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Highguard: Screen
Games

Highguard: Game Awards Finale war keine Entwickler Entscheidung – sagt Insider

Forbes-Journalist Paul Tassi enthüllte, dass Wildlight Entertainment für den Game Awards 2025 Finale-Slot von Highguard nicht bezahlt hat, sondern die Show das Spiel dort platzierte, möglicherweise auf persönlichen Wunsch von Geoff Keighley, während das Studio seit der Ankündigung im Dezember trotz Release am 26. Januar keinerlei Marketing-Material oder Updates veröffentlicht hat, was die "Dead on Arrival"-Spekulationen verstärkt.

Mischa Schumacher
von Mischa Schumacher
19.01.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Die Gaming-Community ist noch immer perplex über die bizarre Entscheidung der Game Awards 2025, ausgerechnet Highguard als großes Finale zu präsentieren. Der Free-to-Play-PvP-Raid-Shooter von Wildlight Entertainment hinterließ ein kollektives Schulterzucken, als er im Dezember den Abschluss einer der prestigeträchtigsten Gaming-Shows bildete. Nun bringt Forbes-Journalist Paul Tassi Licht ins Dunkel: Das Studio hat für diesen begehrten Slot offenbar keinen einzigen Cent bezahlt. Die Platzierung sei schlichtweg eine Entscheidung der Show selbst gewesen – möglicherweise, weil Host und Produzent Geoff Keighley persönlich von dem Titel angetan ist. Doch die Reaktion der Community war verheerend: Seit der Ankündigung herrscht Funkstille um Highguard, kein neues Gameplay, keine globalen Release-Zeiten, nichts. Der 26. Januar rückt näher, und die DOA-Rufe („Dead on Arrival“) werden lauter.

Das steckt im Artikel
  • Das verfluchte Finale der Game Awards
  • Geoff Keighleys persönlicher Favorit?
  • Radio Silence seit der Ankündigung
  • Keine Publisher-Unterstützung als Hindernis?

Das verfluchte Finale der Game Awards

Die finale Enthüllung bei den Game Awards ist traditionell der Moment, auf den alle warten – ein Slot, der normalerweise für die bombastischsten Ankündigungen reserviert ist. Doch in den letzten Jahren scheint dieser Platz verflucht: 2024 polarisierte Intergalactic: The Heretic Prophet von Naughty Dog massiv, 2025 folgte Highguard, das mit seiner generischen Optik und fehlenden USPs kaum Begeisterung weckte. Viele Zuschauer hatten auf Half-Life 3, GTA 6-Neuigkeiten oder zumindest etwas Spektakuläres gehofft. Stattdessen gab es einen Trailer für einen Free-to-Play-Shooter, der aussieht wie eine Kreuzung aus Destiny und The Division, ohne erkennbaren Twist.

Paul Tassi, der für Forbes über die Gaming-Industrie berichtet, griff die Spekulationen auf: „Highguard hat für diesen Game Awards Finale-Slot tatsächlich nicht bezahlt. Es war einfach die Show, die es dort platziert hat.“ Diese Aussage wirft Fragen auf. Normalerweise sind solche Premium-Slots heiß umkämpft und oft mit Marketing-Budgets in Millionenhöhe verbunden. Dass ein relativ unbekanntes Studio mit seinem Debüt-Titel diese Position geschenkt bekommt, ist höchst ungewöhnlich.

Geoff Keighleys persönlicher Favorit?

Einige Beobachter spekulieren, dass Keighley persönlich von Highguard begeistert ist und es ins Rampenlicht rücken wollte. Das wäre nicht das erste Mal, dass der langjährige Show-Host seine persönlichen Präferenzen einfließen lässt. Doch während solche kuratorischen Entscheidungen in kleinerem Rahmen funktionieren mögen, kann der Finale-Slot bei den Game Awards – mit Millionen von Live-Zuschauern – schnell zum Bumerang werden, wenn das Publikum nicht mitspielt. Und genau das ist passiert: Die Reaktionen waren weitgehend negativ, von gelangweiltem Desinteresse bis hin zu offener Frustration über eine „verschwendete“ Ankündigung.

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Radio Silence seit der Ankündigung

Was die Sache noch rätselhafter macht: Seit der großen Enthüllung im Dezember ist um Highguard ein beunruhigendes Schweigen eingekehrt. Wildlight Entertainment, ein Studio mit über 100 Mitarbeitern, das im Februar 2023 gegründet wurde, hat weder zusätzliches Gameplay-Material noch einen Überblicks-Trailer veröffentlicht. Keine detaillierten Features, keine globalen Release-Zeiten, keine Marketing-Kampagne – nichts. Für ein Spiel, das in weniger als einer Woche erscheinen soll, ist das alarmierend. Normalerweise würde man in der Vorwoche einen massiven Push erwarten, Previews in Fachmedien, Influencer-Events, Pre-Load-Informationen. Doch bislang: Stille.

Keine Publisher-Unterstützung als Hindernis?

Ein möglicher Grund für die verhaltene Kommunikation könnte das Fehlen eines großen Publishers sein. Wildlight agiert offenbar selbstständig, ohne die Rückendeckung eines EA, Activision oder Embracer. Das bedeutet limitierte Marketing-Ressourcen und weniger Netzwerk-Zugang. Möglicherweise hatte das Studio auch nicht mit der harschen Reaktion gerechnet, die zwar teilweise durch unrealistische Erwartungen an das Show-Finale geschürt wurde, aber dennoch real ist. Die „DOA“-Narrative hat sich bereits verfestigt, bevor das Spiel überhaupt live gegangen ist.

Für den 26. Januar ist Highguard weiterhin für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC angekündigt. Ob dieser Termin gehalten wird und wie das Spiel bei der tatsächlichen Veröffentlichung abschneidet, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Die Platzierung bei den Game Awards war kein Marketing-Coup, sondern könnte sich als vergiftetes Geschenk erweisen.

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vonMischa Schumacher
Seit Kindestagen bin ich ein riesen Nintendo-Fan und bin mit Spielen wie Super Mario und Pokemon aufgewachsen. Dann kam die erste Playstation, kurz darauf folgte der eigene PC und somit gab es für mich keinen Halt mehr und meine Leidenschaft für Videospiele wurde immer größer. So groß, dass ich mittlerweile 16 Konsolen im Wohnzimmer stehen hab. Ich kann mit Shooter nicht wirklich etwas anfangen, jedoch habe ich mit RPGs und JRPGs umso mehr Freude, Jump and Runs dürfen natürlich hier nicht fehlen. Mein Herz gilt Spielen mit einer bewegenden Story, da kann Grafik schon mal als Nebensache betrachtet werden.
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