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Games

Die 6 besten V Rising Server Hosts für private und gemoddete Welten (2026)

Redaktion
von Redaktion
07.10.26
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Lesezeit: 11 Min.
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Öffentliche Server sind voll mit fremden Regeln, Wipes und Raid-Zeiten, die dir nicht passen. Mit einem eigenen Server gehört Vardoran dir und deiner Gruppe. Wir haben sechs V Rising Server Hosts verglichen: Preise, Slots, Mod-Support und Standorte.

Du baust eine Burg über Wochen auf, die Diener sind verteilt, das Blutlager ist voll. Dann wirft ein Wipe auf einem öffentlichen Server alles über den Haufen, oder der Freund, der den Coop-Host gespielt hat, schaltet seinen PC ab. Ein gemieteter Server läuft rund um die Uhr, du bestimmst die Regeln, und mit Mods machst du aus dem Vampir-Survival etwas ganz Eigenes. Welcher Host dafür am besten passt, zeigen wir dir hier.

Worauf es bei einem V Rising Server wirklich ankommt

V Rising verzeiht wenig. Skillshots, Ausweichrollen und Bosskämpfe gegen V-Blood-Träger hängen an einer stabilen Verbindung, und ein Ruckler im falschen Moment kostet dich schnell den Sieg. Wenn du die Vampir-Fantasie von V Rising auf Steam wirklich ausreizen willst, sind beim Hoster vor allem diese Punkte entscheidend:

  • Standort: Ein Rechenzentrum in Frankfurt, Nürnberg oder Amsterdam sorgt für niedrigen Ping im DACH-Raum.
  • Slots statt Buzzwords: Laut GPORTAL empfehlen die Entwickler maximal 40 Slots pro Server. Für die meisten Freundesgruppen reichen 4 bis 10.
  • Dateizugriff: Ohne FTP oder Dateimanager kommst du nicht an die ServerGameSettings.json und kannst keine Mods installieren.
  • Plattform: Mods laufen nur auf der PC-Version (Steam). Wer auf der PS5 spielt, braucht einen Host mit eigenem PS5-Angebot.
  • Updates: Nach großen Patches wie Version 1.1 „Invaders of Oakveil“ sollte dein Server schnell nachziehen, sonst kommt niemand mehr rein.

Stunlock Studios pflegt für die PC- und die PS5-Version sogar getrennte Server-Anleitungen, was zeigt, wie unterschiedlich die beiden Welten technisch sind. Wer auf der Konsole spielt, sollte das bei der Wahl des Hosters von Anfang an im Blick haben.

AnbieterEinstiegspreisAbrechnungMod-SupportPS5-ServerTesten
Indifferent Broccoli5,99 $/Monat Nach SpielerzahlJa, voller DateizugriffNicht angegeben2 Tage gratis
xREALMca. 12,49 €/MonatSlotsDateizugriffJa–
Host Havoc12 $/Monat SlotsJa, BepInEx-ToolNein72 Std. Zufriedenheitsgarantie
GPORTALca. 6 $/3 TagePrepaid, SlotsNicht explizit beworbenEigene PC-SeiteKurze Laufzeit buchbar
4Netplayers11,98 €/Monat Slots, ab 1 MonatFTP-ZugriffNicht angegeben14 Tage Widerruf
Host-Unlimited7,99 €PrepaidFTP-ZugriffNicht angegeben–

Preise laut Anbieter-Websites, Stand September 2026. Je nach Währung und Standort können sie abweichen.

1. Indifferent Broccoli

Der erste Anbieter hebt sich vor allem beim Preismodell ab. Indifferent Broccoli rechnet nach Spielerzahl statt nach RAM ab. Der Arbeitsspeicher ist in jedem Tarif unbegrenzt, und die Hosts laufen laut Anbieter mit mindestens 128 GB RAM. Ein Solo-Server startet bei 5,99 US-Dollar im Monat, vier Spieler kosten 9,99 Dollar, das große Paket für 40 Spieler 29,99 Dollar.

