Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
  • GTA 6
  • Project Helix
  • Crimson Desert
  • Directive 8020
  • 007 First Light
  • Fable
Login
PixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
Suche
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
    • Über uns
    • Redaktionelle Richtlinien
Hast du bereits einen Account? Sign In
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
Hardware

Akku-Wechsel ohne Ausfallzeit: Das Glorious GHS Wireless InfinitePlay hebt kabellose Headsets aufs nächste Level

Glorious bringt mit dem GHS Wireless InfinitePlay das erste Gaming-Headset, das dank zweier wechselbarer Akkus und eines Pufferakkus die Verbindung auch während des Akkuwechsels nicht unterbricht. Für 230 Euro bekommt man das günstigste Headset mit nahtlosem Hot-Swap – aber keine Spitzen-Audioqualität und kein ANC.

Michael Stadlbauer
von Michael Stadlbauer
22.07.26
Teilen
Lesezeit: 5 Min.
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.
Setz ein Zeichen für unabhängigen Gaming-Journalismus PixelCritics bei Google bevorzugen

Kabellose Gaming-Headsets haben ein Paradoxon: Je teurer sie sind, desto mehr Zeit verbringen sie am Ladekabel. Weil irgendwann immer der Akku leer ist, weil das Aufladen in der Hektik vergessen wird, weil genau die Runde, in der es um alles geht, mit einem roten Batterie-Symbol endet. Glorious hat sich dieses Problems angenommen – und zwar nicht mit einem größeren Akku, sondern mit einem System, das das Aufladen endgültig aus der Gleichung nimmt. Das GHS Wireless InfinitePlay soll das erste Headset sein, das niemals die Verbindung verliert. Wir haben uns die Technik dahinter angesehen, die Konkurrenz verglichen und eingeordnet, ob der Preis von 230 Euro gerechtfertigt ist.

Das steckt im Artikel
  • Ein Akku lädt, der andere spielt: Wie das InfinitePlay-System funktioniert
  • Was taugt der Rest? Sound, Mikrofon und Tragekomfort
  • Der Preis der Freiheit: Wo das InfinitePlay im Markt steht

Ein Akku lädt, der andere spielt: Wie das InfinitePlay-System funktioniert

Das Problem kennt jeder, der schon einmal ein kabelloses Gaming-Headset besessen hat: Du zahlst den Aufpreis für die Freiheit ohne Kabel, und was machst du? Du verbringst gefühlt die Hälfte der Zeit damit, das Ding wieder ans Ladekabel zu hängen. Manchmal mittendrin, weil der Akku genau dann streikt, wenn die Runde spannend wird.

Glorious umgeht dieses Dilemma mit einem Zweiklassensystem. Zum Lieferumfang gehören zwei Akkus, die jeweils über 85 Stunden Laufzeit bieten. Während einer im Headset steckt und Strom liefert, wartet der andere in der mitgelieferten Ladestation auf seinen Einsatz. Einsetzen, weiterspielen – kein Verbindungsabbruch, kein Neustart, nichts. Entscheidend ist der Glorious‘ Guardian-Puffer, der das Headset während des Wechselvorgangs eigenständig mit Strom versorgt. Ganze drei Stunden hält dieser interne Akku durch. Wenn man bedenkt, dass der Akkuwechsel selbst vielleicht zehn Sekunden dauert, ist das eine ordentliche Reserve.

Genau hier liegt der Unterschied zur Konkurrenz. SteelSeries‘ Arctis Nova Pro Omni hat ebenfalls wechselbare Akkus, aber das Headset schaltet sich beim Wechsel kurz aus und wieder ein – eine Unterbrechung, die im Heat of Battle nerven kann. Glorious schließt diese Lücke mit dem Puffer. The Verge beschreibt das System als „zero audio downtime“, und PC Gamer nennt den Hot-Swap „einen echten Game-Changer“ für alle, die regelmäßig vergessen, ihr Headset über Nacht zu laden.

Die Akkus selbst sind übrigens verblüffend einfach zu handhaben. Sie werden in die rechte Ohrmuschel geschoben wie eine Patrone, und dank einer orangefarbenen Markierung am unteren Ende ist sofort klar, wo oben und unten ist. Selbst ohne Blickkontakt zum Headset lässt sich der Wechsel im Blindflug erledigen.

Was taugt der Rest? Sound, Mikrofon und Tragekomfort

Ein cleveres Akku-System allein macht noch kein gutes Headset. Die gute Nachricht: Glorious hat auch beim Rest nicht geschlampt.

Die 40-mm-Winkeltreiber kennt man bereits aus dem kabelgebundenen GHS Eternal, und sie liefern auch hier einen ausgewogenen Klang, der weder den Bass übermäßig betont noch die Höhen vernachlässigt. Für Competitive-Shooter reicht die räumliche Ortung völlig aus – Schritte und Schussrichtungen sind präzise lokalisierbar. Wer Wert auf druckvollen Bass legt, wird vielleicht etwas enttäuscht sein. PC Gamer beschreibt den Sound als „balanced“ und merkt an, dass für den Preis von 230 Euro ein bisschen mehr Tiefe drin gewesen wäre. Über die Glorious CORE Software lassen sich die EQ-Profile aber anpassen, und zwei freie Speicherplätze für eigene Einstellungen sind an Bord.

Das Mikrofon ist ein echtes Highlight. Der abnehmbare Bügelarm liefert eine klare, verständliche Sprachqualität, die selbst in lauten Discord-Runden bestehen kann. Für den Alltag ohne Gaming-Kontext lässt sich der Bügel abnehmen, und ein internes Mikrofon in der Ohrmuschel übernimmt die Arbeit – für Telefonate oder Meetings eine sinnvolle Lösung, auch wenn die Qualität hier naturgemäß etwas nachlässt.

