 First Light
  • Fable
Login
PixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
Suche
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
Hast du bereits einen Account? Sign In
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
Ubisoft: Logo
Games

Aufruhr bei Ubisoft: Gewerkschaft mobilisiert gegen radikalen Konzernumbau

Die französische Gaming-Gewerkschaft Solidaires Informatique ruft zu einem halbtägigen Streik bei Ubisoft auf, um gegen Kostensenkungen, Projekteinstellungen und verschlechterte Arbeitsbedingungen zu protestieren. Der Konzern spaltet sich in fünf Creative Houses auf, streicht das Prince of Persia Remake und entlässt Dutzende Mitarbeiter, während die Aktie dramatisch abstürzt.

Maciej Ataman
von Maciej Ataman
23.01.26
Teilen
Lesezeit: 3 Min.
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.

Während in der französischen Gaming-Industrie die Alarmglocken schrillen, brodelt es gewaltig in den Büros von Ubisoft. Eine französische Gewerkschaft hat nun zum Widerstand aufgerufen – und die Belegschaft steht vor einer Zerreißprobe. Was genau hinter den Kulissen des Gaming-Giganten vor sich geht und weshalb die Mitarbeiter jetzt auf die Barrikaden gehen, offenbart eine Geschichte von drastischen Einschnitten und zerbrochenen Versprechen.

Das steckt im Artikel
  • Gewerkschaft schlägt Alarm: Halber Tag im Zeichen des Protests
  • Dramatischer Kahlschlag: Prince of Persia fällt dem Rotstift zum Opfer
  • Fünf Häuser, ein Konzern: Die neue Struktur im Detail
  • Zwischen Innovation und Selbstzerstörung

Gewerkschaft schlägt Alarm: Halber Tag im Zeichen des Protests

Solidaires Informatique, die französische Gewerkschaft der Gaming-Branche, hat für den 22. Januar zu einem halbtägigen Arbeitsausstand aufgerufen. Die Reaktion auf Ubisofts kürzlich verkündete Umstrukturierung fällt vernichtend aus: Die Gewerkschaft bezeichnet die Ankündigung als „desaströse Entscheidung“ und stellt drei zentrale Forderungen an das Unternehmen. Die Liste ist unmissverständlich: Ein sofortiger Stopp der Kostensenkungspläne, die Beibehaltung und Ausweitung der Homeoffice-Regelungen sowie „anständige“ Gehaltserhöhungen für dieses Jahr. „Dies ist eine erste Antwort auf die Absurdität der Management-Entscheidungen“, verlautbart die Gewerkschaft mit scharfem Ton. Weitere Streiks würden bereits diskutiert, denn es stehe außer Frage, einen Chef gewähren zu lassen, der die Arbeitsbedingungen zerstöre. Besonders pikant: Die Gewerkschaft erinnert Konzernchef Yves Guillemot daran, dass es seine Angestellten sind, die überhaupt erst die Spiele erschaffen.

Dramatischer Kahlschlag: Prince of Persia fällt dem Rotstift zum Opfer

Der angekündigte Umbau hat bereits konkrete Opfer gefordert. Ubisoft bestätigte, dass das heiß erwartete Prince of Persia: The Sands of Time Remake zu den gestrichenen Projekten gehört. Der Konzern spricht euphemistisch von einem „umfassenden organisatorischen, operativen und Portfolio-Reset“, um die „kreative Führungsrolle zurückzuerobern und nachhaltiges Wachstum wiederherzustellen“. Die Realität sieht weniger glamourös aus: Anfang Januar wurden bereits 55 Mitarbeiter bei Massive Entertainment und Ubisoft Stockholm entlassen. Bemerkenswert dabei ist, dass eine interne Mail betonte, diese Entlassungen hätten nichts mit individuellen Leistungsproblemen zu tun – die „langfristige Ausrichtung“ beider Studios bleibe unverändert. An der Börse zeigt sich die Nervosität: Die Ubisoft-Aktie stürzte dramatisch ab, mit Verlusten von bis zu 35 Prozent. Frankreichs größter Gaming-Konzern befindet sich offenkundig in einer veritablen Existenzkrise.

ZUM THEMA

Ubisoft: Logo
Neue Klage gegen Ubisoft: The Crew kehrt als juristisches Damoklesschwert zurück
Red Storm Entertainment arbeitete an zehn Spielen gleichzeitig – bevor Ubisoft das Studio faktisch auflöste
Ubisoft: Logo
Ubisoft-Mitarbeiter sieht Hoffnung trotz Krise – ein großer Hit ist „alles andere als unmöglich“

Fünf Häuser, ein Konzern: Die neue Struktur im Detail

Die Reorganisation folgt einem ambitionierten Plan: Ubisoft spaltet sich in fünf eigenständige „Creative Houses“ auf, die jeweils unterschiedliche Projekte betreuen. Vantage Studios (CH1) soll aus etablierten Franchises wie Assassin’s Creed, Far Cry und Rainbow Six milliardenschwere jährliche Marken formen. CH2 übernimmt kompetitive und kooperative Shooter wie The Division, Ghost Recon und Splinter Cell. CH3 konzentriert sich auf Live-Erlebnisse mit For Honor, The Crew, Riders Republic, Brawlhalla und Skull and Bones. CH4 widmet sich Fantasy- und narrativen Franchises wie Anno, Might & Magic, Rayman, Prince of Persia und Beyond Good & Evil, während CH5 familienfreundliche Titel wie Just Dance, Hungry Shark, Uno und Hasbro-Eigenschaften verantwortet. Parallel dazu arbeitet Ubisoft an vier neuen geistigen Eigentumstiteln, darunter das MOBA March of Giants, das erst im Dezember von Amazon übernommen wurde und sich in einem von League of Legends und Dota 2 dominierten Genre behaupten soll.

Zwischen Innovation und Selbstzerstörung

Die Situation bei Ubisoft offenbart ein fundamentales Dilemma der modernen Gaming-Industrie: Der Druck, Aktionäre zufriedenzustellen, kollidiert frontal mit den Bedürfnissen der kreativen Köpfe, die eigentlich das Herzstück jedes Spieleentwicklers bilden sollten. Während das Management von Effizienzsteigerung und strategischer Neuausrichtung spricht, sehen die Angestellten ihre Existenzgrundlage bedroht. Die Gewerkschaft hat eine klare Botschaft formuliert: Ohne die Entwickler gibt es keine Spiele, und ohne Spiele keinen Konzern. Ob Guillemot diese Mahnung ernst nimmt oder der Konflikt weiter eskaliert, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

TAGGED:Ubisoft

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonMaciej Ataman
Mein “HOBBY” hat mit dem Gameboy und Tetris begonnen und amüsiert mich immer noch bis in die Morgenstunden. Meine Lieblingsspiele sind Strategie/Renn –und Actionspiele. Man probiert jedoch alles aus was Spaß macht. AustriaGaming bietet mir die Möglichkeit mein Hobby mit anderen zu teilen und gemeinsam Spaß zu haben. P.S: “We see us on the Battlefield!”
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Lesenswert

Games

Halo: Campaign Evolved soll schon im Juli erscheinen – neuer Leak nennt konkretes Datum

von Christian Schmidinger
08.04.26
The Elder Scrolls 6: Art
Games

Bethesda in der Falle: Warum The Elder Scrolls 6 und Fallout 5 zum Scheitern verurteilt sein könnten

von Max Wollersberger
13.01.26
Xbox Game Pass: Art
Games

Game Pass im Umbruch: Microsoft könnte PC Game Pass mit Xbox Game Pass Premium verschmelzen

von Alexander Liebe
08.02.26
Hardware

iiyama enthüllt G-Master 71-Serie: Fast-IPS, bis zu 288 Hz und 0,8 ms Reaktionszeit

von Christian Schmidinger
11.12.25
Control Resonant: Art
Games

Control Resonant: Action‑RPG setzt auf offene Zonen, neuen Protagonisten und chaotisch‑dynamische Kämpfe

von Alexander Liebe
14.12.25
Games

Stranger Than Heaven: Fünf Epochen, ein Soundtrack mit Snoop Dogg und ein Kampfsystem, das alles neu denkt

von Alexander Liebe
07.05.26
  1. Home
  2. Games
  3. Aufruhr bei Ubisoft: Gewerkschaft mobilisiert gegen radikalen Konzernumbau

Passend zum Thema

Games

Ubisoft bleibt stur: Keine Innovation in Sicht für Assassin’s Creed, Star Wars & Co.

17.02.25
Ubisoft: Logo
Hardware

Der geheime Pakt: Wie Ubisoft und Nintendo die Grenzen der Switch 2 austricksen

27.12.25
Ubisoft: Logo
Games

Das neue Credo des Spaßes: Wie Mikrotransaktionen laut Ubisoft dein Solo-Abenteuer bereichern

22.07.25
Ubisoft: Logo
Games

Ubisoft Leak: Splinter Cell, Ghost Recon & Far Cry 7 für 2026/27 geplant

04.09.25

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Youtube Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren