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EA startet Entlassungswelle: Warum der Publisher trotz Erfolg in die Krise rutscht

Electronic Arts hat mit der Informierung betroffener Mitarbeiter über Entlassungen begonnen. Die erste Runde soll klein ausfallen, doch Insider warnen, dass dies nur der Anfang einer branchenweiten Krise ist – ausgelöst durch Übernahmeschulden und Restrukturierungen.

Alexander Liebe
von Alexander Liebe
20.06.26
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Lesezeit: 3 Min.
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EA hat damit begonnen, Mitarbeiter über Entlassungen zu informieren – und das, obwohl der Publisher gerade erst mit Battlefield 6 einen Rekordstart hingelegt hat. Die erste Runde soll zwar relativ klein ausfallen, doch Insider wie Destin Legarie betonen: Das ist wirklich erst der Anfang. Die Kürzungen betreffen mehrere Abteilungen des Unternehmens und sind Teil einer branchenweiten Entlassungswelle, die im Juli 2026 ihren Höhepunkt erreichen könnte.

Das steckt im Artikel
  • EA startet Entlassungswelle: Die erste Runde ist nur der Anfang
  • Warum EA trotz Rekordverkäufen entlässt: Die Übernahmeschulden
  • Branchenweite Krise: Microsoft, Sony und EA vor dem Blutbad

EA startet Entlassungswelle: Die erste Runde ist nur der Anfang

Laut zuverlässigen Quellen haben die ersten Entlassungen bei Electronic Arts bereits begonnen. Die betroffenen Mitarbeiter werden aktuell darüber informiert, dass sie gehen müssen. Die erste Runde soll zwar relativ klein ausfallen, doch Experten wie der Branchenanalyst Sylvain Trinel warnen: „Das ist wirklich erst der Anfang“ – und die Kürzungen werden mehrere Abteilungen des Unternehmens treffen. Auch Playfront bestätigt, dass die Maßnahmen bereits laufen.

Dass EA trotz des Erfolgs von Battlefield 6 – immerhin 7 Millionen verkaufte Kopien in den ersten drei Tagen – nun Mitarbeiter feuert, zeigt: Hier geht es nicht um Leistung, sondern um Strukturkosten. Die Battlefield 6 Rekordverkäufe beweisen, dass der Shooter der meistverkaufte Titel 2025 war – und trotzdem wurden im März 2026 über 300 Jobs in der Battlefield-Division gestrichen.

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Warum EA trotz Rekordverkäufen entlässt: Die Übernahmeschulden

Der Hintergrund für die aktuellen Kürzungen liegt in der geplanten Übernahme durch ein Investorenkonsortium (Saudi Arabias Public Investment Fund, Affinity Partners, Silver Lake Partners). Der Deal im Wert von 55 Milliarden Dollar soll EA zwar schlanker machen – doch die Schuldenlast zwingt den Publisher zu radikalen Maßnahmen. EA Layoffs 2023–2026 dokumentiert, dass seit 2023 fast 1.900 Jobs gestrichen wurden. Allein 2026 waren es 300+ Entlassungen in mehreren Studios, darunter DICE, Criterion, Ripple Effect und Motive (EA Layoffs 2026).

Die Ironie: Während EA bei Battlefield 6 und Star Wars Jedi: Survivor Rekordumsätze einfährt, leiden Studios wie BioWare und Respawn unter den Kürzungen. Bei BioWare haben 7 ehemalige Mitarbeiter gerade Klage eingereicht – sie werfen dem Studio vor, sie ohne angemessene Abfindung entlassen zu haben. Bei Respawn gab es seit 2023 300 Entlassungen, einen Director-Abgang und zwei gecancelte Projekte – die Stimmung ist am Allzeittief.

Branchenweite Krise: Microsoft, Sony und EA vor dem Blutbad

EA ist nicht allein: Die gesamte Spieleindustrie steht vor einem „massiven Blutbad“, wie der französische Journalist Sylvain Trinel warnt. Ab Juli 2026 werden Microsoft (Xbox), Sony und EA voraussichtlich Studios schließen und Tausende Entwickler entlassen.

Dass ausgerechnet EA – ein Publisher, der mit Battlefield 6 gerade erst bewiesen hat, dass seine Franchises noch Rekordumsätze generieren können – nun Mitarbeiter feuert, unterstreicht die Absurdität der Lage. Die Frage ist nicht, ob weitere Entlassungen kommen, sondern wann und wie tief die Schnitte ausfallen werden.

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vonAlexander Liebe
Seitdem ich zum ersten Mal einen Controller in der Hand hielt wusste ich, dass dies eine Freundschaft fürs Leben wird. Bis heute ist der digitale Sport für mich fixer Bestandteil meiner Freizeit. Mit AustriaGaming ist er sogar zum Teil zur Berufung geworden. Favorisierte Spiele sind für mich aus dem Genre Horror, SciFi und RPG mit viel geschichtlichem Tiefgang. Gerade innovative und alternative Games ziehen mich öfters in den Bann.
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