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MindsEye: KeyArt
Games

MindsEye Entwickler packen aus: DIESE schockierenden Details über den CEO zerstörten ihr Spiel!

Ein neuer Bericht enthüllt schwere Vorwürfe ehemaliger Entwickler von MindsEye gegen die Führungsebene von Build A Rocket Boy, die systematisches Ignorieren von Feedback, eine toxische Arbeitskultur und ein problematisches Prioritätensystem rund um CEO Leslie Benzies beinhalten, was die unsichere Zukunft des Projekts weiter überschattet.

Alexander Liebe
von Alexander Liebe
21.10.25
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Lesezeit: 2 Min.
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Auch Monate nach seinem holprigen Start im vergangenen Juni reißen die Hiobsbotschaften um Build A Rocket Boys ambitioniertes Projekt MindsEye nicht ab. Nachdem bereits ein offener Brief aktueller und ehemaliger Mitarbeiter, unterzeichnet von der britischen Spielegewerkschaft, für Aufsehen sorgte, zeichnet ein neuer, erschütternder Bericht der BBC ein noch düstereres Bild. Detailliert wird darin beschrieben, wie die Führungsebene des Studios systematisch essenzielles Feedback und gravierende Probleme ignoriert haben soll. Die Vorwürfe malen das Porträt einer toxischen Arbeitskultur, in der die Expertise der eigenen Entwickler mit Füßen getreten wurde.

Das steckt im Artikel
  • Hämmern gegen eine Wand aus Gleichgültigkeit
  • Die Allmacht der „Leslie-Tickets“
  • Ein System, das Kreativität erstickt

Hämmern gegen eine Wand aus Gleichgültigkeit

Ben Newborn, der ehemalige leitende Analyst, dessen Aufgabe es war, ebenjenes wertvolle Feedback zu sammeln und aufzubereiten, fand dafür drastische Worte. „Viele der Punkte, auf die wir unermüdlich hingewiesen haben, wurden einfach ignoriert und nie umgesetzt“, beklagt er. Seine Schilderungen legen eine frustrierende Realität offen, in der die engagierte Arbeit seines Teams im Nichts verpuffte. Die ehemalige Associate Producerin Margherita Peloso untermauert diese Darstellung mit einer besonders zynischen Note. Sie berichtet, wie ihre ernsthaften Bedenken von den Vorgesetzten nicht nur abgetan, sondern sogar belächelt wurden. Ein Schlag ins Gesicht für jeden, der mit Leidenschaft an dem Projekt arbeitete.

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Die Allmacht der „Leslie-Tickets“

Vor der Veröffentlichung des Spiels kursierte ein Video, das zeigen sollte, wie das Studio auf Feedback reagiert. Darin war CEO Leslie Benzies zu sehen, wie er das Spiel spielte und Dinge zur Änderung oder Korrektur anmerkte. Was als transparenter Einblick in den Entwicklungsprozess gedacht war, entpuppt sich nun als Symbol für ein zutiefst problematisches System. Intern wurden diese Anmerkungen als „Leslie-Tickets“ bezeichnet und besaßen eine absolute, unumstößliche Priorität. Laut Newborn war es völlig unerheblich, woran man gerade arbeitete oder welche Aufgaben anstanden – das Leslie-Ticket musste erledigt werden. Diese Direktiven konnten demnach sogar die Entfernung ganzer Missionen umfassen.

Ein System, das Kreativität erstickt

Ein ehemaliger Mitarbeiter, der unter dem Pseudonym „Jamie“ sprach, offenbarte die zerstörerische Wirkung dieses Systems auf die Moral und den Arbeitsprozess. Es habe die Entwickler daran gehindert, „Verantwortung für ihre eigene Arbeit zu übernehmen“, und habe zusätzlich massive Probleme verursacht. Anstatt ein kohärentes Ganzes zu erschaffen, führte dieser Top-Down-Ansatz zu einem fragmentierten und inkonsistenten Spielerlebnis. Wie es mit MindsEye weitergeht, steht in den Sternen. Nach einer Entlassungswelle hüllt sich Build A Rocket Boy bezüglich der Post-Launch-Roadmap und einer möglichen Fortsetzung in Schweigen. Die Zukunft des einst so hoffnungsvollen Projekts ist ungewisser denn je.rdert, sondern die Grundfesten der Arbeitskultur in der gesamten Spielebranche erschüttert.

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vonAlexander Liebe
Seitdem ich zum ersten Mal einen Controller in der Hand hielt wusste ich, dass dies eine Freundschaft fürs Leben wird. Bis heute ist der digitale Sport für mich fixer Bestandteil meiner Freizeit. Mit AustriaGaming ist er sogar zum Teil zur Berufung geworden. Favorisierte Spiele sind für mich aus dem Genre Horror, SciFi und RPG mit viel geschichtlichem Tiefgang. Gerade innovative und alternative Games ziehen mich öfters in den Bann.
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