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Games

Sean Murray räumt ein Ende für No Man’s Sky ein – und träumt von einer Rückkehr im Jahr 2036

Sean Murray räumt ein, dass die Updates für No Man's Sky irgendwann enden – ohne Datum. Davor kommt erstmal Cosmos, danach träumt er vom Quake-Moment: einem Comeback-Update in zehn Jahren.

No Man’s Sky: Wallpaper
Bildquelle: Hello Games
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Alexander Liebe
von Alexander Liebe
14.08.26
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Lesezeit: 4 Min.
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Sean Murray hat eingeräumt, dass No Man’s Sky irgendwann keine neuen Inhalte mehr bekommt – nur weiß niemand, wann. Zehn Jahre nach dem Launch, mit über 40 Gratis-Updates und einer Community, die beim Voyagers-Update laut Hello Games so viele Spieler zurückholte wie nie seit dem Start, ist das die ehrlichste Ansage, die ein Live-Service-Studio seit Jahren gemacht hat. Denn Murray plant das Ende nicht als Schlussstrich, sondern als Pause – sein Vorbild ist Quake, ein 30 Jahre altes Spiel, das gerade 19 neue Level geschenkt bekam.

Das steckt im Artikel
  • No Man’s Sky endet irgendwann – nur kennt niemand das Datum
  • Quake hat Murray gezeigt, warum 30 Jahre alte Spiele neue Level verdienen
  • Vom Wegwerf-Gaming zur Kultur: Murrays stille Abrechnung mit der Industrie
  • Cosmos kommt zuerst – Light No Fire bleibt die eigentliche Unbekannte
  • Was das Ende für eure Spielstände bedeutet
  • Warum das Ende von No Man’s Sky kein Grund zur Sorge ist

No Man’s Sky endet irgendwann – nur kennt niemand das Datum

Im GamesRadar-Interview sagte Murray, es gebe „wahrscheinlich ein Enddatum“ für neue Inhalte. Vor fünf Jahren hätte er gedacht, man sei längst darüber hinaus. Ein konkretes Ende nannte er nicht – als Nächstes kommt erstmal das Cosmos-Update.

Diese Ehrlichkeit ist neu in einer Branche, in der Studios den Tod ihrer Spiele als PR-Feuerwerk inszenieren. Murray sagt nicht „wir lieben euch für immer“, sondern: Irgendwann ist Schluss, ich weiß nur nicht wann. Genau das macht das Weitermachen glaubwürdig – wer ein Ende benennt, meint das Davor ernst.

Quake hat Murray gezeigt, warum 30 Jahre alte Spiele neue Level verdienen

Sein Vorbild ist Quake: MachineGames veröffentlichte Anfang August 2026 mit Dawn of the Machine 19 neue Level für Quake – kostenlos, für ein Spiel von 1996. Genau das will Murray auch für No Man’s Sky: Updates, die Freude machen, statt Fahrplan. Die schönste Stelle des Interviews ist sein Kollege, der fragt: „Wer macht das überhaupt? Wen interessiert das? Ist da noch jemand?“ – und andeutet, wie traurig es wäre, wenn 30 Jahre lang jemand an Quake gearbeitet hätte.

Murray findet genau das cool: „Ich sehe eine echte Freude darin, neue Level für Quake zu machen.“ Nostalgie ist für ihn kein Marketingwert, sondern ein Gefühl – und die Industrie hat verlernt, darauf zu setzen. Unser eigener Blick auf Dawn of the Machine zeigt, warum diese Gratis-Kultur funktioniert.

Vom Wegwerf-Gaming zur Kultur: Murrays stille Abrechnung mit der Industrie

Murray kritisiert den Takt der Branche: „Wir sind gerade in einem Mindset, in dem Spiele sehr konsumierbar sind. Weiter zum nächsten.“ Sein Gegenentwurf: alte Spiele am Leben halten, wie ConcernedApe es mit Stardew Valley seit zwölf Jahren tut, während parallel Haunted Chocolatier entsteht – dieselbe Parallele zog GamesRadar selbst.

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Die Konsequenz: „Ende“-Ansagen sind anderswo meist Vorboten von Server-Abschaltungen und Lizenz-Kollaps; die EU-Bürgerinitiative Stop Killing Games entstand aus genau dieser Angst. Bei No Man’s Sky greift sie nicht – wer allein spielt, braucht keine Server.

Cosmos kommt zuerst – Light No Fire bleibt die eigentliche Unbekannte

Das nächste große Update ist Cosmos, angekündigt zum Jubiläum: Hello Games verspricht „große Dinge“, Details folgen. Wir haben zehnten Geburtstag von No Man’s Sky bereits eingeordnet. Die eigentliche Unbekannte ist Light No Fire: Murray sagt, er könnte „für immer“ weiterarbeiten, solange Leute spielen – aber das Fantasy-Spiel wächst parallel, und die Funkstille zu Light No Fire ist hausgemacht. Ob der NMS-Takt nach dem Light No Fire Start hält, hat er nicht beantwortet. Bis dahin profitiert das Fantasy-Projekt von jeder Update-Runde.

Was das Ende für eure Spielstände bedeutet

Erstmal nichts. No Man’s Sky ist kein Live-Service Spiel im engen Sinn: Wer allein spielt, zieht offline durch die Galaxie. Ein Update-Stopp würde das Universum nicht löschen – nur Expeditionen und Community-Features hingen an Hello-Games-Servern. Eure Saves, Basen und Schiffe bleiben, sobald sie einmal auf eurem Gerät liegen. Das eigentliche Risiko wäre ein Server-Aus, kein Update-Stopp – und dafür gibt es keinen Anlass.

Warum das Ende von No Man’s Sky kein Grund zur Sorge ist

Weil Hello Games liefert: zehn Jahre, über 40 Major-Updates, alle kostenlos, zuletzt 2026 mit Xeno Arena, The Swarm und dem Breach-Update im Halbjahrestakt. Und weil Murray eine Vision hat, die über das Ende hinausreicht: „Ich könnte mir vorstellen, dass wir irgendwann aufhören – und zehn Jahre später sage ich: Machen wir ein Update für No Man’s Sky.“

Am 12. August 2016 standen 212.613 Spieler gleichzeitig im Spiel – ein Steam-Allzeitrekord, der bis heute hält; aktuell sind es rund 8.000 Treue. Wenn das Ende kommt, dann leise, ohne Datenverlust. Und wer weiß: 2036, zum 20. Jubiläum, könnte Murray der Branche den Quake-Moment vorführen, den er selbst so bewundert.

TAGGED:No Man's Sky

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vonAlexander Liebe
Seitdem ich zum ersten Mal einen Controller in der Hand hielt wusste ich, dass dies eine Freundschaft fürs Leben wird. Bis heute ist der digitale Sport für mich fixer Bestandteil meiner Freizeit. Mit AustriaGaming ist er sogar zum Teil zur Berufung geworden. Favorisierte Spiele sind für mich aus dem Genre Horror, SciFi und RPG mit viel geschichtlichem Tiefgang. Gerade innovative und alternative Games ziehen mich öfters in den Bann.
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META
Plattformen
PCPlaystationXboxSwitchMac

No Man’s Sky

Release Datum: 12. August 2016
Genre: Action, Adventure
Entwickler: Hello Games
Publisher: Hello Games
Spielmodi: Einzelspieler, Online: PvP / Koop
Spielzeit: 100+ Stunden
Plattformen
PCPlaystationXboxSwitchMac
PEGI 12
violence
Bei No Man’s Sky ist jeder Stern das Licht einer entfernten Sonne, die von Planeten voller Leben umkreist wird – und du kannst zu jedem davon reisen! Fliege direkt aus dem Weltall auf Planetenoberflächen, ohne Ladebildschirm und ohne Einschränkungen. In diesem grenzenlosen, in Echtzeit generierten Universum entdeckst du Orte und Kreaturen, die noch kein anderer Spieler zuvor gesehen hat – und vielleicht auch nie wieder sehen wird.
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