Für Mod-Fans ist der volle Dateizugriff entscheidend. Das Grundgerüst der meisten Server-Mods ist BepInEx, und das lässt sich nur installieren, wenn du direkt an die Serverdateien kommst. Beim V Rising Server Hosting von Indifferent Broccoli bekommst du diesen Zugriff inklusive Mod-Kompatibilität und kannst das Ganze zwei Tage kostenlos und ohne Kreditkarte testen. Für eine Gruppe, die erst ausprobieren will, ob der Vampir-Hype länger als ein Wochenende hält, ist das ideal.

  • Setup: Server laut Anbieter in unter 60 Sekunden online
  • Support: Menschlicher Support rund um die Uhr über Discord, dazu ein Discord-Bot zum Neustarten und für Statusabfragen
  • Europa: Rechenzentren in Frankfurt, Roubaix und Amsterdam
  • Extras: Subuser, Kostenaufteilung in der Gruppe, 7 Tage Rückerstattung

Ideal für: Kleine Freundesgruppen und Einsteiger, die ohne Server-Kenntnisse schnell starten wollen, aber Mods nicht ausschließen möchten.

2. xREALM

xREALM tritt als offizieller Hosting-Partner von Stunlock Studios auf. Laut Anbieter sind alle Serverkonfigurationen mit den Entwicklern abgestimmt, und neue Patches kommen über eine direkte Deployment-Pipeline sofort auf die Server („Zero-Day-Patching“). Wer schon einmal nach einem Update stundenlang nicht auf seinen Server kam, weiß, was das wert ist.

Die Pakete sind in 10, 20 und 30 Slots gestaffelt, der Einstieg liegt bei rund 12,49 Euro im Monat. Mit 19 Standorten weltweit, darunter Frankfurt, Falkenstein und Amsterdam, ist die Abdeckung in Europa hervorragend. Neben PC-Servern bietet xREALM auch Server für die PS5-Version an.

Ideal für: Gruppen, die nach jedem Patch sofort weiterspielen wollen, und PS5-Spieler.

3. Host Havoc

Host Havoc betreibt eigene Hardware mit Xeon- und Ryzen-CPUs und setzt auf das bewährte TCAdmin-v2-Panel. Für gemoddete Welten ist der Anbieter besonders interessant: Über ein eigenes Mod-Tool installierst du BepInEx und lädst die .dll-Dateien der Mods in den Plugins-Ordner. Wie das Schritt für Schritt funktioniert, zeigt die Anleitung zur Mod-Installation auf V Rising Servern im Wiki des Anbieters. Die Anleitung erklärt auch die Einrichtung.

Preislich geht es bei 12 US-Dollar im Monat für 10 Slots los, skalierbar bis 100. In Europa stehen Frankfurt, Nürnberg, London und Amsterdam zur Auswahl. Offsite-Backups, Log-Viewer und eine durchschnittliche Ticket-Antwortzeit von unter zehn Minuten runden das Paket ab. Wichtig: Die Server sind nur mit der PC-Version kompatibel.

Ideal für: Admins, die tief in Konfigurationsdateien und Mod-Stacks einsteigen wollen.

4. GPORTAL

GPORTAL gehört zu den bekanntesten Namen im deutschen Gameserver-Markt. Der herausragende Vorteil ist das Prepaid-Modell mit Gamecloud: Du bist an keinen Vertrag gebunden und kannst deine Slots jederzeit für ein anderes Spiel nutzen. Hast du gerade keine Lust auf V Rising, wechselst du zu Valheim oder Enshrouded und kehrst später zurück.

Ein Server mit 10 Slots kostet rund 15,59 US-Dollar für 30 Tage, 40 Slots liegen bei etwa 36 Dollar. Wer nur ein Wochenende testen will, bucht schon ab rund 6 Dollar für drei Tage. Dazu kommen 50 GB Backup-Speicher, NVMe-Hardware und ein Server, der laut Anbieter in unter drei Minuten online ist. Support steht Tag und Nacht über ein Ticketsystem bereit.

Ideal für: Spieler, die zwischen mehreren Survival-Games wechseln und keine Lust auf Abo-Fallen haben.