Der Tragekomfort ist für ein Wireless-Headset dieser Klasse ordentlich. Der gefederte Kopfbügel und die Memory-Schaum-Ohrpolster verteilen das Gewicht von 360 Gramm gleichmäßig. Der schwebende Kopfbügel sorgt dafür, dass auch Brillenträger nach stundenlangen Sessions keine Druckstellen fürchten müssen. Die beiden Metall-Drehregler an den Ohrmuscheln fühlen sich hochwertig an und erlauben die Steuerung von Lautstärke, Chat-Mix und Medienwiedergabe, ohne dass man das Spiel verlassen muss.

Ein paar Abstriche gibt es trotzdem: Aktive Geräuschunterdrückung (ANC) sucht man vergeblich, ein Hardcase für den Transport liegt ebenfalls nicht bei. Und das integrierte Mikrofon klingt laut The Verge im Vergleich zum Bügelarm hörbar dünner – der Bügelarm sollte also möglichst immer dran bleiben.

Der Preis der Freiheit: Wo das InfinitePlay im Markt steht

229,99 Euro sind eine Ansage. Für diesen Preis bekommt man auch woanders ordentliche Wireless-Headsets. Das Edifier G5 Max kostet mit 150 Euro deutlich weniger und bietet mit 305 Stunden Akkulaufzeit einen beinahe lächerlichen Wert. Das Cherry XTRFY H3 Wireless liegt ebenfalls unter 200 Euro. Warum also mehr ausgeben?

Die Antwort liegt im Detail. Das InfinitePlay ist nicht das Headset mit der längsten Akkulaufzeit, aber es ist das erste, das beim Wechseln nicht kurz aussetzt. Wer schon einmal erlebt hat, wie das SteelSeries Arctis Nova Pro Omni mitten im Match kurz stumm wird, weil der Akku getauscht wird, weiß, warum das zählt. Glorious‘ Guardian-Puffer macht diesen Moment unsichtbar.

Im Vergleich zur direkten Konkurrenz mit wechselbaren Akkus positioniert sich das InfinitePlay sogar günstig. Das SteelSeries Arctis Nova Pro Omni kostet 399 Euro, das Turtle Beach Stealth Pro II liegt noch darüber, und beim teureren Nova Elite sind es sogar 600 Euro. Für 230 Euro bekommt man also das günstigste Headset mit unterbrechungsfreiem Hot-Swap am Markt – und gleichzeitig die höchste Laufzeit pro Akku in dieser Klasse (85 vs. 60 Stunden beim SteelSeries).

Bleibt die Frage, ob man den Aufpreis gegenüber einfacheren Wireless-Headsets ohne Hot-Swap zahlen will. Wer sein Headset regelmäßig über Nacht lädt und selten in Marathon-Sessions abtaucht, für den ist das InfinitePlay vielleicht overengineered. Wer aber schon einmal um 2 Uhr nachts feststellen musste, dass der Akku bei null ist – und keine Lust hat, den Dongle zu suchen, um doch noch mit Kabel zu spielen –, der wird den Mehrwert sofort verstehen. Glorious selbst bringt es auf den Punkt: Die ausgereifte Akkutechnologie war bisher Produkten der Pro-Klasse vorbehalten – jetzt bekommt sie die breite Masse.

TAGGED:Gaming HeadsetGlorious Gaming

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonMichael Stadlbauer
Gaming befindet sich in einem ständigen Wandel, und ich bin hier, um ihn einzuordnen. Bei pixelcritics.com hinterfrage ich Trends, analysiere Design-Entscheidungen und suche das Besondere in der Flut an Neuerscheinungen. Meine Vorliebe gilt dabei oft dem Unkonventionellen: Wenn ein Spiel abseits ausgetretener Pfade neue narrative oder spielerische Wege geht, hat es meine volle Aufmerksamkeit.
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Lesenswert

God Save Birmingham: Art
Games

God Save Birmingham: Neues Entwicklerupdate zeigt Kampfsystem, Konstruktion und blutigen Fleischklumpen-Angriff

von Manuel Rössler
26.02.26
Games

Crimson Desert: Update 1.13.00 bringt 39 neue Ausrüstungsteile, Hunter’s Sigil und Abyss-Zugang für alle

von Manuel Rössler
05.07.26
Games

Ontos braucht mehr Zeit: SOMA-Macher verschieben Sci-Fi-Thriller auf 2027

von Alexander Liebe
02.07.26
Death Stranding 2: Screenshot
Games

Death Stranding 2: Hideo Kojima schnippelt mysteriös an einem Trailer und könnte PC-Ankündigung vorbereiten

von Alexander Liebe
06.02.26
Games

Legendäres Abenteuer für die Hosentasche: Guild Wars Reforged erobert im Sommer mobile Endgeräte

von Mischa Schumacher
28.04.26
Games

Crimson Desert verkauft zwei Millionen Exemplare, doch Pearl Abyss steht schon unter Druck

von Max Wollersberger
20.03.26

Passend zum Thema

HyperX Cloud Mix Buds 2: Test
Tests

HyperX Cloud Mix Buds 2 im Test: Gaming-Sound für die Hosentasche

Turtle Beach: Atlas 200
Hardware

Turtle Beach Atlas 200: Offiziell lizenziertes PS5/PS4 Gaming-Headset angekündigt

15.08.25
Tests

Razer Kraken Kitty V3 X im Test: Nur ein TikTok-Spielzeug oder echtes Gaming-Gear?

JBL Quantum: Headset 100M2
Hardware

Neue JBL Quantum-Headsets steigern das Spielerlebnis und setzen dabei modische Akzente

22.08.24

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Google Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
  • Über uns
  • Redaktionelle Richtlinien
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren