Eine Woche vor Release hat Ubisoft die finalen Launch-Zeiten für Assassin’s Creed Black Flag Resynced veröffentlicht. Der Preload läuft auf der Xbox Series X/S bereits, PS5 und PC ziehen am 7. Juli nach. Das Remake des Piraten-Klassikers von 2013 erscheint weltweit am 9. Juli – für Konsolen um Mitternacht Ortszeit, für PC und GeForce Now zeitgleich um 16 Uhr deutscher Zeit. Kein Verschieben mehr, kein Rätselraten, die Jackdaw legt pünktlich ab.
Xbox lädt schon, der Rest guckt in die Röhre – der Preload-Fahrplan
Wer eine Xbox besitzt, kann den Download bereits anwerfen. Alle anderen müssen sich noch bis zum 7. Juli gedulden – um 14 Uhr UTC geht der Preload auf dem PC los, die PS5 startet um Mitternacht Ortszeit. Genug Zeit also, um die rund 100 GB auf die Platte zu schaufeln, bevor Edward Kenway wieder in See sticht.
Dass der Goldstatus bereits seit fast einem Monat steht, macht den Fahrplan umso erfreulicher. Ubisoft Singapore hat geliefert – keine Last-Minute-Verschiebung, kein „wir brauchen noch ein bisschen“, sondern ein sauberer Countdown. Nach den turbulenten Jahren bei Ubisoft ist das keine Selbstverständlichkeit.
Wie Ubisoft im offiziellen Blog bestätigt, läuft auch GeForce Now zum Launch mit. Wer keine dicke GPU im Rechner hat, kann trotzdem mitmischen – der Streaming-Dienst bekommt dieselbe zeitgleiche Freischaltung wie der PC.
Die Release-Zeiten selbst folgen einem klaren Schema: Konsolen bekommen den gestaffelten Mitternachts-Start, der PC einen globalen Fixtermin.
Für deutsche Spieler bedeutet das: Auf der PS5 und Xbox Series X/S geht es am 9. Juli um Punkt Mitternacht los. Am PC müsst ihr euch bis 16 Uhr gedulden. Dafür starten alle PC-Spieler weltweit im selben Moment – das verhindert Spoiler und hält die Community zusammen.
Gold, neue Engine, alte Tugenden – was tatsächlich an Bord ist
Black Flag Resynced ist mehr als ein hochgezüchtetes Original mit schärferen Texturen. Das Remake wurde komplett auf der aktuellen Version der Anvil Engine neu aufgebaut – inklusive Raytracing-Pflicht, Mikropolygon-Rendering und einem dynamischen Wettersystem, das Ubisoft aus Assassin’s Creed Shadows übernommen hat. Wer wissen will, was technisch unter der Haube steckt, findet in unserem PS5 Pro Check alle Details.
Spannender als die Technik ist allerdings die Design-Philosophie. Anders als die jüngeren Serienteile verzichtet Black Flag Resynced komplett auf Skilltrees und RPG-Mechaniken.
Kein Grinden, keine Dialogoptionen, keine Zahlen über Gegnerköpfen – stattdessen zählt, wie gut du parierst, positionierst und dein Arsenal im richtigen Moment einsetzt. Unser Bericht zum Kampfsystem zeigt, warum das ein bewusster Rückschritt in die richtige Richtung ist.
Die Modern-Day-Sequenzen des Originals wurden komplett gestrichen. Wer die Rahmenhandlung um Abstergo von 2013 noch im Kopf hat, wird sie im Remake nicht wiederfinden. Stattdessen konzentriert sich alles auf Edward Kenway und das Goldene Zeitalter der Piraterie – neue Blackbeard-Missionen, ein Endgame-Kapitel und zehn frische Shanties inklusive.
Eine Woche, ein Download, dann legt die Jackdaw ab
Der Countdown läuft. Der Goldstatus ist erreicht, der Preload startet, die Wunschlisten auf Steam sind voll. Für Ubisoft ist Black Flag Resynced ein wichtiger Test – nach den Enttäuschungen der letzten Jahre muss das Remake zeigen, dass der Publisher noch liefern kann.
Dass dafür 15 Studios gleichzeitig an einem Projekt gearbeitet haben, zeigt den internen Druck. Und dass das Spiel trotzdem pünktlich kommt, spricht für die Arbeit von Ubisoft Singapore, die das Projekt federführend verantworten.
Jetzt zählt nur noch der Download-Balken. Am 9. Juli legt die Jackdaw ab – und wer schon vorinstalliert hat, ist pünktlich an Bord.