5. 4Netplayers

4Netplayers gehört zur 4Players GmbH und hostet seit über 20 Jahren Game- und Voiceserver. Der V Rising Server mit 10 Slots kostet regulär 11,98 Euro im Monat, 16 Slots liegen bei 16,19 Euro. Neukunden bekommen den ersten Monat aktuell zum halben Preis. Die Mindestlaufzeit beträgt einen Monat.

Stark ist die Komplettausstattung: automatische Backups und Updates, voller FTP- und Datenbankzugriff, ein Taskplaner für automatische Neustarts und ein kostenloser Spielwechsel über das Webinterface. Wer lieber mit einem Menschen spricht als ein Ticket zu schreiben, erreicht den Support per E-Mail, Chat oder Telefon. Dazu kommen 14 Standorte weltweit.

Ideal für: Deutschsprachige Gruppen, die Wert auf Support in ihrer Sprache und ein ausgereiftes Webinterface legen.

6. Host-Unlimited

Host-Unlimited.de verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie GPORTAL: Prepaid ohne Abo, keine Kündigung nötig. Der Einstieg liegt bei 7,99 Euro, die Server stehen in europäischen Rechenzentren. Für die Verwaltung gibt es einen Dateieditor im Kundenbereich, WebFTP und klassisches FTP, über das du auch eigene Spielstände hochladen kannst.

Spannend für Community-Server sind die Extras: Subuser mit Admin-Rechten für Freunde, geplante Aufgaben für Updates und Neustarts, kostenlose MySQL-Datenbanken für Plugins und sogar ein Spendenlink, über den Mitspieler die Serverkosten mittragen können.

Ideal für: Kleine Community-Server, die sich die Kosten teilen wollen und Wert auf anonyme Prepaid-Bezahlung legen.

Private Runde oder Mod-Server: Welcher Host passt zu dir?

Die Wahl hängt weniger vom „besten“ Anbieter ab als davon, was deine Gruppe vorhat.

Das private Duo oder Quartett: Bei zwei bis vier Spielern zahlst du bei den meisten Hostern für Slots, die du nie nutzt. Ein Modell, das nach tatsächlicher Spielerzahl abrechnet, ist hier am günstigsten. Stell unbedingt ein Passwort ein, dann bleibt eure Welt privat.

Die gemoddete Welt: Mods wie KindredCommands für erweiterte Admin-Befehle, BloodyBoss für skalierende Weltbosse oder VRates für angepasste Sammelraten laufen serverseitig. Du brauchst also vollen Dateizugriff und die PC-Version. Mach vor jeder Mod-Installation ein Backup, denn nach Patches brechen Mods gerne, bis die Entwickler nachziehen.

Der Clan- oder PvP-Server: Ab 20 Spielern werden Standort, DDoS-Schutz und schnelle Updates an Bedeutung im Vergleich zum Preis gewinnen. Hier lohnt sich ein Blick auf Anbieter mit direkter Entwickler-Anbindung oder vielen europäischen Standorten.

Die PS5-Gruppe: Die Konsolenversion braucht eigene Server, und Mods fallen komplett weg. Prüfe vor der Buchung, ob dein Host die PS5-Version ausdrücklich unterstützt.

Selbst hosten statt mieten?

Technisch kannst du einen V Rising Dedicated Server auch auf deinem eigenen Rechner betreiben. Du installierst ihn über Steam oder SteamCMD, gibst die Ports 9876 und 9877 im Router frei und passt die Einstellungen in der ServerHostSettings.json und der ServerGameSettings.json an. Stunlock empfiehlt dafür mindestens einen Vierkern-Prozessor und 6 GB RAM, gemoddete Server brauchen mehr.

Der Haken: Dein PC muss rund um die Uhr laufen, sonst ist die Welt offline, wenn deine Freunde spielen wollen. Dazu kommen Stromkosten, Updates, die du selbst einspielen musst, und keinerlei Schutz gegen DDoS-Angriffe. Wer gerne an Befehlen und Konsolen herumbastelt, kennt das aus anderen Survival-Spielen: Auch bei Valheim hat das Team gerade gezeigt, wie viel ein neuer Konsolenbefehl für gesperrte Erfolge im Alltag eines Admins ändern kann. Für die meisten Gruppen ist ein gemieteter Server trotzdem die entspanntere Lösung.

Und wer nach dem Vampir-Survival noch Lust auf eine Blutsauger-Geschichte ohne Serververwaltung hat, findet in The Blood of Dawnwalker ein düsteres Karpaten-Epos für Einzelspieler. Auch die Hardware muss für den Dauerbetrieb ausgelegt sein.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein eigener V Rising Server?

Günstige Tarife starten bei etwa 6 Euro beziehungsweise 6 US-Dollar im Monat für kleine Gruppen. Server mit 10 Slots liegen meist zwischen 12 und 16 Euro monatlich. Erhebliche Community-Server mit 40 Slots kosten rund 30 bis 36 Dollar im Monat.

Wie viele Slots brauche ich für V Rising?

Für eine Freundesgruppe reichen 4 bis 10 Slots völlig aus. Die Entwickler empfehlen maximal 40 Slots pro Server. Mehr Spieler bringen die Spielwelt schnell an ihre Grenzen.

Kann ich auf einem gemieteten V Rising Server Mods installieren?

Ja, sofern du Zugriff auf die Serverdateien hast und die PC-Version spielst. Die Grundlage ist fast immer BepInEx, darauf setzen die einzelnen Mods auf. Einige Hoster bieten dafür eigene Installationstools an.

Funktionieren Mods auch auf PS5-Servern?

Nein. Mods sind auf die PC-Version über Steam beschränkt. PS5-Server laufen immer mit dem Vanilla-Spiel, du kannst aber die normalen Spieleinstellungen anpassen.

Wie mache ich meinen V Rising Server privat?

Setze in den Servereinstellungen ein Passwort und deaktiviere die Listung im öffentlichen Serverbrowser. Dann können nur Spieler beitreten, denen du die Zugangsdaten gibst. Bei den meisten Hostern geht das direkt im Webinterface.

Kann ich meinen Einzelspieler-Spielstand auf einen Server übertragen?

Ja. Du lädst den Speicherordner per FTP oder Dateimanager auf den Server hoch und stellst ihn in der Konfiguration als aktiven Spielstand ein. Die meisten Hoster haben dafür eine eigene Anleitung im Wiki.

Welcher Serverstandort ist für Deutschland am besten?

Frankfurt ist für Spieler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz meist die beste Wahl. Nürnberg, Falkenstein und Amsterdam liefern ebenfalls niedrige Pings. Spielen Freunde aus anderen Regionen mit, wähle den Standort in der Mitte der Gruppe.

Wie werde ich Admin auf meinem V Rising Server?

Trage deine Steam64-ID in die Datei adminlist.txt auf dem Server ein und starte ihn neu. Im Spiel aktivierst du die Rechte anschließend über die Konsole. Danach kannst du Spieler verwalten und Admin-Befehle nutzen.

Brauche ich einen eigenen Server für Koop in V Rising?

Nicht zwingend, denn V Rising bietet auch private Spiele über den Client. Dann ist die Welt aber nur online, solange der Host spielt. Ein Dedicated Server arbeitet unermüdlich, sodass jeder spielen kann, wann er will.

Kann ich den Server vor dem Kauf testen?

Das hängt vom Anbieter ab. Manche bieten kostenlose Testphasen ohne Kreditkarte, andere Zufriedenheitsgarantien, Widerrufsfristen oder sehr kurze Prepaid-Laufzeiten ab drei Tagen. So findest du ohne erhebliches Risiko heraus, ob Ping und Panel zu deiner Gruppe passen.

Die Nacht gehört dir

Einen perfekten V Rising Host für alle gibt es nicht. Kleine Gruppen profitieren von fairer Abrechnung nach Spielerzahl und kostenlosen Tests, Mod-Bastler brauchen vollen Dateizugriff, und PS5-Spieler müssen gezielt nach Konsolen-Support suchen. Klar ist aber: Mit einem eigenen Server bestimmst du, wann gewipet wird, wer mitspielt und wie hart Vardoran sein darf. Die Burg wartet.

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