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Xbox Series X/S: Neue Modelle
Hardware

RAM-Knappheit trifft Konsole: Steht der Xbox Series X/S der dritte Preisschock bevor?

Aufgrund massiver Aufkäufe von RAM-Komponenten durch OpenAI drohen bei der Xbox Series X/S erneute Preiserhöhungen oder Lieferengpässe, da Microsoft im Gegensatz zum gut vorbereiteten Konkurrenten Sony offenbar keine ausreichenden strategischen Reserven angelegt hat.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
24.11.25
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Lesezeit: 2 Min.
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Der Griff zum Controller entwickelt sich langsam aber sicher zu einem reinen Luxusvergnügen. Nachdem Microsoft bereits an der Preisschraube gedreht hat und amerikanische Gamer mittlerweile stolze 649,99 US-Dollar für das Flaggschiff auf den Tisch legen müssen, droht nun die nächste Hiobsbotschaft. Wer dachte, dass Zölle und schwindende Hardware-Margen die einzigen Übeltäter seien, hat die Rechnung ohne die künstliche Intelligenz gemacht. Ein unsichtbarer Kampf um Ressourcen ist entbrannt, und die Gaming-Sparte aus Redmond scheint dabei den Kürzeren zu ziehen.

Das steckt im Artikel
  • Wenn KI den Gamern den Speicher wegfrisst
  • Planlosigkeit in Redmond?
  • Sony als lachender Dritter

Wenn KI den Gamern den Speicher wegfrisst

Der Auslöser für diese potenzielle Misere klingt fast wie Science-Fiction, ist aber knallharte Wirtschaftsrealität. OpenAI, die treibende Kraft hinter ChatGPT, hat sich in gigantischen Deals mit den Fertigungsriesen Samsung und SK hynix rund 900.000 Wafer pro Monat gesichert. Diese massive Menge an DRAM-Komponenten fehlt nun schlichtweg an anderer Stelle. Es entsteht ein Vakuum auf dem Markt, das die Kosten für die verbleibenden Speichermodule in die Höhe treibt. Das Gesetz von Angebot und Nachfrage schlägt hier gnadenlos zu, und laut Insider-Berichten des YouTube-Kanals „Moore’s Law is Dead“ wurde Microsoft von dieser Entwicklung eiskalt erwischt.

YouTube Video

Planlosigkeit in Redmond?

Die Vorwürfe wiegen schwer: Offenbar hat der Tech-Gigant keine ausreichenden Vorkehrungen getroffen, um sich gegen diesen Engpass abzusichern. Vertriebsmitarbeiter warnen bereits intern vor den Konsequenzen, die „eher früher als später“ eintreten könnten. Solltest du also mit dem Gedanken spielen, dir eine Xbox Series X zuzulegen, könnte Zögern fatal sein. Nicht nur, dass ein weiterer Preisaufschlag im Raum steht – schlimmstenfalls könnten die Regale aufgrund versiegender Nachschublinien bald gähnende Leere aufweisen. Eine solche Entwicklung so kurz vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft wäre ein marketingtechnisches Desaster.

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Sony als lachender Dritter

Während in den Büros der Xbox-Sparte vermutlich Schweißperlen auf der Stirn stehen, lehnt man sich in Tokio entspannt zurück. Sony hat Berichten zufolge beeindruckende Weitsicht bewiesen. Der PlayStation-Hersteller deckte sich rechtzeitig mit Unmengen an RAM ein, als die Kurse noch am Boden lagen. Diese strategische Reserve an GDDR6-Speicher sorgt dafür, dass die Japaner zumindest kurz- bis mittelfristig immun gegen die Turbulenzen sind. Die aktuellen Black-Friday-Rabatte für die PS5 unterstreichen dieses Selbstbewusstsein eindrucksvoll. Ob Microsoft diesen Sturm unbeschadet übersteht oder ob uns im Dezember tatsächlich die nächste Preislawine überrollt, bleibt abzuwarten.

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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