Wer sich in schnellen Action-Rollenspielen gewohnheitsmäßig durch endlose Ausweichrollen vor Treffern rettet, landet gegen aggressive Nahkämpfer sofort auf den Brettern. Der neu enthüllte Phantom Blade Zero Bosskampf gegen The Hunt fegt diese Bequemlichkeit vom Tisch und zwingt euch direkt in den Nahkampf. Statt feigem Sicherheitsabstand fordert der flinke Attentäter ein permanentes Duell auf Klingenbreite, bei dem nur sauber getimte Paraden den virtuellen Bildschirmtod verhindern.
Der Attentäter bestraft jede überhastete Ausweichrolle
Der im Prolog auf einem fahrenden Holzwagen eingeführte Attentäter erweist sich als weitaus hartnäckiger als zunächst vermutet. Ausgerüstet mit zwei einhändigen, über eine massive Kette verbundenen Äxten setzt The Hunt auf halsbrecherische Tempowechsel und ständige Täuschungsmanöver. Wenn der Schurke zu einem scheinbar harmlosen Rückwärtssalto ansetzt, schleudert er mitten aus der Luft eine seiner Klingen auf eure Position.
Dieses Angriffsmuster zielt auf den schnellen Tod durch Dutzende Nadelstiche ab und bestraft jeden Versuch, sich einfach aus der Gefahrenzone zu rollen. Weil in Phantom Blade Zero besiegte Gegner dauerhaft im Staub liegen, könnt ihr euch vor solchen Konfrontationen kein schützendes Level-Polster ergrinden. Wer diesen Nahkampf überleben will, muss den Rhythmus der fliegenden Ketten lesen und gegnerische Hiebe im exakten Sekundenbruchteil abfangen.
Vier Klingen erzwingen ein messerscharfes Abwehrfenster
Wer den ersten Lebensbalken niederringt, erlebt die eigentliche Eskalation des Duells. The Hunt mutiert für die zweite Runde, lässt zwei zusätzliche Arme aus seinem Oberkörper wachsen und greift zu zwei weiteren Wurfäxten. Was zunächst wie eine bizarre Wuxia-Groteske anmutet, entpuppt sich als knallharte mechanische Verschärfung.
Aus dem schnellen Schlagabtausch wird ein ununterbrochener Wirbelwind aus vier rotierenden Schneiden. IGN veröffentlichte die Gameplay-Szenen, in denen das gesteigerte Angriffstempo kaum noch Raum zum Durchatmen lässt. Genau diese extreme Schlagfrequenz öffnet jedoch die entscheidenden Konterfenster: Jeder Treffer lässt sich mit mutigem Timing parieren, um die Haltung des Attentäters zu brechen. Für die Deluxe Edition spendiert S-Game dem Protagonisten Soul derweil die düstere Blood-Steel-Form, die optisch perfekt zum metallischen Klingen-Massaker passt.
Fünfzig Duelle finanzieren das gesamte Waffenarsenal
Der Auftritt von The Hunt fungiert nicht als isoliertes Showpiece für Trailer, sondern bildet das Fundament der gesamten Progression. Entwickler S-Game koppelt mindestens 50 Bosse an Waffen, wodurch jeder einzelne Triumph das eigene Arsenal um ein handfestes Werkzeug erweitert. Statt generischer Beutebelohnungen schaltet ihr über 30 Haupt- und 20 Sekundärwaffen ausschließlich durch das Bezwingen solch spezialisierter Widersacher frei.
Dieses Design belohnt spielerische Meisterschaft statt sinnlosen Grind und verleiht jedem Duell spürbares Gewicht. Nachdem das Team den Release um 50 Tage verschob, steht das Martial-Arts-Abenteuer am 29. Oktober 2026 für PlayStation 5 und PC in den Startlöchern. Wenn The Hunt das Niveau für die verbleibenden 49 Bossbegegnungen vorgibt, steht Zockern ein extrem intensiver Herbst bevor.


