Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
PixelCriticsPixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
SchriftgrößeAa
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
    • Über uns
    • Redaktionelle Richtlinien
Hast du bereits einen Account? Login
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
Games

Ein Lord braucht sein eigenes Spiel: Warum Blizzard Diablo 5 statt eines Addons macht

Ein Thron aus Trümmern, eine Karawane in der Asche einer verlorenen Welt. Wer glaubt, dass Helden am Ende gewinnen, hat diese Geschichte noch nicht verstanden.

Max Wollersberger
von Max Wollersberger
22.09.26
Keine Kommentare
Teilen
Lesezeit: 4 Min.
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.
PixelCritics bei Google bevorzugen

Die BlizzCon 2026 endet mit einer Bombe: Der Herr des Schreckens bekommt sein eigenes Spiel. Diablo 5 erscheint 2029 – als eigenständiges Sequel, nicht als Erweiterung. Executive Producer Matt Zitterman erklärt im GameSpot-Interview, warum Blizzard dem dunklen Lord keinen DLC geben konnte: Die Story, die das Team um ihn erzählen will, braucht ein ganzes Spiel. Diablo 4 verliert im Gegenzug seine bezahlten Erweiterungen. Die Season-Reise geht weiter, aber die Zukunft gehört Diablo – und einem Karren voller Überlebender in einer Welt, die er bereits gewonnen hat.

Das steckt im Artikel
  • Zitterman erklärt, warum Diablo kein Addon bekam
  • Sanktuario liegt in Trümmern, die Karawane zieht weiter
  • Drei Klassen kehren zurück, eine ist brandneu
  • Diablo 5 kommt, Diablo 4 verliert seine Erweiterungen

Zitterman erklärt, warum Diablo kein Addon bekam

Matt Zitterman beginnt seine Begründung nicht bei der Technik, sondern bei den Spielern. Im Gespräch mit GameSpot zählt er die Fragen auf, die am Anfang eines jeden Diablo-Projekts stehen: „Wer sind Diablo-Spieler? Warum spielen sie Diablo? Was wollen sie von einem Diablo-Spiel?“ Diese Zielgruppenanalyse sei „ein wirklich kritischer Schritt in der frühen Konzeptphase“, noch bevor man überhaupt entscheide, ob ein Addon oder ein Sequel entsteht.

Dann kommt der eigentliche Kern. Zitterman sagt: „Diablo ist der Hauptschurke. Diablo ist derjenige, über den wir eine echte Geschichte erzählen wollen. Wir wollen eine Geschichte erzählen, die mit der von Lilith und Mephisto mithalten kann – und sie hoffentlich übertrifft. Und das in einer Erweiterung zu tun, fühlte sich einfach nicht richtig an. Wir mussten ihm sein eigenes Spiel geben.“

Das ist mehr als Marketing-Sprech. Zitterman deutet an, dass Diablo 4 strukturelle Hürden hatte, die eine Erweiterung nicht überwunden hätte. Ein Sequel bot die Chance, die Fundamente neu zu gießen. Mit Blizzards Enthüllung des Sequels endet die Ära der Addons – und Diablo 4 wird zum Endpunkt einer abgeschlossenen Reise erklärt.

ZUM THEMA

Diablo 5: Blizzard wirft die Mocap-Kameras an und zimmert am dunkelsten Sequel seit Jahren
Diablo 5 wird kein Klick-Spektakel: Joe Shelys INT/STR-Wette gegen den Arcade-Trend
Diablo 5 verspricht Koop-Freiheit, doch Blizzards Ausflüchte zur Shared World wecken Skepsis

Sanktuario liegt in Trümmern, die Karawane zieht weiter

Die Story setzt da an, wo die meisten Fortsetzungen eine Niederlage des Bösen voraussetzen. Blizzard dreht den Spieß um: Diablo hat gewonnen. Sanktuario ist zerstört, die Spieler überleben in einer Karawane, die durch die Ruinen zieht. Das ist ein Bruch mit der Serienformel, bei dem Hoffnungslosigkeit zum Fundament wird – kein Held, der das Blatt wendet, sondern Überlebende, die sich durch eine bereits verlorene Welt schlagen.

Die Karawane ist dabei kein statischer Hub, sondern ein bewegliches Zuhause, das mit den Spielern weiterzieht. Prozedural generierte Dungeons strukturieren die Reise. Ob das funktioniert, wird sich zeigen. Aber allein der Gedanke, in einer Welt zu spielen, die den Krieg schon verloren hat, ist ein erzählerischer Ansatz, den die Serie in dieser Konsequenz noch nicht hatte – und der die versprochene Koop-Freiheit in einen völlig anderen Kontext stellt.

Drei Klassen kehren zurück, eine ist brandneu

Gameplay-seitig setzt Blizzard auf Rückkehrer: Der Dämonenjäger und der Mönch aus Diablo 3 feiern ihr Comeback, dazu gesellt sich der brandneue Pestritter – eine Klasse, die bisher nur als Gerücht die Runde machte. Zusammen mit der Rückkehr des Beutesystems aus Diablo 2 ergibt das eine klare Richtung: Blizzard hört auf die Nostalgie der Fans und holt zurück, was in Diablo 4 gefehlt hat.

Die Rechnung könnte aufgehen. Der Dämonenjäger war in Diablo 3 eine der beliebtesten Klassen überhaupt, der Mönch brachte eine Nahkampf-Dynamik, die seither fehlt. Der Pestritter bleibt das größte Fragezeichen – eine neue Klasse in einem Spiel, das sich stark auf Altbewährtes stützt, muss beweisen, dass sie mehr ist als ein Platzhalter für fehlende Ideen.

Diablo 5 kommt, Diablo 4 verliert seine Erweiterungen

Für Diablo 4 hat die Ankündigung des Sequels konkrete Konsequenzen. Blizzard hat bestätigt, dass es keine weiteren bezahlten Erweiterungen mehr geben wird. Seasons laufen weiter, aber der große Content-Nachschub endet. Für alle, die auf ein weiteres Lord of Hatred Kaliber gehofft hatten, ist das ein bitterer Beigeschmack – Diablo 4 endet nicht mit einem Knall, sondern mit einem Auslaufen.

Ob die Seasons die Lücke füllen können, bleibt offen. Die Ankündigungspolitik von Blizzard steht ohnehin unter Beobachtung: Johanna Faries‘ Verteidigung der extrem frühen Reveals von Diablo 5 und StarCraft zeigt, wie sehr der Konzern unter Zugzwang steht. Ein Spiel, das erst 2029 erscheint, jetzt schon anzukündigen, ist ein riskantes Spiel mit der Geduld der Fans. Blizzard setzt alles auf die Karte Diablo 5 – und lässt Diablo 4 dafür sterben.

TAGGED:DiabloDiablo 5

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonMax Wollersberger
Folgen
Heavy Music, schnelle Bikes und Sport sowieso – da ich auch im Jahre des Herren 1986 geboren wurde und da auch der NES in Europa das Licht erblickte, war die Konsequenz des Zockens logisch. Da ich auch an verbaler Inkontinenz leide, sind PixelCritics sowie earshot.at perfekte Orte um mein Interesse am Journalismus auszuleben.
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

PixelCritics bei Google bevorzugen

Lesenswert

The Blood of the Dawnwalker: Art
Games

The Blood of Dawnwalker ist fertig – und das bereits zwei Monate vor Release

von Michael Stadlbauer
16.07.26
Games

Echte Gesichter statt Zufalls-Matsch: Warum Fable alle 1.000 Dorfbewohner selbst schnitzt

von Mischa Schumacher
08.09.26
Grand Theft Auto 6: Screenshot
Games

Grind-Zwang in der Kampagne? Grand Theft Auto 6 koppelt den Kampagnen-Fortschritt an Bares

von Alexander Liebe
03.09.26
Games

Die 7 besten Call of Duty: Modern Warfare 4 Boosting-Anbieter im Vergleich (2026)

von Redaktion
07.10.26
Games

10 Minuten „The Mandalorian and Grogu“: Fortnite wird zur Watch Party für den neuen Star Wars Film

von René Nikel
19.05.26
Games

eFootball Kick-Off liefert den Leagues Mode: Konami bringt die Saison auf die Switch 2

von Max Wollersberger
25.09.26

Passend zum Thema

Diablo 4: Wallpaper
Games

Diablo 4: Explosive Frösche und Hexenkräfte in der siebten Saison

25.11.24
Games

Diablo 2: Resurrected – Blizzard bietet 300 Spielern eine Chance auf Unsterblichkeit

23.02.26
Diablo 4: Wallpaper
Games

Diablo 4: Lord of Hatred – Blizzard überdenkt das Leveldesign – und das kommt genau richtig

09.03.26
Diablo 4: Wallpaper
Games

Diablo 4: Lord of Hatred – zeigt in einem exklusiven Gameplay-Video die ersten zwölf Minuten der Erweiterung

09.04.26

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Google Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
  • Über uns
  • Redaktionelle Richtlinien
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren