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Games

The Mound: Omen of Cthulhu – Trailer zeigt Koop-Horror-Gameplay und Release Datum

The Mound: Omen of Cthulhu ist ein rein kooperativer Koop-Horror für bis zu vier Spieler, inspiriert von H.P. Lovecraft und angesiedelt in der Zeit der Konquistadoren. Das Spiel erscheint am 15. Juli 2026 für PS5, Xbox Series X/S und PC.

René Nikel
von René Nikel
11.03.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Stell dir vor, du betrittst einen Dschungel zur Zeit der Konquistadoren – mit dem Auftrag, Reichtümer zu plündern und eine vermisste Person zu finden. Was zunächst wie ein gewöhnliches Abenteuerszenario klingt, entpuppt sich in The Mound: Omen of Cthulhu als etwas weit Beunruhigenderes. NACON und das chilenische Studio ACE Team haben einen neuen Trailer veröffentlicht, der zeigt, was dieses Koop-Erlebnis so unverwechselbar macht – und warum ihr es lieber nicht alleine erleben solltet.

Das steckt im Artikel
  • Lovecrafts Albtraum als Koop-Erlebnis
  • Schätze sammeln, Wahnsinn widerstehen
  • Zeitdruck als unsichtbarer Feind
  • Erscheinungsdatum und Plattformen

Lovecrafts Albtraum als Koop-Erlebnis

The Mound: Omen of Cthulhu schöpft seine Inspiration aus H.P. Lovecrafts kosmischem Horrorwerk und versetzt bis zu vier Spieler in die Epoche der Konquistadoren. Gemeinsam brecht ihr von eurer Galeone auf, folgt den Befehlen von El Capitán und wagt euch in einen Dschungel, der auf den ersten Blick vielversprechend, auf den zweiten Blick aber schlicht unheimlich wirkt. Das Spieldesign setzt dabei vollständig auf kooperatives Vorgehen – wer auf Solo-Abenteuer hofft, ist hier schlicht fehl am Platz. Zwei bis vier Teilnehmer bilden eine Expedition, wählen einen Auftrag und stürzen sich in eine Welt, die nach außen hin unberührt und geheimnisvoll wirkt, im Inneren aber von Wesen durchdrungen ist, deren bloße Existenz den Verstand erschüttert.

Schätze sammeln, Wahnsinn widerstehen

Der Ablauf jeder Expedition folgt einer klaren, aber zunehmend bedrohlichen Logik: Schätze einsammeln, neue Gebiete erkunden, die vermisste Person aufspüren – und möglichst heil zurückkehren. Klingt überschaubar, ist es aber nicht. Das Inventar ist bewusst knapp gehalten, die verfügbaren Waffen eher rudimentär, und das Spieldesign belohnt Zurückhaltung statt Draufgängertum. Konflikte soll man möglichst umgehen, nicht suchen. Dazu kommt ein zentraler Mechanismus, der The Mound: Omen of Cthulhu von anderen Koop-Horrorspielen abhebt: der schleichende Verlust der geistigen Gesundheit. Je länger ihr euch im Dschungel aufhaltet, desto tiefer versinkt ihr in Halluzinationen – ein Verbündeter erscheint plötzlich als Kreatur, ein harmloser Boden entpuppt sich als tödlicher Abgrund, Büsche beginnen sich zu bewegen, und aus heiterem Himmel prasselt ein Blutschauer nieder. Was real ist und was Einbildung, wird zunehmend schwerer zu unterscheiden.

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Zeitdruck als unsichtbarer Feind

Was The Mound: Omen of Cthulhu besonders spannungsgeladen macht, ist der Faktor Zeit. Je länger eine Expedition andauert, desto zahlreicher und gefährlicher werden die Kreaturen, die das Territorium durchstreifen. Das zwingt zur ständigen Abwägung: Noch tiefer in den Dschungel vordringen und riskieren, überwältigt zu werden – oder rechtzeitig umkehren und El Capitán mit dem zufriedenstellen, was man bereits gefunden hat? Diese Entscheidungen, getroffen unter dem wachsenden Druck von Halluzinationen und lauernden Wesen, verleihen jeder Runde eine eigene Dramatik. Und wer lebend zurückkehrt, darf sich nicht zu früh freuen: El Capitán hat bereits den nächsten Auftrag parat.

Erscheinungsdatum und Plattformen

The Mound: Omen of Cthulhu erscheint am 15. Juli 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X/S sowie für den PC. NACON und ACE Team – bekannt für eigenwillige, atmosphärisch dichte Projekte – scheinen mit diesem Titel ein Koop-Erlebnis im Sinn zu haben, das weniger auf Kampfaction setzt als auf psychologischen Druck, auf das Unausgesprochene, das Unbegreifliche. Ob das Konzept im fertigen Spiel so packend funktioniert wie im Trailer angedeutet, wird sich zeigen – die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls vielversprechend.

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vonRené Nikel
Seit Dino Wars oder North&South am Amiga hat sich in der Spieleindustrie so einiges verändert, aber meine Leidenschaft für Videospiele nicht! Mit dem Alter von 5 Jahren hatte ich zum ersten Mal einen Joystick in der Hand und seit diesem Moment war die virtuelle Welt wie ein zweites Zuhause für mich. Ich finde so ziemlich jedes Genre interessant, selbst wenn es sich um einen kleinen Indie-Titel handelt. Die aktuellste Nintendo Konsole und ein leistungsstarker PC gehören bei mir zu der Grundausstattung. Bei meiner Begeisterung für den Journalismus in Verbindung mit Videospielen gab es da nur eine logische Konsequenz. Redakteur bei PixelCritics werden, um mein Interesse beider Welten auszuleben.
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