Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
  • GTA 6
  • Project Helix
  • Crimson Desert
  • Directive 8020
  • 007 First Light
  • Fable
Login
PixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
Suche
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
    • Über uns
    • Redaktionelle Richtlinien
Hast du bereits einen Account? Sign In
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
Games

The Witcher Remake vorerst gestoppt: CD Projekt REDs Zukunftsplan blockiert Vizima-Comeback

Geralts Rückkehr ins verseuchte Umland von Vizima rückt in weite Ferne. CD Projekt RED zieht beim The Witcher Remake vorerst die Handbremse an und verlagert alle personellen Ressourcen auf die nächsten Großbaustellen des Hexer-Universums.

Mischa Schumacher
von Mischa Schumacher
04.09.26
Keine Kommentare
Teilen
Lesezeit: 5 Min.
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.
PixelCritics bei Google bevorzugen

Wer gehofft hatte, den ersten Hexer-Ausflug zeitnah im modernen Glanz zu erleben, muss jetzt ganz stark sein. The Witcher Remake ist offiziell auf unbestimmte Zeit pausiert. Was CD Projekt RED in aktuellen Finanzberichten noch vorsichtig als technologische Abhängigkeit umschrieb, entpuppt sich hinter den Kulissen als harter Produktionsstopp. Das zuständige Studio Fool’s Theory darf erst dann wieder voll durchstarten, wenn die Fundamente der kommenden Saga stehen.

Das steckt im Artikel
  • Das Triebwerk aus Warschau spuckt noch Funken
  • 190 Entwickler auf der falschen Großbaustelle
  • Wenn der Sumpf von Vizima die Open World sprengt
  • Die Quittung für fünf Ankündigungen auf einen Schlag

Das Triebwerk aus Warschau spuckt noch Funken

Die Begründung klingt auf dem Papier nach sauberer Studio-Logik, schmeckt der wartenden Community aber wie abgestandenes Schwalbe-Elixier. CD Projekt RED baut seine neuen Großprojekte komplett auf Epics Unreal Engine 5 auf, nachdem die hauseigene REDengine bei Cyberpunk 2077 an ihre Belastungsgrenzen stieß. Genau hier liegt der Haken: Das Remake soll sich die Werkzeuge, Animations-Pipelines und Physik-Routinen direkt mit The Witcher 4 teilen, um teure Doppelarbeit im Vorfeld zu verhindern.

Das Problem an dieser Konstruktion ist die chronologische Realität in der Entwicklung. Fool’s Theory kann keine Quests inszenieren, Kampfsysteme feintunen oder Trefferabfragen justieren, wenn die Warschauer Kernmannschaft die grundlegenden Engine-Tools noch monatlich über den Haufen wirft. Solange nicht feststeht, wie sich Geralts Ausweichschritte, Parierfenster und Kletteranimationen im neuen Grafikgerüst überhaupt anfühlen, wäre jede Arbeit an Spielszenen reine Zeitverschwendung.

Dass die technische Neuausrichtung auf Unreal Engine 5 das Studio vor alten Fehlern bewahren soll, tröstet am Bildschirm wenig. Solange das Fundament von Projekt Polaris nicht bombenfest steht, bleibt das Remake zur Untätigkeit verdammt. Wer auf einen Release vor 2029 hofft, ignoriert schlicht die Gesetze moderner Spieleproduktion. Vor dem Eintreffen der Warschauer Toolchains wird in Bielsko-Biała keine einzige Zeile Spiellogik geschrieben.

190 Entwickler auf der falschen Großbaustelle

Dass bei Entwickler Fool’s Theory überhaupt noch jemand an Geralts Anfängen schraubt, grenzt ohnehin an ein logistisches Märchen. Das polnische Studio, das einst von früheren Hexer-Entwicklern rund um Jakub Rokosz gegründet wurde, stemmt derzeit mit rund 190 Köpfen die aufwendige Entwicklung von Songs of the Past. Ein monumentales drittes Addon für The Witcher 3, das 2027 aufschlagen soll und die Ressourcen des Teams fast restlos bindet.

Die verbliebenen Mitarbeiter arbeiten derweil nicht am eigentlichen Klassiker, sondern unterstützen als Zudiener die Vorproduktion von The Witcher 4. Dort lernen sie im Grunde erst den Umgang mit den neuen Workflows, die sie später für das Remake benötigen. Wie ein Studio-Sprecher gegenüber GameSpot bestätigte, ist das Projekt vorübergehend in die Produktion des vierten Teils eingegliedert worden. Das Remake existiert aktuell nur als Plan auf dem Papier.

ZUM THEMA

The Witcher 3: Wallpaper
Project Sirius: CD Projekt beerdigt seinen Witcher-Multiplayer auf Raten – die zweite Kürzungswelle zeigt es
Der fünfte Akt als Nagelprobe: Wie das The Witcher-Remake an einer Bootsfahrt scheitern könnte
The Witcher 3: Wallpaper
Witcher für unterwegs: Gerüchte um einen Koop-Ableger für PC und Smartphone verdichten sich

In der Praxis bedeutet das schlicht: Drei monumentale Rollenspiel-Baustellen gleichzeitig zu bedienen, übersteigt selbst die Kapazitäten eines eingespielten Partnerstudios. Fool’s Theory muss erst Geralts alten Hexer-Ruhestand um ein weiteres Kapitel erweitern, bevor an den Ruinen von Kaer Morhen weitergearbeitet werden darf. Für die Community heißt das vor allem eines: Geduld haben und zuschauen, wie andere Projekte im Rampenlicht vorgezogen werden.

Wenn der Sumpf von Vizima die Open World sprengt

Dabei hätte das Original von 2007 eine spielerische Runderneuerung dringender nötig als fast jedes andere Rollenspiel der Ära. Der Erstling lief seinerzeit auf BioWares betagter Aurora-Engine und quälte Spieler mit endlosen Ladezonen an jeder Holztür, steifem Rhythmus-Klickkampf und den berüchtigten Romanzen-Sammelkarten. Fool’s Theory hatte bereits angekündigt, das claustrophobische Zonen-Korsett aufzubrechen und ein vollwertiges Open-World-Erlebnis nach modernen Standards daraus zu stricken.

Dieser Umbau ist allerdings kein simples Facelift, sondern gleicht einer Operation am offenen Herzen. Eine radikale Generalüberholung des Erstlings wirft fundamentale Designfragen auf. Wer damals stundenlang zwischen dem Sumpf und den Tempelbezirken hin- und hergewandert ist, um belanglose Botengänge zu erledigen, weiß um die dramaturgischen Längen. Original-Chefautor Artur Ganszyniec stellte bereits klar, dass eine nahtlose Spielwelt das gesamte Pacing der alten Fünf-Akt-Struktur zerstört.

Das Team muss unzeitgemäßen Ballast entfernen, ohne die düstere Noir-Atmosphäre des Originals zu opfern. Solche tiefgreifenden Eingriffe in Questsystem und Handlungsstränge lassen sich jedoch nicht im luftleeren Raum planen. Wenn man nicht weiß, wie sich die Spielfigur durch die Wildnis bewegt und wie Kämpfe gegen Ghule dynamic ablaufen, verpufft jedes Questdesign in theoretischen Absichtserklärungen. Der spielerische Leerlauf am Rechner ist damit vorprogrammiert.

Die Quittung für fünf Ankündigungen auf einen Schlag

Der aktuelle Stillstand legt schonungslos offen, woran das Projekt eigentlich krankt: an CD Projekt REDs PR-Offensive aus dem Herbst 2022. Damals wurden Investoren und Fans mit fünf Großprojekten gleichzeitig geblendet, von Polaris über das Multiplayer-Spin-off Sirius bis hin zum Remake namens Canis Majoris. Vier Jahre später holt die harte Produktionswirklichkeit die Warschauer Chefetage ein. Mehrere Mammut-Rollenspiele zeitgleich auf einer völlig neuen Engine hochzuziehen, funktioniert nicht ohne massive Reibungsverluste.

Weil The Witcher 4 laut Joint-CEO Michał Nowakowski frühestens für 2028 angepeilt wird, ist die Hackordnung im Konzern unmissverständlich geregelt. Die nächste Hauptsaga genießt absolute Priorität, weil an ihrem Erfolg das gesamte Wohl des Unternehmens hängt. Das Remake wird damit automatisch zum Lückenbüßer degradiert, der die lange Durststrecke zwischen Teil vier und Teil fünf überbrücken soll. Vor Ende des Jahrzehnts wird kein Spieler durch ein modernisiertes Vizima streifen.

Für die wartende Spielerschaft bleibt nach der jüngsten Hiobsbotschaft nur Ernüchterung. Wer gehofft hatte, die Wartezeit auf die neue Ciri-Saga mit einem technisch polierten Geralt-Klassiker zu verkürzen, blickt nun in eine jahrelange Röhre. CD Projekt RED sortiert seine Baustellen nach wirtschaftlicher Dringlichkeit – und das Erstlingswerk steht in dieser Nahrungskette ganz hinten an. Bis die Silberschwerter wieder geschwungen werden, fließt noch verdammt viel Wasser durch die Pontar.

TAGGED:The Witcher

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonMischa Schumacher
Seit Kindestagen bin ich ein riesen Nintendo-Fan und bin mit Spielen wie Super Mario und Pokemon aufgewachsen. Dann kam die erste Playstation, kurz darauf folgte der eigene PC und somit gab es für mich keinen Halt mehr und meine Leidenschaft für Videospiele wurde immer größer. So groß, dass ich mittlerweile 16 Konsolen im Wohnzimmer stehen hab. Ich kann mit Shooter nicht wirklich etwas anfangen, jedoch habe ich mit RPGs und JRPGs umso mehr Freude, Jump and Runs dürfen natürlich hier nicht fehlen. Mein Herz gilt Spielen mit einer bewegenden Story, da kann Grafik schon mal als Nebensache betrachtet werden.
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

PixelCritics bei Google bevorzugen

Lesenswert

Games

Neues 3D-Mario Spiel kommt 2027 – und ein klassischer Star Fox Titel soll noch diesen Sommer erscheinen

von Mischa Schumacher
27.03.26
Games

ARC Raiders: Flashpoint-Update bringt den Vaporiser, drei neue Waffen und entfesselte Shredder

von Max Wollersberger
30.03.26
Dawn of War 4: Art
Games

Dawn of War 4: Adeptus Mechanicus greift an – und bringt die Serie zu ihren Wurzeln zurück

von Christian Schmidinger
07.05.26
Games

Masters of Albion: Der Early Access startet am 22. April 2026 auf Steam

von René Nikel
17.04.26
The Mound: Omen of Cthulhu - Art
Games

The Mound: Omen of Cthulhu zeigt neues Gameplay, das deiner Freundschaft mehr abverlangt als jeder Bosskampf

von Christian Schmidinger
13.06.26
Games

Silent Lamb Studio entfesselt den ersten Gameplay-Trailer zu Last Summer – und startet die Kickstarter-Kampagne

von Michael Stadlbauer
24.06.26

Passend zum Thema

Games

The Witcher 4: Noch größer, noch gewaltiger, noch wilder!

02.12.24
The Witcher 4: Wallpaper
Games

The Witcher 4: Ciri im Fokus – CD Projekt RED verspricht „viele, viele weitere Facetten“ des Fan-Lieblings

24.06.25
The Witcher 4: Wallpaper
Games

CD Projekt RED schwört Treue: Darum sind AAA-Open-World-RPGs wie The Witcher 4 ihre heilige Kuh!

02.06.25
The Witcher 4: Wallpaper
Games

The Witcher 4: Trailer-Analyse enthüllt Ciri’s neue Kräfte und spannende Story-Twists

16.12.24

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Google Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
  • Über uns
  • Redaktionelle Richtlinien
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren