Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
  • GTA 6
  • Project Helix
  • Crimson Desert
  • Directive 8020
  • 007 First Light
  • Fable
Login
PixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
Suche
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
    • Über uns
    • Redaktionelle Richtlinien
Hast du bereits einen Account? Sign In
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
MindsEye: KeyArt
Games

Build a Rocket Boy lädt Fans zum Feiern ein – während entlassene Mitarbeiter vor der Tür protestieren

Entlassene MindsEye-Entwickler protestieren heute vor dem Edinburgh-Büro von Build a Rocket Boy, während das Studio eingeflogene Creator zum Arcadia-Playtest empfängt. Die Aktion ist der vorläufige Höhepunkt einer Krise aus Crunch, Verschwörungstheorien und miserablen Verkaufszahlen.

Alexander Liebe
von Alexander Liebe
11.07.26
Teilen
Lesezeit: 4 Min.
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.
Setz ein Zeichen für unabhängigen Gaming-Journalismus PixelCritics bei Google bevorzugen

Es ist der nächste Tiefpunkt in einer endlosen Serie: Am heutigen Samstag will Build a Rocket Boy einen „all-expenses-paid playtest day“ für ihre Arcadia-Plattform ausrichten – mit eingeflogenen Fans, kostenlosen Getränken und direkter Feedback-Runde. Direkt davor werden entlassene Mitarbeiter stehen. Die Gewerkschaft IWGB hat für 11 Uhr Ortszeit einen Protest vor dem Edinburgh-Büro angemeldet, bei dem rund 20 ehemalige Angestellte und Unterstützer erwartet werden. Und wer die letzten Monate verfolgt hat, weiß: Das ist kein isolierter Wutausbruch, sondern der logische Endpunkt einer Misere, die sich seit dem Launch von MindsEye Woche für Woche verschärft hat.

Das steckt im Artikel
  • 170 Kollegen entlassen – aber Geld für eingeflogene Fans ist da
  • Crunch, Spionage-Vorwürfe und ein CEO, der an Verschwörungen glaubt
  • MindsEye ist tot – Build a Rocket Boy redet lieber von Arcadia
  • Auf den Pixel gefühlt…

170 Kollegen entlassen – aber Geld für eingeflogene Fans ist da

Im Mai dieses Jahres strich das Studio 170 Stellen – die zweite große Entlassungswelle binnen weniger Monate, die die Belegschaft auf rund 80 Mitarbeiter reduzierte. Übrig geblieben ist ein Bruchteil der Leute, die MindsEye entwickelt haben. Der Release des Spiels im Juni 2025 war ein Desaster: Spieler berichteten von Performance-Problemen, Bugs und einer enttäuschenden Qualität, die selbst ein Notfall-Hotfix nicht mehr retten konnte. Die Steam-Zahlen sprechen eine deutliche Sprache – gerade mal 48 gleichzeitige Spieler im 24-Stunden-Peak. Zum Vergleich: Das sind Zahlen, die man sonst von längst vergessenen Indie-Titeln kennt, nicht von einem Projekt, das ursprünglich als Triple-A-Leuchtturm geplant war.

Trotzdem fliegt das Studio jetzt offenbar Creator ein, um neue Arcadia-Features zu testen. Laut offizieller Begründung sei es ein „community event as part of our ongoing commitment to our game creation system, Arcadia“ – also ein Community-Event im Rahmen des Engagements für die hauseigene Kreativ-Plattform. Dass parallel entlassene Mitarbeiter vor der Tür stehen, die monatelang im Crunch geschuftet haben, scheint dabei keine Rolle zu spielen.

ZUM THEMA

Düstere Wolken über MindsEye: Nächste Massenentlassung bei Build A Rocket Boy
MindsEye präsentiert Roadmap mit Mehrspieler-Rennen und Spionage-Mission
MindsEye: KeyArt
MindsEye plant Blacklist-Update – CEO will mutmaßliche Saboteure öffentlich benennen

Crunch, Spionage-Vorwürfe und ein CEO, der an Verschwörungen glaubt

Wer sich fragt, wie es so weit kommen konnte, muss auf die Führungsetage schauen. CEO Mark Gerhard hat sich in den letzten Monaten weniger mit der Rettung des Spiels beschäftigt als mit der Suche nach externen Schuldigen. Seine These: „organized espionage and corporate sabotage“ – also eine organisierte Sabotage-Kampagne gegen MindsEye. Ein YouTuber wurde öffentlich beschuldigt, eine Unterlassungsaufforderung folgte. „Overwhelming evidence“ werde man vorlegen, so Gerhard – passiert ist bisher nichts.

Die ehemaligen Mitarbeiter zeichnen ein anderes Bild. Chris Wilson, Lead Animator von MindsEye, sprach offen über die Arbeitsbedingungen: „I think Cinematics were crunching for somewhere between six to nine months“ – das Cinematics-Team habe sechs bis neun Monate lang im Crunch gearbeitet. Acht Stunden Minimum, aber viele hätten weit mehr gearbeitet – ohne angemessene Kompensation. Die toxische Kultur, die Wilson beschreibt, deckt sich mit Berichten über systematische Mitarbeiterüberwachung via „Teramind“-Software, gegen die die IWGB bereits Klage eingereicht hat.

MindsEye ist tot – Build a Rocket Boy redet lieber von Arcadia

Das eigentliche Drama ist: MindsEye selbst spielt längst keine Rolle mehr. Der ursprüngliche Plan sah vor, dass das Action-Adventure Teil der „Everywhere“-Plattform (später umbenannt in Arcadia) wird – einer Art „Roblox für Erwachsene“ von GTA-Schöpfer Leslie Benzies. Nach dem katastrophalen Release trennte sich Publisher IO Interactive von Build a Rocket Boy, das Spiel dümpelt seither auf der Steam-Seite mit unter 50 gleichzeitigen Spielern vor sich hin.

Statt das sinkende Schiff zu räumen, redet die Führung von Arcadia. Von einer Plattform, die Kreativen Werkzeuge geben soll – während die Kreativen, die MindsEye gebaut haben, vor der Tür stehen und protestieren. Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit könnte kaum größer sein.

Auf den Pixel gefühlt…

Kurz, präzise, unbestechlich

Der Protest von rund 20 Leuten ist symbolisch, aber das Bild, das er zeichnet, ist vernichtend. Build a Rocket Boy hat ein Produkt abgeliefert, das den Ansprüchen nicht ansatzweise gerecht wurde, Mitarbeiter durch Crunch und Überwachung vergrault und sich in eine Führungsrealität zurückgezogen, in der Verschwörungstheorien die Stelle von Krisenmanagement ersetzen. Der Protest wird das Studio nicht retten oder in den Bankrott treiben – aber er ist das nächste öffentliche Zeichen, dass hier etwas fundamental kaputt ist.
TAGGED:Build a Rocket BoyMindsEye

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonAlexander Liebe
Seitdem ich zum ersten Mal einen Controller in der Hand hielt wusste ich, dass dies eine Freundschaft fürs Leben wird. Bis heute ist der digitale Sport für mich fixer Bestandteil meiner Freizeit. Mit AustriaGaming ist er sogar zum Teil zur Berufung geworden. Favorisierte Spiele sind für mich aus dem Genre Horror, SciFi und RPG mit viel geschichtlichem Tiefgang. Gerade innovative und alternative Games ziehen mich öfters in den Bann.
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Lesenswert

Kingston: Logo
Hardware

Kingston IronKey Keypad 200: Militärischer Datenschutz für zivile Anwender

von Christian Schmidinger
28.01.26
Games

Over The Top: WWI ist da – 100 gegen 100 Spieler im chaotischen Grabenkrieg

von Christian Schmidinger
06.03.26
Tests

Star Trek: Voyager – Across the Unknown im Test – Strategie und Survival in einem spannenden Delta Quadranten Trip

von René Nikel
07.03.26
Warhammer 40000: Space Marine 2 - Screenshot
Games

Warhammer 40,000: Space Marine 2 – Roadmap für Year 3 bestätigt neue Klasse – doch die Geduld der Fans wird geprüft

von Manuel Rössler
31.05.26
Games

Leinen los für das Remake: Assassin’s Creed Black Flag Resynced hisst die Segel im Juli 2026

von Max Wollersberger
24.04.26
Beast of Reincarnation: Screen
Games

Beast of Reincarnation startet mit Vorbestellungen – Game Freak zeigt neues Gameplay und Bonusausstattung

von René Nikel
20.04.26

Passend zum Thema

MindsEye: KeyArt
Games

MindsEye: Explosive Action & filmreife Verfolgungsjagden im neuen Gameplay-Trailer enthüllt

17.05.25
MindsEye: KeyArt
Games

MindsEye: Nur 20 Stunden, aber pures Filetstück? Leslie Benzies erklärt seine „Kein Füllmaterial“-Philosophie

02.06.25
MindsEye: KeyArt
Games

Redrock ruft: MindsEye wird das Sci-Fi-Highlight des Jahres 2025

14.02.25
MindsEye: KeyArt
Games

MindsEye: Verbesserungen und Updates in Sicht – Kann das Spiel die Wende schaffen?

12.06.25

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Google Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
  • Über uns
  • Redaktionelle Richtlinien
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren