Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
  • GTA 6
  • Project Helix
  • Crimson Desert
  • Directive 8020
  • 007 First Light
  • Fable
Login
PixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
Suche
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
    • Über uns
    • Redaktionelle Richtlinien
Hast du bereits einen Account? Sign In
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
Games

Hugo Martin kontert die Gerüchte: id Software sei nicht zerlegt worden – und Ex-Mitarbeiter widersprechen

Hugo Martin dementiert die Gerüchte um ein ausgeblutetes id Software – aber 136 von 185 Mitarbeitern wurden laut WARN-Dokumenten entlassen, und Ex-Mitarbeiter widersprechen öffentlich. Die Frage, ob id Software noch Spiele auf altem Niveau entwickeln kann, bleibt offen.

Doom: The Dark Ages - Screenshot
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.
Max Wollersberger
von Max Wollersberger
18.07.26
Keine Kommentare
Teilen
Lesezeit: 4 Min.
PixelCritics bei Google bevorzugen

Die WARN-Dokumente sagen 136. Hugo Martin sagt „so groß wie zu DOOM (2016)“. Die Ex-Mitarbeiter sagen „realitätsfern“. Drei Wahrheiten über denselben Vorgang – und irgendwo dazwischen liegt die Antwort auf die Frage, die die Doom-Community seit zwei Wochen umtreibt: Ist id Software nach den Xbox-Entlassungen noch handlungsfähig? Der Co-Studio-Director hat sich jetzt im Slayer’s Club Live-Stream geäußert. Seine Botschaft klingt beruhigend. Aber die Fakten widersprechen.

Das steckt im Artikel
  • Was Hugo Martin wirklich gesagt hat
  • Was die WARN-Dokumente zeigen – und was Ex-Mitarbeiter sagen
  • Die Frage, die bleibt: Kann id Software noch id Software sein?
YouTube Video

Was Hugo Martin wirklich gesagt hat

Co-Studio-Director Hugo Martin hat sich im Slayer’s Club Live-Stream direkt an die Community gewandt. Die Botschaft war eindeutig: Die Gerüchte über ein ausgeblutetes Studio seien übertrieben. „Es gab Berichte, dass wir in der Substanz getroffen und zerlegt worden seien und nur noch 50 Leute hätten – das stimmt nicht“, sagte Martin. „Wir sind so groß wie zu DOOM (2016), und id Tech lebt und ist gesund.“

Martin verwies darauf, dass id Tech-Ingenieure nicht nur am Hauptsitz in Texas sitzen, sondern auch in Frankfurt und bei MachineGames arbeiten. Die Engine-Entwicklung sei auf mehrere Standorte verteilt, und die Zusammenarbeit funktioniere. „Id Tech ist da, das Doom-Team ist hier, und wir freuen uns darauf, euch mehr von dem zu zeigen, woran wir arbeiten – sobald es angemessen und freigegeben ist.“

Das ist der optimistische Teil der Botschaft: Ein neues Doom-Spiel ist in Entwicklung. Die Engine stirbt nicht. Aber die große Frage, die Martin nicht beantwortet hat, ist die nach der institutionellen Erfahrung.

Was die WARN-Dokumente zeigen – und was Ex-Mitarbeiter sagen

Die offiziellen Zahlen sehen anders aus als Martins Dementi. Ein WARN-Filing in Texas listet 136 Entlassungen bei id Software auf – bei 185 Beschäftigten Ende 2025 sind das mehr als zwei Drittel der Belegschaft. GamesRadar hat Martins Aussagen mit diesen Dokumenten abgeglichen und bestätigt: Die Entlassungen waren tiefgreifend. Und sie haben nicht irgendwen getroffen.

Ein ehemaliger id-Mitarbeiter sagte gegenüber GamesRadar, die Behauptung, das Studio könne weiter Spiele machen, sei „die Realität bis zum Zerreißen dehnen“. Ein anderer Ex-Angestellter ergänzte, man könne „sich keinen Weg vorstellen, auf dem sie jemals wieder ein Spiel in id Tech machen würden“. Vor allem die Revelations-Erweiterung – die erst vor wenigen Tagen erschien – sei von einem Team entwickelt worden, das heute nicht mehr existiert. Viele der Leute, die am Revelations-DLC gearbeitet haben, seien laut Berichten entlassen worden. Der Launch von Revelations war damit gleichzeitig der Abschied von den Leuten, die es möglich gemacht haben.

Der entscheidende Punkt: Martin sagt nicht, dass niemand gegangen ist. Er sagt, dass das Team heute so groß sei wie zu DOOM (2016). Damals arbeiteten schätzungsweise 70 bis 80 Leute im Kern. Nach den Entlassungen hat id Software noch etwa 49 bis 95 Mitarbeiter – je nachdem, welcher Quelle man folgt. Selbst bei der optimistischsten Schätzung ist das im Kernbereich nahe an DOOM (2016). Aber die Zusammensetzung ist eine völlig andere: Wo damals ein eingespieltes Engine-Team saß, sind heute Programmierer verteilt auf drei Standorte. Das ist ein Unterschied, den man nicht in einer Zahl ausdrücken kann.

Die Frage, die bleibt: Kann id Software noch id Software sein?

Die Situation ist komplizierter, als es irgendeine einzelne Aussage suggeriert. Martin hat nicht gelogen – die Teamgröße könnte tatsächlich im DOOM (2016)-Bereich liegen. Aber er hat auch nicht die ganze Wahrheit gesagt: Die Verteilung der Kompetenzen, der Verlust von Spezialwissen und die Abhängigkeit von entfernten Teams sind Faktoren, die keine Zahl abbildet.

Dazu kommt der Kontext. Microsoft hat im Zuge der jüngsten Restrukturierung 3.200 Mitarbeiter auf der Abschussliste, fünf Studios abgestoßen oder geschlossen. Wolfenstein 3 ist zwar laut Windows Central in Entwicklung, aber das ändert nichts daran, dass id Software als das Herz der Ego-Shooter-Entwicklung bei Xbox schwer getroffen wurde. Der Xbox-Reset, den Asha Sharma eingeleitet hat, macht keine Ausnahmen – auch nicht für das Studio, das DOOM erfunden hat.

Was am Ende bleibt, ist eine Frage, die sich erst in Jahren beantworten lässt: Kann das nächste Doom-Spiel noch so gut sein wie The Dark Ages? Martin sagt Ja. Die Ex-Mitarbeiter sagen Nein. Die Fakten – 136 entlassene von 185 – liegen irgendwo dazwischen. Und während Microsoft beteuert, dass Doom, Quake und Wolfenstein weiterleben werden, fragt sich die Community, wer sie eigentlich entwickeln soll.

TAGGED:Doomid Software

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonMax Wollersberger
Folgen
Heavy Music, schnelle Bikes und Sport sowieso – da ich auch im Jahre des Herren 1986 geboren wurde und da auch der NES in Europa das Licht erblickte, war die Konsequenz des Zockens logisch. Da ich auch an verbaler Inkontinenz leide, sind PixelCritics sowie earshot.at perfekte Orte um mein Interesse am Journalismus auszuleben.
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

PixelCritics bei Google bevorzugen

Lesenswert

Hardware

12. Signature-Gehäuse von InWin enthüllt: Der Aeon ist ein Kunstwerk aus Stahl und Glas – mit E-ATX-Support

von Christian Schmidinger
05.07.26
Hardware

Nie wieder günstige Hardware? Lenovo stellt klar: Die RAMpocalypse ist kein Ausnahmezustand mehr

von Christian Schmidinger
30.06.26
Fallout: Wallpaper
Games

Bethesda bestätigt: Obsidian arbeitet an neuem Fallout – Fallout 5 geht in Vorproduktion

von Max Wollersberger
18.07.26
Assassin's Creed Shadows: Screenshot
Games

Assassin’s Creed Shadows: Vier neue Videos geben Einblick in die Macht der Anvil Engine

von Manuel Rössler
14.04.26
Eve Online: Revenant
Games

EVE Online schreibt Geschichte – buchstäblich: The Blood Tome vereint eine Community in Tinte und Blut

von Christian Schmidinger
03.03.26
Games

Marathon: Sony bläst zur Langzeit-Offensive – Warum der Extraction-Shooter trotz Millionen-Verlusten bleibt

von Max Wollersberger
08.05.26

Passend zum Thema

Doom: The Dark Ages - Screenshot
Games

DOOM: The Dark Ages – Fans stornieren Vorbestellungen in Scharen – leere Discs lösen Preservation-Albtraum aus

14.05.25
Doom: The Dark Ages - Screenshot
Games

Xbox-Entlassungen erwischen DOOM und ESO: id Software und ZeniMax Online müssen Personal abgeben

07.07.26
Doom: The Dark Ages - Screenshot
Games

DOOM: The Dark Ages – PS5 Pro strauchelt – Xbox Series X triumphiert im höllischen Leistungsvergleich!

12.05.25
Doom: The Dark Ages - Art
Games

DOOM: The Dark Ages – Bekannte PC-Probleme und Lösungen vor Launch enthüllt

14.05.25

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Google Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
  • Über uns
  • Redaktionelle Richtlinien
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren