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PS6 wird nicht zum Luxusgut: Insider sagen realistische Preise zwischen 650 und 900 Euro voraus

Ein Hardware-Experte widerlegt die Angst vor einem 1.000-Euro-PS6: Die Heimkonsole sollte realistische zwischen 650 und 900 Euro kosten. Mit einem Handheld und Budget-Modell plant Sony offenbar eine durchdachte Preisgestafflung.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
11.04.26
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Lesezeit: 2 Min.
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Die Angst vor einem vierstelligen PlayStation 6 Preis ist groß, doch aktuelle Analysen deuten auf etwas deutlich Beruhigenderes hin. Ein renommierter Hardware-Experte hat die Herstellungskosten der nächsten Sony-Generation durchleuchtet und kommt zu dem Ergebnis, dass die PS6 deutlich günstiger werden könnte als pessimistische Vorhersagen behaupten. Die gute Nachricht für dein Portemonnaie: Ein realistische Spannbreite zwischen 650 und 900 Euro zeichnet sich ab.

Das steckt im Artikel
  • Die Stücklisten-Analyse als Preisindikator
  • Import-Zölle als kritischer Preisfaktor
  • Kontext der PS5 Pro und Markterwartungen
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Die Stücklisten-Analyse als Preisindikator

Moore’s Law is Dead hat sich intensiv mit den Herstellungskosten der PS6 auseinandergesetzt und dabei drei verschiedene Varianten analysiert: das PS6 Handheld, die Basis-Heimkonsole mit dem Orion-Chip und ein hypothetisches PS6S Budget-Modell. Die Gesamtkosten für die Heimkonsole belaufen sich auf etwa 743 Euro für die Hardware-Herstellung, während das Handheld mit 499 Euro deutlich günstiger ausfällt. Ein PS6S könnte lediglich 400 Euro kosten. Tom von Moore’s Law is Dead betont dabei, dass er solche Kalkulationen früher beruflich als Engineering Account Manager durchführte – er weiß also, wovon er spricht. Allerdings sollten alle Spekulationen mit angemessenem Skeptizismus betrachtet werden, bis Sony sich offiziell äußert.

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Import-Zölle als kritischer Preisfaktor

Der entscheidende Punkt bei der Preisgestaltung sind weniger die Material- und Produktionskosten, sondern die gegenwärtigen Einfuhrzölle. Mit 30 Prozent Import-Zöllen kalkuliert, könnte die PS6 Heimkonsole einen Endkundenpreis von 949 Euro erreichen – was tatsächlich über der psychologisch wichtigen 900-Euro-Grenze liegt. Das PS6 Handheld würde demnach mit Zöllen bei 649 Euro landen, während das hypothetische PS6S mit nur 399 Euro die preissensitive Käuferschaft ansprechen könnte. Tom beharrt allerdings darauf, dass selbst unter pessimistischen Szenarien mit hohen Zöllen und stagnierenden DRAM-Preisen eine Positionierung unter 800 Euro für das Haupt-Modell realistisch bleibt. Er warnt ausdrücklich: „Umso länger Leute denken, die PS6 kostet 1.000 Euro, desto mehr werden sie ihre Augen ausreißen, wenn sie sehen, dass es nicht so ist. Es wird nicht 1.000 Euro kosten. Punkt.“

Kontext der PS5 Pro und Markterwartungen

Zur Einordnung: Die aktuelle PS5 Pro kostet in Europa bereits 899,99 Euro – ein deutlicher Preissprung von den ursprünglichen PS5-Preisen. Dieser Anstieg beruht auf globalen Lieferkettenproblematiken und eben jenen Zöllen. Manche Analysten argumentieren, dass die PS6 dadurch um 50 Prozent teurer werden könnte. Tom widerspricht dieser Prognose energisch und sieht die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios als äußerst gering an. Stattdessen rechnet er mit einer intelligenten Preisgestafflung: Ein deutlich günstigeres PS6S als Einstiegsmodell, das Handheld als mobiles Zweitgerät und die vollwertige PS6 Heimkonsole als Premium-Option. Diese Drei-Säulen-Strategie würde Sony ermöglichen, verschiedene Käufersegmente zu bedienen, ohne übertriebene Preissprünge vornehmen zu müssen.

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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