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Nintendo Switch 2: Bild
Hardware

RAM-Preise explodieren, doch die Nintendo Switch 2 soll trotzdem nicht teurer werden

Mischa Schumacher
von Mischa Schumacher
13.01.26
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Lesezeit: 2 Min.
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Es ist ein Drahtseilakt, den derzeit fast alle Hardware-Hersteller vollführen müssen, doch Nintendo scheint einmal mehr die Balance besser zu halten als der Rest der Branche. Während PC-Spieler bereits die brutalen Folgen der globalen Speicherknappheit im Geldbeutel spüren und Grafikkartenpreise wieder in absurde Höhen klettern, gibt sich Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa (noch) gelassen. In einem aufschlussreichen Gespräch mit der Kyoto Shimbun offenbart er, wie der Mario-Konzern versucht, die Wogen der volatilen Märkte zu glätten, ohne dass du für die Switch 2 eine Hypothek aufnehmen musst.

Das steckt im Artikel
  • Strategische Vorratsbeschaffung als Rettungsanker
  • Das Damoklesschwert der US-Zölle
  • Die Konkurrenz gerät ins Straucheln

Strategische Vorratsbeschaffung als Rettungsanker

Die Kernbotschaft von Furukawa ist beruhigend, aber wachsam: Nintendo ist nicht blind gegenüber der Marktlage. „Wir beschaffen Komponenten auf Basis unserer mittel- bis langfristigen Geschäftspläne“, erklärt er. Das bedeutet im Klartext: Nintendo hat die Lager voll, bevor die Preise durch die Decke gingen. Diese Weitsicht schützt das Unternehmen – und damit auch dich als Endkunden – vor den unmittelbaren Auswirkungen der explodierenden RAM-Kosten. Doch Furukawa warnt auch vor Euphorie. Der Markt sei derzeit „sehr volatil“ und man müsse die Situation mit Argusaugen beobachten. Es ist ein Spiel auf Zeit: Reichen die Vorräte, bis sich der Markt beruhigt?

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Das Damoklesschwert der US-Zölle

Viel brisanter als die reinen Hardware-Kosten könnten jedoch politische Entscheidungen werden. Die neu auferlegten Importzölle in den USA bereiten den Japanern Kopfzerbrechen. Furukawas Aussage hierzu ist von entwaffnender Ehrlichkeit: Nintendo betrachtet Zölle grundsätzlich als Kostenfaktor, der potenziell an den Kunden weitergegeben wird. Aber – und das ist das entscheidende „Aber“ – wir befinden uns in einer kritischen Phase. Nintendo will die Akzeptanz neuer Hardware (sprich: Switch 2) vorantreiben und das Momentum nicht durch Preisschocks abwürgen. Es ist ein Konflikt zwischen wirtschaftlicher Notwendigkeit und strategischem Wachstumswillen. Man spürt förmlich, wie in Kyoto die Taschenrechner glühen, um den optimalen Preispunkt zu finden.

Die Konkurrenz gerät ins Straucheln

Wie gut Nintendo derzeit noch dasteht, zeigt ein Blick auf die Konkurrenz. Berichten zufolge führen Sony und Microsoft bereits Krisengespräche auf höchster Ebene. Die Knappheit an DRAM-Modulen, angeheizt durch den unersättlichen Hunger der KI-Industrie, könnte den Start der nächsten PlayStation- und Xbox-Generation, der für 2027 gemunkelt wird, ernsthaft gefährden oder zumindest verzögern. Während die „Großen“ also mit der Beschaffung kämpfen, kann Nintendo dank seiner oft konservativeren, aber genial effizienten Hardware-Architektur und der erwähnten Vorratsstrategie vermutlich ruhiger schlafen.

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vonMischa Schumacher
Seit Kindestagen bin ich ein riesen Nintendo-Fan und bin mit Spielen wie Super Mario und Pokemon aufgewachsen. Dann kam die erste Playstation, kurz darauf folgte der eigene PC und somit gab es für mich keinen Halt mehr und meine Leidenschaft für Videospiele wurde immer größer. So groß, dass ich mittlerweile 16 Konsolen im Wohnzimmer stehen hab. Ich kann mit Shooter nicht wirklich etwas anfangen, jedoch habe ich mit RPGs und JRPGs umso mehr Freude, Jump and Runs dürfen natürlich hier nicht fehlen. Mein Herz gilt Spielen mit einer bewegenden Story, da kann Grafik schon mal als Nebensache betrachtet werden.
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