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Nvidia: DLSS 4
Hardware

DLSS 4: Neues Transformer-Modell könnte Frame-Generierung auch auf RTX 30-Grafikkarten ermöglichen

DLSS 4 von Nvidia bringt mit KI-gestützter Frame-Generierung und effizienteren Algorithmen eine neue Ära der Grafikleistung, die besonders für die RTX 50-Serie entwickelt wurde, aber auch ältere GPUs weiterhin unterstützen könnte.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
21.01.25
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Lesezeit: 2 Min.
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Highlights
  • KI-basierte Frame-Generierung: Mit DLSS 4 setzt Nvidia auf eine vollständig KI-gestützte Lösung für die Frame-Generierung, die die GPU schont und gleichzeitig die Leistung maximiert
  • Transformer-Modelle für schnellere und effizientere Berechnungen: Durch den Einsatz von Transformer-Modellen kann die KI schneller lernen und mit weniger Hardware-Ressourcen auskommen, was zu einer besseren Performance führt
  • Multi-Frame-Generation in der RTX 50-Serie: Für jedes Bild werden drei zusätzliche Frames generiert, was zu flüssigeren und effizienteren Darstellungen führt – ein bahnbrechender Schritt für die Gaming- und Kreativbranche

Nvidia hat sich nicht nur den Titel „Pionier der Grafiktechnologie“ verdient, sondern auch die Zukunft der Grafikprozessoren ein Stück weiter nach vorne geschoben. Mit dem neuesten Update auf DLSS 4 und den dazugehörigen Technologien wie dem Transformer-Modell und der erweiterten Frame-Generierung kündigt Nvidia eine neue Ära der Grafikleistung an. In einem Interview mit Digital Foundry erklärte Bryan Catanzaro, Vizepräsident der angewandten Deep-Learning-Forschung bei Nvidia, einige spannende Neuerungen. Wer dachte, DLSS sei bereits beeindruckend, sollte sich jetzt festhalten.

Das steckt im Artikel
  • Optical Flow und Frame-Generierung: Ein Schritt in die Zukunft
  • Transformer-Modelle: Mehr Power für weniger Aufwand
  • DLSS 4 und die RTX 50-Serie: Das neue Grafikkarten-Zeitalter

Optical Flow und Frame-Generierung: Ein Schritt in die Zukunft

Nvidia hat sich immer wieder mit der Verbesserung seiner Algorithmen beschäftigt, um die Leistung von Grafikkarten auf ein neues Niveau zu heben. Die Optical-Flow-Technologie war ein wichtiger Schritt, da sie ursprünglich in der autonomen Fahrzeugforschung von Nvidias Automobilsparte verwendet wurde. Doch bei der Verbesserung dieser Technologie gab es Herausforderungen, die mit traditionellen Hardwarelösungen schwer zu lösen waren. Der Durchbruch kam mit einer rein KI-basierten Lösung für die Frame-Generierung in DLSS 4.

„Mit DLSS 3 brauchten wir noch Hardwarebeschleunigung, um Optical Flow zu berechnen“, erklärte Catanzaro. „Aber mit DLSS 4 setzen wir auf eine KI-basierte Lösung, die viel effizienter arbeitet und dabei die GPU nicht überlastet.“ Die Technologie lernt schneller und ist leichter auf die Hardware anwendbar, was die Leistung erheblich steigert, ohne zusätzliche Belastungen auf den Grafikkarten zu verursachen.

Transformer-Modelle: Mehr Power für weniger Aufwand

Die Transformer-Modelle, die Nvidia in DLSS 4 einsetzt, ermöglichen es der KI, schneller zu lernen und dabei gleichzeitig die Hardwareressourcen zu schonen. Dies bedeutet, dass die GPU bei der Berechnung der Frames weniger beansprucht wird, was eine flüssigere Performance bei weniger Energieverbrauch zur Folge hat. Das ist besonders für Gamer und Kreative interessant, die auf hohe Leistung ohne dabei in Sachen Effizienz Einbußen hinnehmen möchten.

DLSS 4 und die RTX 50-Serie: Das neue Grafikkarten-Zeitalter

Mit den neuen GeForce RTX 50-Grafikkarten und DLSS 4 wird Multi-Frame-Generation zum Standard. Das bedeutet, dass für jedes einzelne Bild drei zusätzliche Frames generiert werden – und das auf einer völlig neuen Stufe der Effizienz. Catanzaro erklärte, dass DLSS 4 vor allem mit den RTX 50-Grafikkarten seine volle Wirkung entfaltet, aber Nvidia ist zuversichtlich, dass sie auch ältere Karten aus der RTX 30-Serie mit der neuen Technologie versorgen können. Wie weit die älteren GPUs mithalten können, wird sich in Zukunft zeigen, doch die Möglichkeit, das Beste aus älteren Karten herauszuholen, bleibt bestehen.

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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