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Einmal laden, zweieinhalb Wochen zocken: Das Edifier G5 Max setzt neue Maßstäbe – aber nicht nur beim Akku

Edifier hat das Hecate G5 Max gelauncht – ein Gaming-Headset mit 305 Stunden Akkulaufzeit, THX Spatial Audio+ und Triple Hi-Res Zertifizierung für 150 Dollar. Die Zahlen sind eine Kampfansage an Headsets, die das Doppelte und Dreifache kosten.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
06.07.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Händeringend suchen Headset-Hersteller nach dem einen Feature, das sie von der Konkurrenz abhebt. Bessere Treiber, ausgefallenere RGB-Muster, noch ein Zertifikat mehr auf der Verpackung. Edifier geht einen anderen Weg: Das neue Hecate G5 Max packt einfach einen 2000 mAh Akku in die Ohrmuscheln und liefert 305 Stunden Laufzeit. Das ist kein Tippfehler.

Das steckt im Artikel
  • 305 Stunden Akku sind eine Kampfansage – und machen jede Ausrede der Konkurrenz zunichte
  • THX für 150 Dollar? Edifier baut ein Headset, das klingt, als müsste es 300 kosten

305 Stunden Akku sind eine Kampfansage – und machen jede Ausrede der Konkurrenz zunichte

Dreihundertfünf Stunden. Das sind fast 13 Tage Dauerbetrieb ohne ein einziges Mal ans Ladekabel zu müssen.

Wer täglich vier Stunden zockt, lädt dieses Headset einmal alle zweieinhalb Monate. Das ist kein Evolutionsschritt – das ist ein Sprung, der die Frage aufwirft, was die Konkurrenz eigentlich die ganze Zeit gemacht hat.

KitGuru nennt die 305 Stunden Angabe einen „unglaublich hohen Wert“ und stellt klar: Selbst die meisten Premium-Konkurrenten werden hier problemlos abgehängt. Der Pferdefuß: Ob die Zahl im Alltag hält, muss ein Test zeigen. Akku-Angaben von Herstellern sind notorisch optimistisch, und Edifiers „bis zu“-Formulierung ist da keine Ausnahme.

Trotzdem: Selbst wenn das G5 Max nur 250 Stunden schafft, wäre das immer noch mehr als das Doppelte von dem, was wir bisher als Spitzenwert im Test hatten. Unser Cherry XTRFY H3 Wireless-Test lobte 100 Stunden als beeindruckend – das G5 Max macht daraus eine Fußnote.

THX für 150 Dollar? Edifier baut ein Headset, das klingt, als müsste es 300 kosten

Wäre das G5 Max nur ein Akku-Monster, wäre es eine Randnotiz wert. Aber Edifier hat offenbar verstanden, dass Laufzeit allein kein gutes Headset macht.

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Unter der Haube stecken 53 Millimeter Titan-Treiber mit PEN-Diaphragma, die laut Hersteller unter einem Prozent Klirrfaktor bleiben. Dazu kommen gleich drei Hi-Res Audio-Zertifikate – ein Wert, den man sonst von Headsets im 300 Euro Bereich kennt.

Der eigentliche Coup ist THX Spatial Audio+. Während Skullcandy dieselbe Technologie beim Hesh 540 ANC einsetzt und sie dort eher als nettes Extra für Filme funktioniert, positioniert Edifier sie als zentrales Gaming-Feature. 7.1.4 Virtual Surround Sound mit Höhenkanal soll Gegner selbst dann orten lassen, wenn sie über dir sind – relevant für Shooter wie Call of Duty oder Extraction-Games wie Hunt: Showdown.

Die Konnektivität passt dazu: Bluetooth 6.0 mit LHDC 5.0 für Hi-Res-Streaming, plus ein separater 2,4-GHz-Modus mit 48-kHz-Audio für latenzfreies Gaming. Das ist ein Setup, das man vom SteelSeries Arctis Nova Pro Omni kennt – nur dass SteelSeries dafür 399 Euro aufruft. Edifier verlangt 150.

Der Haken ist wie immer das, was nicht auf dem Datenblatt steht: Verarbeitung, Tragekomfort, die tatsächliche Klangabstimmung. Edifier ist als Lautsprecher-Hersteller respektiert, aber die HECATE-Gaming-Sparte hat noch keinen echten Klassiker abgeliefert. Der Vorgänger G5BT wurde solide bewertet, mehr nicht. Das G5 Max müsste also nicht nur auf dem Papier überzeugen, sondern auch auf dem Kopf.

TAGGED:EdifierGaming Headset

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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